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Das Auge der Geschichte

Der Aufstand der Niederlande und die Französischen Religionskriege im Spiegel der Bildberichte Franz Hogenbergs (ca. 1560–1610)

Serie:

Ramon Voges

English

Perceptions of the Dutch Revolt continue to this day to be shaped by Frans Hogenberg's visual reports on its events. In his book Das Auge der Geschichte, Ramon Voges offers for the first time a comprehensive historical analysis of these prints. By examining the broadsheets not as reflections of past events, but as a form of complex visual historiography, he approaches the well-known depictions made at the Hogenberg workshop in Cologne from a new angle.

His study provides insights into how the visual reports tell the story of great European conflicts in the age of the Wars of Religion. The book not only contributes to the history of historiography, it also reveals how Hogenberg’s prints participated in conflicts about power, faith, and violence.


Deutsch

Die Bildberichte Franz Hogenbergs prägen bis heute die Vorstellungen vom Aufstand der Niederlande. In seinem Buch Das Auge der Geschichte macht Ramon Voges die Druckgraphiken erstmals zum Gegenstand einer umfassenden historischen Untersuchung. Indem er die Blätter nicht als Abbilder eines früheren Geschehens, sondern als vielschichtige Form einer Geschichtsschreibung in Bildern analysiert, wirft er einen neuen Blick auf die vertrauten Darstellungen aus Hogenbergs Kölner Werkstatt.

Seine Studie gibt darüber Aufschluss, wie die Bildberichte die Geschichte der europäischen Großkonflikte im Zeitalter der Religionskriege erzählen. Sie leistet damit nicht nur einen Beitrag zur Geschichte der Geschichtsschreibung. Sie legt auch offen, wie Hogenbergs Druckgraphiken in die Auseinandersetzungen um Glauben, Herrschaft und Gewalt eingegriffen haben.

Die Rifāʽīya aus Damaskus

Eine Privatbibliothek im osmanischen Syrien und ihr kulturelles Umfeld

Serie:

Boris Liebrenz

In Die Rifāʽīya spürt Boris Liebrenz der Buchkultur des Osmanischen Syrien (16. - 19. Jahrhundert) durch den Fokus der einzig überlebenden Privatbibliothek der Epoche nach. Er fragt nach der Produktion und Transmission von Wissen sowie dem sozialen Hintergrund der Leserschaft im Zeitalter der Handschrift. Studien der arabischen Bibliotheksgeschichte haben oft nur das Mittelalter in den Blick genommen und basierten fast ausschließlich auf literarischen Quellen. Dies ist die erste Monographie, die eine einzige Region während der Osmanischen Periode in den Fokus nimmt und deren auf uns gekommene Handschriften und Notizen ihrer Leser und Besitzer systematisch als dokumentarische Quelle benutzt. So erhellt sie die materiellen, rechtlichen und sozialen Voraussetzungen von Buchbesitz und Lesepraxis.

In Die Rifāʽīya Boris Liebrenz explores the book culture of Ottoman Syria (16th to 19th century), using the only surviving Damascene private library of the time as a vantage point. He asks about the production and transmission of knowledge as well as the social background of the reading audience in a manuscript age.
Scholarship on Arabic libraries has often focussed on the medieval period and relied nearly exclusively on literary accounts. This is the first book-length study that focuses on a single region in the Ottoman period and systematically uses the vast number of surviving manuscripts as a documentary source by means of the notes left by their readers and possessors. Thus, it sheds light on the material, juridical, and social basis of book-ownership and reading.