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Serie:

Ediert von Reinhard Hoeps

Das Handbuch der Bildtheologie gibt eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes aus theologischer Perspektive. Der vierte Band widmet sich grundsätzlichen Fragen zwischen christlicher Religion und Kunst. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein. Das Handbuch entwirft das Tableau der historischen und systematischen Fragen der Bildtheologie.In der Moderne ist das Verhältnis zwischen Christentum und autonomer Kunst problematisch geworden. Der vierte Band des Handbuchs der Bildtheologie beleuchtet die historischen wie systematischen Dimensionen dieses Spannungsverhältnisses. Band I: Bild-Konflikte Band II: Funktionen des Bildes im Christentum Band III: Zwischen Zeichen und Präsenz Band IV: Kunst und Religion

Im Gravitationsfeld von Mystik und Politik

Christliche Sozialethik im Gespräch mit Maria Skobtsova, Dorothee Sölle und Chiara Lubich

Serie:

Petra Steinmair-Pösel

Am Beginn des dritten Jahrtausends steht die Welt vor großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen – vom Klimawandel über globale Gerechtigkeitsfragen bis hin zum erstarkenden Rechtspopulismus. Woher sind konstruktive Lösungsansätze zu erwarten?
Drei aktuelle sozialethische Fragestellungen stehen im Zentrum: die umweltethisch geforderte Reduktion des Ressourcenverbrauchs angesichts einer ungehemmten Wachstumsökonomie, die Notwendigkeit universaler Solidarität in einer zum globalen Dorf zusammengewachsenen Welt und die Bedeutung echten interreligiösen Dialogs vor dem Hintergrund eines befürchteten clash of civilizations and religions.

Erzählte Bewegung

Narrationsstrategien und Funktionsweisen lateinischer Pilgertexte (4.-15. Jahrhundert)

Serie:

Susanna Fischer

In Erzählte Bewegung. Narrationsstrategien und Funktionsweisen lateinischer Pilgertexte (4.-15. Jahrhundert), Susanna Fischer analyzes the function and structure of the genre of pilgrimage narratives from a literary point of view.
The first part of the book is devoted to theoretical reflections and a systematic analysis of characteristic elements of pilgrimage narratives. Interpreting the texts from a narrative perspective, she focuses not only on formal characteristics but also on narrative structures and thus takes a closer look at the poetics of pilgrimage narratives. Through the detailed analysis of fourteen Latin texts about pilgrimage to the Holy Land from the 4th to the 15th century, she illustrates the development of a literary tradition with specific structural, stylistic and narrative characteristics.

Hunger, Armut, Soziale Frage

Sozialkatholische Ordnungsdiskurse im Deutschen Kaiserreich 1871-1918

Serie:

Christina Riese

Mit der Industrialisierung endeten die klassischen Hungerkrisen. Hunger blieb aber ein Problem besonders in der Arbeiterschaft. Wie gingen katholische Bürger mit dieser Herausforderung um? Wie kommunizierten sie darüber? Welche Institutionen gründeten sie? Welche Gesellschaftsbilder hatten sie?
Die Studie untersucht die sozialkatholischen Ordnungsdiskurse, die innerhalb des Milieus geführt wurden. Sie geht von der Beobachtung aus, dass Unter- und Mangelernährung in der Industriegesellschaft des Kaiserreichs ein brisantes Bedrohungspotential für die herrschenden Ordnungsvorstellungen hatte. Die Studie kann zeigen, dass die katholische Diagnose zerfallender Ordnung erheblich zum inneren Zusammenhalt des Milieus beitrug. Deutlich wird dies an den verschiedenen Diskursorten, die eingehend analysiert werden: von den Katholikentagen, über die vinzentinischen Vereine und Arbeitervereine bis hin zur Caritas.


Paulus als interkultureller Vermittler

Eine Studie zur kulturellen Positionierung des Apostels der Völker

Serie:

Esther Kobel

Paulus als interkultureller Vermittler: Wie der Jude Paulus als Christusgläubiger sein Evangelium unter den Menschen aus den Völkern verbreitete.
Der als Jude geborene Apostel Paulus sah sich berufen, das Evangelium der Auferstehung Christi unter den Völkern zu vermitteln. Die vorliegende kulturwissenschaftlich geprägte Studie zeigt auf, dass und in welcher Weise Paulus seine bikulturelle Persönlichkeit einsetzte, um die Menschen aus den Völkern für seine Version des Evangeliums von Jesus Christus zu gewinnen. Im Fokus der Untersuchung zu Paulus als Vermittler in einem Kulturtransfergeschehen stehen die paulinischen Selbstbeschreibungen, insbesondere deren „Spitzensätze“ (1 Kor 9,19–23) sowie als beispielhafte Manifestation seiner Adaptabilität die Selbstdarstellung als Wettkämpfer (1 Kor 9,24–27).

Religiöses Wissen im vormodernen Europa

Schöpfung – Mutterschaft – Passion

Ediert von Steffen Patzold, Andreas Holzem, Renate Dürr and Annette Gerok-Reiter

Religion und Wissen waren im vormodernen Europa keine Gegensätze. Sie befruchteten sich vielmehr gegenseitig; und ihr komplexes Zusammenwirken hat kraftvoll dazu beigetragen, dass sich in Europa jene spezifische Wissensgesellschaft ausbildete, die im Selbstverständnis der westlichen Moderne bis heute einen prominenten Platz einnimmt.
Der Band untersucht, wie im Laufe der Jahrhunderte die Auseinandersetzung mit drei zentralen Themen der Bibel neue Wissensbestände und Formen des Wissens hervorgebracht hat.
Die Autorinnen und Autoren gehen aus von den biblischen Aussagen zur Schöpfung, zur Jungfräulichkeit und Mutterschaft Mariens und zur Passion Christi. Sie beobachten, wie aus der immer wieder neuen Aktualisierung und Aneignung dieser Aussagen in Texten, in Bildern und in Ritualen neues Wissen über die Welt entstand – ein Wissen, das Lebensbereiche auch fern der Religion strukturieren konnte und schließlich auch den Geltungsanspruch des Bibeltextes selbst in Frage stellte.

Karl Forster (1928–1981)

Katholizismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland

Serie:

Simon Oelgemöller

Karl Forster, Priester, Kirchenpolitiker und Pastoraltheologe, war eine herausragende Gestalt des bundesdeutschen Katholizismus. In den 1960er Jahren trieb er an den Schnittstellen zwischen politischer Kultur und Kirche deren Öffnung maßgeblich voran.
Als Gründungsdirektor der Katholischen Akademie in Bayern zählte er zu den Wegbereitern des Dialogs mit der SPD. In den nachkonziliaren Richtungsstreitigkeiten setzte er sich als Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz und Mitorganisator der »Würzburger Synode« für einen Ausgleich in bildungspolitischen Fragen und für Mitverantwortung von Laien in der Kirche ein. Als Pastoraltheologe beschritt er neue Wege in der Kirchensoziologie.
Erstmals werden sein Leben und Wirken quellennah nachgezeichnet. Sein Verständnis von einer die Demokratie stärkenden Kirche wirkte richtungsweisend.

Die Anthroposophie

Rudolf Steiners Ideen zwischen Esoterik, Weleda, Demeter und Waldorfpädagogik

Helmut Zander

Die Anthroposophie Rudolf Steiners (1861–1925) ist eine esoterische Großmacht. Zu ihrem Netzwerk gehören Hochschulen und die Waldorfpädagogik, biodynamische Bauernhöfe und Krankenhäuser, irgendwie auch profitable Banken und der „Omnibus für direkte Demokratie“, Kosmetika und dm-Märkte, eine Esoterische Schule und der Mondkalender nach Maria Thun. Silvio Berlusconi und Helmut Kohl haben ihre Kinder auf Waldorfschulen geschickt, der ehemalige Innenminister Otto Schily hielt die Existenz von „Luzifer“ und „Ahriman“ für verbürgt. Aber welche Überzeugungen stehen dahinter? Welche anthroposophischen Organisationen gibt es? Wie sieht ihre Innenwelt aus? Und welche Macht besitzen sie? Helmut Zander kartiert die schwer überschaubare Welt der Anthroposophie und bietet Einschätzungen von Stärken und Schwächen der anthroposophischen Pädagogik, Landwirtschaft und Medizin.

Serie:

Ediert von Karl Gabriel, Christian Spieß, Katja WinklerKarl Gabriel, Christian Spieß and Katja Winkler

Es handelt sich um ein Paket der Bände 1-5 der Reihe "Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt."

Band 1: ISBN: 978-3-506-76933-6: Religionsfreiheit und Pluralismus

Band 2: ISBN: 978-3-506-77405-7: Wie fand der Katholizismus zur Religionsfreiheit?

Band 3: ISBN: 978-3-506-76934-3: Religion – Gewalt –Terrorismus

Band 4: ISBN: 978-3-506-77406-4: Die Anerkennung der Religionsfreiheit auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil

Band 5: ISBN: 978-3-506-77407-1: Modelle des religiösen Pluralismus

Sakrament und Schrift bei Augustinus

Ad inquisitiones Ianuarii und Augustins Deutung von Liturgie und Bibel

Serie:

Jochen Rexer

Die vorliegende Untersuchung zu Sakrament und Schrift bei Augustinus, seine Deutung von Liturgie und Bibel, zeigt am Beispiel von Ad inquisitiones Ianuarii und weiterer Zeugnisse im österlichen Kontext einen Zusammenhang zwischen seinem Sakraments- und Schriftverständnis.
Indem Augustinus auf liturgische Fragen des Januarius antwortet, erörtert er sein Osterverständnis in dem theologischen Traktat mit dem Thema „de sacramentis“. Dabei entfaltet er eine hermeneutische Methode, die er auf Bibel und Liturgie anwendet. Seine Ostertheologie, die Rede von der Form und dem Inhalt des christlichen Ostern, wendet Augustinus in Predigt und Liturgie auch praktisch an.