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Series:

Edited by Reinhard Hoeps

Das Handbuch der Bildtheologie gibt eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes aus theologischer Perspektive. Der vierte Band widmet sich grundsätzlichen Fragen zwischen christlicher Religion und Kunst. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein. Das Handbuch entwirft das Tableau der historischen und systematischen Fragen der Bildtheologie.In der Moderne ist das Verhältnis zwischen Christentum und autonomer Kunst problematisch geworden. Der vierte Band des Handbuchs der Bildtheologie beleuchtet die historischen wie systematischen Dimensionen dieses Spannungsverhältnisses. Band I: Bild-Konflikte Band II: Funktionen des Bildes im Christentum Band III: Zwischen Zeichen und Präsenz Band IV: Kunst und Religion

Aurelius Victor

Historiae Abbreviatae

Series:

Edited by PD Dr. Carlo Scardino and Mehran A. Nickbakht

Editor-in-Chief Bruno Bleckmann

Das um 360/61 n. Chr. verfasste Geschichtswerk des Aurelius Victor behandelt die römische Kaisergeschichte von ihren Anfängen unter Augustus bis in die eigene Gegenwart des Verfassers. Die vorliegende Ausgabe bietet einen revidierten lateinischen Text und eine neue Übersetzung.Im Unterschied zu anderen Breviarien des 4. Jahrhunderts zeichnet sich das Werk durch seine moralischen Bewertungen sowie seinen anspruchsvollen Schreibstil aus. Seinen besonderen Quellenwert verdankt es den oft wichtigen und einzigartigen Nachrichten für die Geschichte des 3. und 4. Jahrhunderts, die im historischen Kommentarteil erörtert werden. Der philologische Kommentar erläutert Textgestaltung, Übersetzung und die eine oder andere sprachliche Besonderheit des Autors.

Warmes Wasser - Weiße Ware

Energiewende im Badezimmer 1880-1939

Series:

Nina Lorkowski

Die Arbeit untersucht den Wandel der Energienutzung im Privathaushalt am Beispiel der Körperpflege in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei Geräte zur Warmwasserbereitung, die als Bestandteil komplexer Ordnungen wie Wohnen und Energieversorgung untersucht werden.
Die Autorin nimmt dabei einen Zeitraum in den Blick, als in Deutschland weder Badezimmer noch moderne Geräte zur Warmwasserbereitung bereits massenhaft im Haushalt Verbreitung gefunden hatten. Doch wurden Anwendungsmöglichkeiten für den privaten Haushalt diskutiert und ausprobiert. Auch flossen die ersten Erfahrungen von Nutzern in die Entwicklung von Geräten oder Konzepten für den Massenwohnungsbau ein. Durch die Einbeziehung von Egodokumenten und weiteren Hinweisen auf die Aneignung der Geräte im Privathaushalt kann die Weiterentwicklung insbesondere der elektrischen Warmwassergeräte als Aushandlungsprozess zwischen Herstellern, Energieversorgungsunternehmen und Nutzern beschrieben werden.

Series:

Edited by Nedim Zahirović

Die bisher in der Forschung kaum beachteten Erlässe der osmanischen Zentralregierung aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, die die osmanisch-venezianischen diplomatischen Angelegenheiten betreffen, werden im Buch vorgestellt.Das Manuskript B.or.137 aus der Handschriftensammlung der Universitätsbibliothek Leipzig beinhaltet 136 Befehle, die fast alle die osmanische Zentralregierung auf die Petitionen und Interventionen des venezianischen Botschafters in Istanbul erließen und dann an die Würdenträger in den Provinzen schickte. Geographisch betrachtet beziehen sie sich auf ein weites Territorium im Mittelmeerraum, das sich von Ägypten im Süden bis Dalmatien im Norden, von Tunesien im Westen bis Syrien im Osten erstreckt.

Bernhard Wilhelm von Bülow (1885-1936)

Eine politische Biographie

Annette Schmidt-Klügmann

Diese erste umfassende Biographie Bernhard Wilhelm von Bülows, 1930–1936 Staatssekretär im Auswärtigen Amt, eröffnet einen neuen Blick auf die deutsche Haltung zum System internationaler Friedenssicherung vor dem Hintergrund der Bestrebungen, die Folgen des Versailler Vertrags zu revidieren.Das bislang vorherrschende Bild von Bülows als Locarno- und Völkerbundgegner, der als Staatssekretär ab 1930 bewusst die Abkehr von der Verständigungspolitik Stresemanns einleitete, erfährt dabei eine Neubewertung. Weitere Schwerpunkte der Untersuchung bilden von Bülows Verhältnis zu den Systemwechseln von 1918/19 und 1933 und die Frage nach den Handlungsspielräumen des Auswärtigen Amtes unter dem NS-Regime.

Wolfgang Curilla

Mehr als 40.000 deutsche Ordnungspolizisten bildeten nach der Wehrmacht und der Waffen-SS die zahlenmäßig größte Besatzungstruppe im westlichen Europa. Wolfgang Curilla, einer der besten Kenner der Materie, beschreibt den Einsatz der Ordnungspolizei erstmalig im Zusammenhang für alle besetzten Länder des westlichen Europas.Ordnungspolizisten bewachten von Norwegen bis Italien die Deportationstransporte mit Juden in die Vernichtungslager im Osten. In Dänemark, in den Niederlanden und im Raum Marseille führten sie Razzien gegen Juden durch. Die Einsätze der Ordnungspolizei waren aber keineswegs auf die jüdische Bevölkerung beschränkt. Breiten Raum nahmen die Einsätze gegen Partisanen, den örtlichen zivilen Widerstand und Streiks ein. Als Quellen dienen dem Autor unter anderem eine Fülle von großenteils bisher unveröffentlichten Dokumenten und Zeugenaussagen aus Strafverfahren gegen NS-Täter. Die nach Einheiten und Einsatzgebieten gegliederte Darstellung macht das Buch zu einem hochinformativen Nachschlagewerk. Die Publikation ergänzt die weithin beachteten Publikationen Wolfgang Curillas zur Ordnungspolizei im Baltikum und Weißrussland sowie in Polen.

Politiker ohne Amt

Von Metternich bis Helmut Schmidt

Series:

Edited by Michael Epkenhans and Ewald Frie

Was machen Politiker ohne Amt? Es vergeht kein Tag, an dem nicht ein ehemaliger Politiker öffentlich auftritt, um die Ereignisse der Gegenwart zu kommentieren oder sein eigenes Handeln in der Vergangenheit zu rechtfertigen.Der Wandel von Politik und Gesellschaft seit der Französischen Revolution und die damit einhergehende Notwendigkeit, das eigene Handeln gegenüber der Öffentlichkeit zu rechtfertigen, hatte erhebliche Auswirkungen auf das Handeln vieler Politiker. Die Beiträge nehmen in den Blick, wie z. B. Otto von Bismarck, Franz von Papen, Konrad Adenauer, Helmut Schmidt oder Michail Gorbačev mit dem Verlust des Amtes umgingen und wie sie versuchten, auf die Politik weiterhin direkt oder indirekt Einfluss auszuüben.

Kapitän zur See Hans Langsdorff

Der letzte Kommandant des Panzerschiffs Admiral Graf Spee. Eine Biographie

Series:

Hans-Jürgen Kaack

Im Dezember 1939 verweigerte der Seeoffizier Hans Langsdorff einen letzten, aussichtslosen Kampf, sprengte sein Schiff vor Montevideo, rettete die Besatzung von 1.200 Mann und erschoss sich bald darauf. Um seine Gestalt hat sich ein Mythos gebildet, der eine rationale Auseinandersetzung mit seinen Handlungsmotiven bisher verhinderte. In seiner Biographie Langsdorffs beschreibt Hans-Jürgen Kaack einen Offizier, der zeitlebens versuchte, seine geistige Unabhängigkeit selbst in der hierarchischen Struktur des Militärs zu bewahren. Die Achtung vor der Würde des Menschen kennzeichnete seinen Wertekanon, den er auch im Kriege einhielt. Seine Unkonventionalität und Offenheit bewies Langsdorff immer wieder. Sogar den Dialog mit revolutionären Matrosen suchte er im Jahr 1918. Indem Kaack bei seiner Darstellung seinen Protagonisten in dessen jeweiligen sozialen Umwelten einbettet, legt der Autor zugleich ein Stück Mentalitätsgeschichte der deutschen Flotte in drei Epochen vor.

Begegnung mit dem Mysterium

Das orthodoxe Christentum von heute verstehen. Aus dem Englischen übersetzt von Renate Sbeghen

BARTHOLOMAIOS ARHONDONIS

Das Buch des Ökumenischen Patriarchen bietet eine fundierte Einführung in das reiche theologische Denken, die wechselvolle Geschichte und die mystische Spiritualität des östlich-orthodoxen Christentums.
In seinem für eine nicht-orthodoxe Leserschaft verfassten Werk beschreibt das Oberhaupt der Weltorthodoxie den erfahrungsbezogenen Ansatz der ostkirchlichen Glaubenslehre, das ästhetische Erlebnis des byzantinischen Gottesdienstes und die lebendige Frömmigkeitspraxis der Ostkirche. Darüber hinaus diskutiert er als einer der profiliertesten orthodoxen Theologen der Gegenwart den Beitrag des orthodoxen Christentums zur Lösung der globalen Herausforderungen des Klimawandels, der sozialen Gerechtigkeit und des Fundamentalismus. Wie Metropolit Augoustinos von Deutschland, EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm und der Metropolit Kallistos Ware einleitend herausarbeiten, leistet Patriarch Bartholomaios mit seinem dialogorientierten Ansatz einen besonderen Beitrag zur ökumenischen, interkulturellen und interreligiösen Verständigung.

Monika Neugebauer-Wölk

„Kosmologische Religiosität“ nennt Monika Neugebauer-Wölk ein Muster der Religions geschichte, das sich auf Räume und Wesen des Kosmos konzentriert und Beziehungen herstellt zur irdischen Existenz und zu den Seelen der Menschen. In ihrer großen Studie richtet die Autorin den Blick auf Magie, Astrologie, Hexenglauben und gelehrte Antikenrezeption im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Neugebauer-Wölk untersucht Modelle des kultischen Kontakts zwischen Menschen, Göttern und Dämonen oder fragt nach dem Einfluss von Platonismus und Hermetik auf die Vorstellungen vom Schicksal der Seelen. Diese und andere Tendenzen Kosmologischer Religiosität nach 1400 werden von ihren Gegnern als Dechristianisierung wahrgenommen und führen zu offenen Kämpfen zwischen säkularem Milieu und Klerus. Es werden aber auch überraschende Querverbindungen sichtbar, besonders an den zahlreichen Konzilien dieser Zeit zwischen Schisma und dem Wunsch nach Einheit des Glaubens. Als Essenz ihrer langjährigen Forschungsarbeit entfaltet die Autorin souverän das Panorama der Wechselwirkung zwischen Nigromantenszene, Gelehrtendiskurs und kirchenpolitischer Debatte an einer religionsgeschichtlichen Wegscheide.