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Edited by Krisztina Lajosi and Andreas Stynen

This wide-ranging contribution to the study of nationalism and the social history of music examines the relationship between choral societies and national mobilization in the nineteenth century. From Norway to the Basque country and from Wales to Bulgaria, this pioneering study explores and compares the ways choral societies influenced and reflected the development of national awareness under differing political and social circumstances. By the second half of the nineteenth century, organized communal singing became a primary leisure activity that attracted all layers of society. Though strongly patriotic in tone, choral societies borrowed from each other and relied heavily on prominent German or French models. This volume is the first to address both the national and transnational significance of choral singing.

Contributors are: Carmen De Las Cuevas Hevia, Jan Dewilde, Tomáš Kavka, Anne Jorunn Kydland, Krisztina Lajosi, Joep Leerssen, Sophie-Anne Leterrier, Jane Mallinson, Tatjana Marković, Fiona M. Palmer, Karel Šima, Andreas Stynen, Dominique Vidaud, Ivanka Vlaeva, Jozef Vos, Gareth Williams, Hana Zimmerhaklová.

Hermann Rein und die Flugmedizin

Erkenntnisstreben und Entgrenzung

Katharina Trittel

Die Laufbahn des Göttinger Flugmediziners Hermann Rein (1898–1953) steht stellvertretend für die Karrieren einer Forscherelite zwischen dem Kaiserreich und der jungen Bundesrepublik. Die deutschen Flugmediziner jener Zeit, meist selbst Piloten seit dem Ersten Weltkrieg, bauten in den Universitäten, im Militär und in der Luftfahrtforschung ein stabiles Netzwerk auf. Getrieben von einem Erkenntnisstreben, das in Entgrenzung umschlug, beteiligten sie sich auch an Menschenversuchen.

Katharina Trittel zeichnet ein Porträt Hermann Reins. Sie zeigt, wie sein Selbstverständnis als Angehöriger einer opferbereiten Elite, die Behauptung einer „reinen“ Wissenschaft und der Mythos der „sauberen“ Wehrmacht das Selbstverständnis der Flugmediziner seiner Generation prägte. Durch ihr Handeln stabilisierten diese Forscher nicht nur das NS-Unrechtssystem. Ihre Rechtfertigungen und ihr Selbstbild wirkten deutlich über die Zeit zwischen 1933 und 1945 hinaus.

Die »Bollwerk-Ingenieure«

Technikwissenschaft in Breslau 1900–1945

Kai Kranich

Eine Geschichte über Hochschulpolitik und Konkurrenzkampf im Zeichen des Nationalsozialismus.
Die Technische Hochschule Breslau nimmt unter den deutschen Hochschulen eine Sonderstellung ein. Sie war die letzte Neugründung Preußens und die erste in unmittelbarer Nähe zu einer etablierten Universität. Anfang der 1930er Jahre sollte die TH an die Universität angegliedert werden. Mit der NS-Machtübernahme konnte die Umsetzung dieser Planung zunächst aufgeschoben werden. Forschung und wissenschaftliches Personal wurden dem NS-Regime angepasst. Doch auch die Neuausrichtung half nicht. Der Reichserziehungsminister griff die Idee der Zusammenlegung wieder auf, was für Aufregung sorgte. Wie unter einer Lupe lässt sich die Konkurrenz der beiden Hochschulen nachzeichnen. Beide Institutionen traten in zunehmenden Wettbewerb um Ressourcen, Studenten und Spezialisten.

„Crimes against Humanity“

Eine Ideengeschichte der Zivilisierung von Kriegsgewalt 1864–1945

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Kerstin von Lingen and Kerstin von Lingen

Der Kampf um Polen

Die abenteuerliche Geschichte der Zweiten Polnischen Republik 1918–1939

Wolfgang Templin

Wolfgang Templin erzählt die unwahrscheinliche und abenteuerliche Geschichte der zweiten Gründung des polnischen Staates: Nach 123 Jahren der Aufteilung zwischen Russland, Österreich und Preußen ließen die Polen im November 1918 ihr Land als souveräner Staat wieder entstehen, während die drei Großmächte mit dem Ende des Weltkriegs in Niederlage und Revolution taumelten. Der Zweiten Polnischen Republik aber gab kaum einer seiner Nachbarn eine Überlebenschance.
Die Zweite Polnische Republik Polen wurde in Europa als „Saisonstaat“ oder störender Raum zwischen Deutschland und Rußland betrachtet. Auseinandersetzungen zwischen extremen Linken und Rechten beförderten die Instabilität der neuen Republik. Dennoch gelang es über 20 Jahre Polen als selbständigen Staat zu erhalten. Erst der gemeinsame Überfall Deutschlands und der Sowjetunion beendete 1939 die Existenz Polens zeitweilig wieder. Wolfgang Templins Buch schildert die frappierenden Umstände der Gründung der Zweiten Polnischen Republik, ihre äußere Bedrohung durch die Nachbarstaaten wie etwa den Krieg gegen Sowjetrußland, aber auch die inneren Konflikte. Die Zeit von 198 bis 1939 war ein an vielen Fronten geführter Kampf um die Existenz Polens. Heute ist jene Zeit in Polen wieder umstritten: Es geht um die historische Deutung der Zweiten Republik, um das Aufbrechen alter Spannungen und Gegensätze, die bis vor 1939 zurückreichen. So liefert Wolfgang Templins Blick auf die Geschichte auch einen Schlüssel zum besseren Verständnis der aktuellen polnischen Auseinandersetzungen.

Jenseits der Materialschlacht

Der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg

Christian Th. Müller

Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg wird bis heute maßgeblich durch die langwierigen Stellungskämpfe und Materialschlachten in Frankreich und Belgien bestimmt. Dabei wird jedoch übersehen, dass der Erste Weltkrieg an der Ostfront, auf dem Balkan, im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika sowie in seiner Anfangs- und Endphase selbst an der Westfront zum Teil höchst dynamische Züge mit manöverreichen Operationen aufweist.

Jenseits der Materialschlachten untersucht das vorliegende Buch daher wo, wie und bis zu welchem Grade der Erste Weltkrieg als Bewegungskrieg geführt werden konnte. Im Zentrum des Erkenntnisinteresses stehen dabei vier Fragen: Unter welchen Bedingungen war im Ersten Weltkrieg eine bewegliche Kriegführung möglich? Welche Wege wurden beschritten, um das Dilemma des Stellungskrieges zu überwinden? Wie weit reichten deren technische und logistische Möglichkeiten und wo lagen deren Grenzen? Schließlich stellt sich die Frage, inwiefern bewegliche Operationsführung den Ersten Weltkrieg entscheiden konnte.

Series:

Edited by Lynn Catterson

Dealing Art on Both Sides of the Atlantic, 1860-1940 aims to bring the marketplace dynamic into sharper focus with its essays which examine the many functionaries who participate in the art market network, among them, agents, scouts, intermediaries, restorers, fakers, decorators, advisers and experts. All of the essays are rooted in case studies which give voice to the various aspects of supply−from branding to marketing, from inventory to display, from restoration to pastiche to fabrication. Each is incredibly rich in their marshalling of primary sources and archival materials; in sum, they present an impressive array of new research.

Contributors are: Fae Brauer, Denise M. Budd, Patrizia Cappellini, Lynn Catterson, Sebastien Chaffour, Laura D. Corey, Flaminia Gennari-Santori, Jacqueline Marie Musacchio, Joanna Smalcerz, Alexandra Provo, AnnaLea Tunesi, and Leanne Zalewski.

"Pouring Jewish Water into Fascist Wine"

Untold Stories of (Catholic) Jews from the Archive of Mussolini’s Jesuit Pietro Tacchi Venturi. Volume II

Series:

Robert Aleksander Maryks

The aim of the second part of the project on the impact of the racial laws under the Mussolini regime is to offer the reader a critical edition and an English translation of 139 letters that were exchanged between the victims of those laws (and their relatives and friends) and the Jesuit Pietro Tacchi Venturi (1861–1956) who interceded with the Fascist government in order to circumvent or alleviate various provisions of the 1938 anti-Jewish legislation.

Water in Social Imagination

from Technological Optimism to Contemporary Environmentalism

Series:

Edited by Jane Costlow, Yrjö Haila and Arja Rosenholm

Water in Social Imagination considers how human communities have known, imagined and shaped water – and how water has shaped both material culture and the imagination. Essays from diverse perspectives offer histories of water at different scales – from community water wells and sacred springs to Siberian rivers and the regulated space of the Baltic Sea. From early modernization through Soviet style technological optimism to contemporary environmentalism, water’s ideological uses are multiple. With sustained attention not just to state policy and the technologies of high modernity, but to creative resistance to utilitarian imaginations, these essays insist on fluidities of meaning, ambiguities that derive both from water’s physical mutability and from its dual nature as life necessity and agent of destruction.

Series:

Edited by Alison D. Morrison-Low, Sara J. Sechner and Paolo Brenni

This collection of essays discusses the marketing of scientific and medical instruments from the eighteenth century to the First World War. The evidence presented here is derived from sources as diverse as contemporary trade literature, through newspaper advertisements, to rarely-surviving inventories, and from the instruments themselves. The picture may not yet be complete, but it has been acknowledged that it is more complex than sketched out twenty-five or even fifty years ago. Here is a collection of case-studies from the United Kingdom, the Americas and Europe showing instruments moving from maker to market-place, and, to some extent, what happened next.

Contributors are: Alexi Baker, Paolo Brenni, Laura Cházaro, Gloria Clifton, Peggy Aldrich Kidwell, Richard L. Kremer, A.D. Morrison-Low, Joshua Nall, Sara J. Schechner, and Liba Taub.