Aufgeklärte Schulreformen

Ein interkultureller Vergleich zwischen dem Philanthropinum in Dessau und dem Colegio de las Vizcaínas in Mexiko-Stadt

Series:

Eva Rautenberg

Aufklärung und Schule, Männer und Frauen in Dessau und in Mexiko. Eine kulturhistorische Betrachtung und Darstellung einer facettenreichen und vielfältigen Wirklichkeit.
Thematisiert werden Szenen des Alltags und des Schullebens, die in zwei verschiedenen westlichen Kontexten zur Zeit der Aufklärung stattfanden: Dessau und Neuspanien bzw. das koloniale Mexiko. In dieser Ausführung zeigen sich die Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die sowohl innerhalb der politischen Kontrolle als auch im Bereich des Akademischen ausgeübt wurden. Das Werk versteht sich als ein alternativer methodologischer Ansatz für die Vergleichende Pädagogik.

Series:

Ralf Koerrenz

Es gibt eine spezifisch hebräische Kultur der Bildung – das ist der Leitgedanke dieser Grundlegung. In dieser Kultur der Bildung spielt neben Aspekten wie Freiheit und Individualität ein bestimmtes Verständnis der Verantwortung des Menschen gegenüber sich selbst, der Mitwelt und der Umwelt eine entscheidende Rolle.
Dabei wird der Mensch als ein Wesen verstanden, das von der unaufhebbaren Gleichzeitigkeit von Entfremdung (Sünde) und Freiheit (als Befreiung) geprägt ist. Mit »hebräisch« wird dabei ein kultureller Überlieferungskontext bezeichnet, der sich in den Schriften der hebräischen Bibel gebündelt hat. Schöpfung und Sündenfall, Befreiung und prophetische Kulturkritik werden mit Blick auf das Bildungsmotiv anthropologisch ausgedeutet. Insgesamt entfaltet der Hebräische Humanismus nicht nur ein Verständnis von Kultur und Bildung, sondern kann insgesamt als eine bestimmte Ausprägung einer Kultur der Bildung verstanden werden. Der Hebräische Humanismus bildet die gemeinsame Grundlage für entsprechende Strömungen im Judentum, Christentum und Islam.

Series:

Edited by Reinhard Hoeps

Das Handbuch der Bildtheologie gibt eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes aus theologischer Perspektive. Der vierte Band widmet sich grundsätzlichen Fragen zwischen christlicher Religion und Kunst. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein. Das Handbuch entwirft das Tableau der historischen und systematischen Fragen der Bildtheologie.In der Moderne ist das Verhältnis zwischen Christentum und autonomer Kunst problematisch geworden. Der vierte Band des Handbuchs der Bildtheologie beleuchtet die historischen wie systematischen Dimensionen dieses Spannungsverhältnisses. Band I: Bild-Konflikte Band II: Funktionen des Bildes im Christentum Band III: Zwischen Zeichen und Präsenz Band IV: Kunst und Religion

Series:

Edited by Philip G. Altbach, Edward Choi, Matthew R. Allen and Hans de Wit

Although an entirely unknown part of higher education worldwide, there are literally hundreds of universities that are owned/managed by families around the world. These institutions are an important subset of private universities—the fastest growing segment of higher education worldwide. Family-owned or managed higher education institutions (FOMHEI) are concentrated in developing and emerging economies, but also exist in Europe and North America. This book is the first to shed light on these institutions—there is no other source on this topic.

Who owns a university? Who is in charge of its management and leadership? How are decisions made? The answers to these key questions would normally be governments or non-profit boards of trustees, or recently, for-profit corporations. There is another category of post-secondary institutions that has emerged in the past half-century challenging the time-honored paradigm of university ownership. Largely unknown, as well as undocumented, is the phenomenon of family-owned or managed higher education institutions. In Asia and Latin America, for example, FOMHEIs have come to comprise a significant segment of a number of higher education systems, as seen in the cases of Thailand, South Korea, India, Brazil and Colombia. We have identified FOMHEIs on all continents—ranging from well-regarded comprehensive universities and top-level specialized institutions to marginal schools. They exist both in the non-profit and for-profit sectors.

Easier than Painting

Die Filme von Andy Warhol

Series:

Edited by Henning Engelke and Marc Siegel

Easier Than Painting nimmt das filmische Werk von Andy Warhol erstmals in seiner gesamten Breite in den Blick. Das Buch versammelt namhafte Autoren aus Filmwissenschaft, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft, die sich aus einer Reihe ergänzender Perspektiven dem Werk nähern.
Warhols lange verborgen gebliebene Filme sind möglicherweise der wichtigste Teil seines Werkes, denn seine ästhetische Konzeption scheint generell auf den Film ausgerichtet: Zwischen 1963 und 1968 konzentrierte er sich vornehmlich auf dieses Medium. Es entstanden etwa 600 Filme.
Ihr Spektrum reicht von den Screen Tests berühmter Kunst- und Kulturpersönlichkeiten über die frühen minimalistischen Filme und experimentellen Narrative bis zu den kommerziell ausgerichteten Filmen der späten 1960er Jahre. Der Band zielt auf eine umfassende Neubewertung von Warhols Filmen.

Jean-Luc Godard

Film denken nach der Geschichte des Kinos

Series:

Edited by Vinzenz Hediger and Rembert Hüser

In einem Moment der Mediengeschichte, in dem der Film nicht mehr nur im Kino, sondern in allen Medien auftritt, nimmt der vorliegende Band das Werk des französischen Regisseurs Jean-Luc Godard zum Ausgangspunkt für eine vielstimmige Reflexion über die Geschichten und die Zukünfte des Kinos.
Wohl mehr als jeder andere Regisseur hat Godard sich bemüht, die Geschichte des Kinos im Medium selbst zu
schreiben, etwa in seinem monumentalen Filmessay Histoire(s) du cinéma. Und mehr als jeder andere Regisseur hat Godard immer wieder die Frage gestellt, was nach dem Kino kommt: Wie es mit der Geschichte der Kunst nach dieser »Erfindung ohne Zukunft«, wie Louis Lumière es einmal formulierte, weitergeht. Zugleich schreibt Godard dem Kino im 20. und 21. Jahrhundert eine besondere Rolle der historischen Zeugenschaft zu, was seinem Werk eine Relevanz weit über den Horizont einer Geschichte der Kunstform Film hinaus verleiht.

Kunst und Dokument

Bilanz einer Debatte

Series:

Daniel Hornuff

Seit rund fünfzehn Jahren wird das Verhältnis von Kunst und Dokument heiß diskutiert. Das Buch bilanziert diese Debatte – und stellt die Frage nach ihrem Ertrag.
So ambitioniert die Diskussion geführt wird, so unklar bleibt ihr Gewinn. Dreht sie sich einerseits um die Rolle der Kunst in der Gesellschaft, neigt sie andererseits zur Verselbstständigung. Denn aus dem Blick geraten Kunstformen, die das Dokumentarische spielerisch, mit Witz und Ironie erproben. Daniel Hornuff arbeitet die Hauptströmungen dieser Debatte heraus. Und er gewichtet sie, indem er sie in Bezug zu aktuellen künstlerischen Positionen setzt. Untersucht werden Beiträge u.a. von Boris Groys, Diedrich Diederichsen und Jacques Rancière ebenso wie Arbeiten von Lois Hechenblaikner, Martin Parr und Andri Pol.

Josef van Ess

Edited by Renee Otto

Theology and Society is the most comprehensive study of Islamic intellectual and religious history, focusing on Muslim theology. With its emphasis on the eighth and ninth centuries CE, it remains the most detailed prosopographical study of the early phase of the formation of Islam. Originally published in German between 1991 and 1995, Theology and Society is a monument of scholarship and a unique scholarly enterprise which has stood the test of the time as an unparalleled reference work. The Indices consist of a General Index and a separate Index of Works.