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Der Band reflektiert systematisch das Verhältnis der Unternehmensgeschichte zu anderen Disziplinen der Geschichtswissenschaft, indem die Beiträge die methodischen wie inhaltlichen Schnittpunkte für zukünftige Forschungen aufzeigen – etwa zwischen Unternehmensgeschichte und Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Geschlechtergeschichte, Umweltgeschichte, Kolonialgeschichte, Wissenschaftsgeschichte oder Rechtsgeschichte. Jedes der instruktiven Kapitel gibt Anregungen dafür, wie die Unternehmensgeschichte in besonderer Weise dazu beitragen kann, wirtschaftliche Themen auch fernab quantitativer Verfahren für Historiker:innen verständlich zu machen und so maßgeblich zur ökonomischen Fundierung der Geschichtswissenschaft beizutragen.
The German Quest for International Security 1839–1853
The book investigates the quest for international security in mid-19th century Germany from a new and inspiring perspective. Under the influence of international events, Germans believed that they lived in dangerous times when relations between countries and nations were increasingly defined by the law of the strongest instead of written law. Regardless of their origin, political views, gender and social status they participated in debates about the future of Germany, Europe and the world and tried to determine how to better ensure external security, develop justice and achieve a more stable peace. This fundamental but hitherto historiographically neglected process became manifest in numerous phenomena analysed independently in the past such as the participation in the organised peace movement, the rise of German nationalism, the call for land and naval armaments, the aspiration to colonial expansion, the birth of Realpolitik and the concept of Mitteleuropa, and the deterioration in relations and wars with other nations. Although it did not last long, the process became significant for the negative consequences it had for the rest of the century. For today’s reader it presents a warning about how society is impacted and the stability of an international order is undermined by a declining confidence in international justice and the durability of peace.
Heinrich Wuttke und die politische Kultur zwischen Vormärz und Reichsgründung
Author:
Medien versprechen Macht – schon und gerade im 19. Jahrhundert. Wie viele andere Literaten wollte Heinrich Wuttke die politischen Verhältnisse des Deutschen Bundes sprengen: mithilfe der Presse, in (krypto-)politischen Vereinen und nicht zuletzt in der Frankfurter Nationalversammlung von 1848/49, deren Tätigkeit umfangreich medial flankiert wurde. Weil aber die Vorstellungen des zukünftigen Deutschlands zunehmend auseinandergingen, entbrannte ein Kampf um Meinungshoheit nicht nur zwischen Revolutionären und Regierungen, sondern innerhalb der bürgerlichen Bewegung selbst. Die Biographie Wuttkes führt geradewegs zwischen die Fronten dieses Schlagabtausches mit drohendem Pathos, scharfer Polemik, ja Hassrede innerhalb eines manipulativen und korrupten Systems. Eine politische Praxis deutlich unter der Gürtellinie also – und das in einer Öffentlichkeit, die sich selbst rühmte als Forum des vernünftig-argumentierenden Gesprächs auf Augenhöhe und die als Wiege der modernen Demokratie verklärt wird.
Key Thinkers of Polish Humanities in the Post-War Era
The volume offers the collection of essays penned by eighteen luminous minds of the 20th century humanities and social sciences in Poland: Stefan Amsterdamski, Nina Assorodobraj-Kula, Bronisław Baczko, Jan Błoński, Jolanta Brach-Czaina, Michał Głowiński, Oskar Hansen, Maria Janion, Jerzy Jedlicki, Antonii Kępiński, Anna Pawełczyńska, Krzysztof Pomian, Mieczysław Porębski, Jan Strzelecki, Władysław Strzemiński, Jerzy Szacki, Jerzy Topolski, and Andrzej Turowski. Celebrated as canonical within their respective fields, these works resonate profoundly in academic as well as social environment today. What lies at the centre of this collection is political and historical turbulence – the experience of the horror of war and destruction, always a point of reference for any form of political, intellectual or existential engagement. From the bold manifesto-like essays to groundbreaking theoretical writings that shift paradigms, each piece is a testament to intellectual revolution and courage. These are not just writings; they are beacons of transformative thought and conceptual reinvention. This book can be treated as evidence of the intergenerational dialogue, where scholars whose work and worldview have been to a large extent shaped by the experience of the 1989 political transition, visit their predecessors whose attitudes and ideas emerged in the aftermath of World War II. This is an acknowledgement of genealogy, heritage and influence.
Mobilmachung, Kriegsbereitschaft und Militarisierung zwischen 1970 und 1990
Author:
Die DDR war ein zutiefst militarisierter Staat, in dem alle gesellschaftlichen Bereiche unter das Primat der militärischen Verteidigung des Sozialismus gestellt wurden. Das zeigt der vorliegende Band, der sich der vielbesprochenen Militarisierung der DDR widmet und diese mittels einer umfassenden Analyse des gesamtstaatlichen Mobilmachungssystems konkretisiert. So ist festzustellen, dass „Mobilmachung“ nicht allein auf den militärischen Bereich beschränkt blieb. In Erwartung eines möglichen Krieges zwischen den Blöcken in Europa erstreckte sich dieses Vorbereitungssystem auf alle staatlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche der DDR, um diese in ständiger Bereitschaft zur Führung eines Krieges zu halten und das Territorium für Operationen des Warschauer Paktes nutzbar zu machen. Das Ergebnis war ein Dual-Use-Staat, bei dem zivile Belange stets unter der Prämisse ihrer militärischen Nutzbarkeit standen.
Unter Rückgriff auf aktuelle Forschungen zur Verflechtung von Kultur- und Politikgeschichte beleuchtet der Band kulturelle Faktoren politischer Entscheidungen im Deutschen Kaiserreich von 1871 bis 1890. Dabei untersucht er das Spannungsverhältnis zwischen dezisionistischen und kompromissorientierten Formen des Entscheidens anhand ausgewählter Bereiche dieses Mehrebenensystems. Konkret nimmt er die Reichsmonarchen, den Bundesrat als Einrichtung föderalen Mitentscheidens, den Reichstag als Ausdruck demokratischer Partizipation, das Militär als extrakonstitutionelles Reservat monarchischer Prärogative sowie die Wirtschaft als konkurrierendes Handlungsfeld in den Blick und berücksichtigt auch den Einsatz von Emotionen in den Entscheidungsprozessen der Akteure.
Volume Editors: and
Die bewegte Biographie des Paderborner Erzbischofs Lorenz Kardinal Jaeger (1892–1975) wird unter Verwendung seines neu erschlossenen Nachlasses in einem interdisziplinären Forschungsprojekt anhand von Themenschwerpunkten erarbeitet. Die Beiträge des 5. Bandes fragen danach, wer die Person Lorenz Jaeger hinter seiner Rolle als Erzbischof war. Dabei wird deutlich, dass die private Seite kaum vorhanden war. So kommt gerade durch diese Fragestellung die Bedeutung seiner Rolle für die Person in den Blick. Jaeger definierte seine eigene Identität nicht nach seiner Individualität, sondern nach seinem Stand. Der Band geht der Bedeutung dieses ständischen Denkens für das Selbst- und Fremdbild Jaegers nach.
Bibliomigration zwischen Deutschland und Polen seit 1939
Series:  FOKUS, Volume: 12
Millionen von polnischen Büchern wurden während des Zweiten Weltkriegs von Nazi-Deutschland in Polen zerstört oder gestohlen. Indessen migrierten im August 1945, im Zuge der Verlegung der deutsch-polnischen Grenze, Millionen von deutschen Büchern aus privaten, kirchlichen und öffentlichen Sammlungen nach Polen - in einen neuen national-kulturellen Kontext. Der Begriff "das Bibliomigratorische“ beschreibt sowohl die Reise dieser Bücher in Raum und Zeit als auch ihre sich wandelnde Semantisierung innerhalb geografischer, politischer, institutioneller und sprachlicher Räume. Seit nunmehr 75 Jahren sind diese Bücher Gegenstand zweier völlig verschiedener nationaler Erzählungen. Sie rufen dazu auf, als ein gemeinsames historisches Erbe begriffen zu werden und Ausgangspunkt für Forschungskooperationen und eine intensivierte deutsch-polnische kulturelle Kooperation zu sein.
Venedig, die deutschen Reichsfürsten und die Anfänge internationaler Subsidienprojekte in der Frühen Neuzeit
Subsidienverträge zwischen deutschen Reichsfürsten und europäischen Mächten, in denen Erstere den Letzteren ihre Armeen gegen Geldzahlungen zur Verfügung stellten, waren im späten 17. und 18. Jahrhundert ein weit verbreitetes Phänomen. Diesem widmet sich auch Andreas Flurschütz da Cruz in seiner Habilitationsschrift, allerdings mit einem Schwerpunkt auf den Kontrakten zwischen Venedig und deutschen Adligen und Fürsten. Die Studie konzentriert sich auf die Anfänge des Subsidienwesens und unterzieht die bislang wenig bekannten Truppenstellungsverträge mit der Markusrepublik einer eingehenden Analyse. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf den Zusammenhängen zwischen den Truppenabdankungen am Ende des Dreißigjährigen Krieges und der Indienstnahme deutscher Regimenter für den Krieg der Markusrepublik mit dem Osmanischen Reich um die Insel Candia (Kreta) um 1650 und den daraus resultierenden Folgekonflikten.
Author:
In this book, the intricate administrative apparatus of Ptolemaic Egypt comes to light. The study delves deeply into the pivotal roles of the epimeletes, a significant administrative official operating at the nome level. This official was tasked with supervising a diverse array of functions that held paramount importance in ensuring the financial stability and control of the Ptolemaic state. Throughout the book's six chapters and four appendices, the evolution of the epimeletes' responsibilities, and the relationships with other officials are meticulously analysed. Throughout the book, readers are taken on a journey through the third and second centuries B.C., witnessing the epimeletes' involvement in agricultural matters, taxation, monopolies, and more. The book highlights the intricate relationships the epimeletes maintained with various administrative tiers, military officials, and police authorities, shedding light on the collaborative nature of Ptolemaic governance.