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Visualität in der literarischen Geschichtsdarstellung
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„Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten“ – so verwies Walter Benjamin bereits 1940 auf die Relevanz von Visualität für die Darstellung von Geschichte. Benjamin hat damit vorweggenommen, was sich in der Folge nicht nur zunehmend im wissenschaftlichen, sondern auch im literarischen Diskurs etabliert hat: Zwischen verschiedenen Medien können Varianten des Zusammenspiels bestehen und besonders die Darstellung vergangener Realität gewinnt durch den textuellen Rekurs auf Visualität an Aussagekraft. Für die Darstellung von Geschichte im postmodernen historischen Roman bietet der Rekurs auf Modi visueller Repräsentation und auf Zuschreibungsmerkmale fotografischer und filmischer Visualität einen signifikanten Mehrwert. Narratologische Aspekte sind bei der Analyse entsprechender Werke ebenso zu beachten wie deren Auseinandersetzung mit den Aporien der traditionellen Historiografie. In diesem Band wird ein hierauf zugeschnittenes Analyse- und Beschreibungsmodell vorgestellt.
Experimental translation has been surging in popularity recently—with avant-garde translation at the combative forefront. But how to do it? How to read it?
Translator, Touretter plays on the Italian dictum traduttore, traditore—“translator, traitor”—to mobilize the affective intensity of Tourettic tics as a practical guide to making and reading avant-garde translations. It smashes the theoretical literature on the sublime from Longinus to Kant into Motherless Brooklyn, both the 1999 novel by Jonathan Lethem and its 2019 screen adaptation by Edward Norton, in order to generate out of their collision a series of models—visual, aural/oral, and kinesthetic—for avant-garde literary translation.
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Exploring the metamorphoses of the body in the eighteenth-century Robinsonade as a crucial aspect of the genre’s ideologies, Castaway Bodies offers focused readings of intriguing, yet often forgotten, novels: Peter Longueville’s The English Hermit (1727), Robert Paltock’s Peter Wilkins (1751) and The Female American (1767) by an anonymous author. The book shows that by rewriting the myths of the New Adam, the Androgyne and the Amazon, respectively, these novels went beyond, though not completely counter to, the politics of conquest and mastery that are typically associated with the Robinsonade. It argues that even if these narratives could still be read as colonial fantasies, they opened a space for more consistent rejections of the imperial agenda in contemporary castaway fiction.
Georges Perecs literarischer Materialismus
Georges Perecs Werk sind zwei Erbschaften eingeschrieben: das familiäre Vermächtnis jüdischer Geschichte sowie das intellektuelle Testament des Marxismus. Das erste haben bereits viele gelesen, das zweite wurde bisher kaum beachtet. Die Studie „Schreibformen. Georges Perecs literarischer Materialismus“ schließt diese Forschungslücke. Sie skizziert die marxistische Genealogie in Perecs Texten und zeigt, dass seine oulipotische Praxis nicht zu bloßen Sprachspielereien führt. Das Schreiben unter formalen Einschränkungen ist vielmehr als eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Zwängen zu begreifen, unter denen auch die künstlerische Arbeit steht. Literarische Praxis und Gesellschaftskritik fallen dabei zusammen. Angesichts der gegenwärtigen Unschärfe im Verhältnis von Aktionismus und Kunst sind Perecs Schreibformen wegweisend.
Latin love elegy’s flourishing concurrent with Rome’s transition from Republic to Principate has remained an issue central to scholarship on the genre since the turn of the last millennium. This book addresses the Greco-Roman literary inheritance and Augustan socio-political context that paved the way for that flourishing, while examining the genre’s key elements and characters as illustrated in the poetry of Propertius, Tibullus, Ovid, and Sulpicia. Special attention is paid to the gendered dynamics that govern the relationship between “poet-lover” (amator) and beloved and to the role of the poet as artist and creator of a “written girl” (scripta puella).
Exotismus ist ein Habitus, der sich durch eine aufgeschlossene Einstellung gegenüber dem Fremden auszeichnet. Das Konzept ist im angelsächsischen Postkolonialismus als die Ästhetik des Imperialismus in die Kritik geraten. Die frankofone Debatte hingegen stellt im Anschluss an Victor Segalen auch die Frage nach einer exotistischen Lebenskunst, die auf eine postkoloniale Poetik des Diversen vorausweist. Die Beiträge in diesem Sammelband loten die Chancen und Grenzen der ambivalenten Konzeption verschiedener Exotismen aus, die ethnozentrischen und rassistischen Vorstellungen in der Fremdwahrnehmung Vorschub leisten können, aber auch kulturellen Kontakt auf Augenhöhe zu begünstigen vermögen.