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Gerechter Krieg

Ideengeschichtliche, rechtsphilosophische und ethische Beiträge

Series:

Edited by Michael Quante and Dieter Janssen

Spätestens seit der Beteiligung deutscher Soldaten am Kosovo-Krieg im Jahr 1999 hat ein verstärktes Nachdenken über die Problematik der Ethik militärischer Einsätze auch in Deutschland begonnen. Angesichts der Greuel und Massaker in vielen Teilen der Welt hat sich ein strikter, jede Form der Gewaltausübung ablehnender Pazifismus als unbefriedigende Haltung gegenüber diesen Schrecken erwiesen. Es stellt sich jedoch die Frage, was eine sinnvolle Alternative sein könnte. Die Wiederbesinnung auf Theorien gerechter Krieg e stellte sich als eine der möglichen Antworten heraus. Mit Beiträgen von: Matteo Fornari, Otfried Höffe, Dieter Janssen, James Turner Johnson, Ulrike Kleemeier, Frank Köhler, Barbara Merker, Michael Quante, Ludwig Siep, Suzanne Uniacke.

Epistemische Unsicherheiten und das Recht

Zur Abwägungsproblematik in Recht und Ethik im Bereich von Nachhaltigkeit

Edited by Rafaela Hillerbrand and Magdalena Zietek

„Prognosen sind unsicher, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.“ In diesem, oftmals W. Churchill zugeschriebenen Bonmot zeigt sich ein zentrales Problem des Umweltrechts, wenn es sich nicht nur auf ex ante Sanktionen beschränkt, sondern Umweltschäden auch präventiv vermeiden soll. Legislative Maßnahmen im Umweltbereich erfolgen unter unvollständigem Wissen; trotzdem sollen Risiken minimiert und mit rechtsstaatlichen Erfordernissen wie Normenklarheit, Rechtssicherheit und Einzelfallgerechtigkeit vereinbart werden. Dieser Band verknüpft daher die neuere Expertise im Bereich der Erkenntnis-, Wissenschafts- und Entscheidungstheorie über Risiko und Unsicherheit mit rechtsphilosophischen und juristischen Ansätzen. Die Beiträge machen deutlich, dass die rechtsdogmatischen wie -philosophischen Ansätze von neueren Erkenntnissen in der theoretischen Philosophie und der Technikfolgenforschung profitieren können, und umgekehrt. Dabei wird sowohl deutsche Rechtsdogmatik behandelt als auch EU-Recht sowie die Rechtslage in China. Die geschilderten Anwendungsfälle beziehen sich auf Klimaänderung, Nanotechnologie und Qualitätssicherung bei Lebensmitteln.

The Compositional Brain

Neuronal Foundations of Conceptual Representation

Series:

Markus Werning

How does meaning come about, given the nature of our brains? Taking up this question, the book unites two so far disjoint perspectives on how humans represent and process information: In philosophy, linguistics, and large parts of psychology informational processes are commonly regarded as transformations over semantically composed structures of concepts. Mental concepts are regarded as the ultimate bearers of intentional content and the providers of linguistic meaning. In neuroscience, in contrast, the interactions of neurons – forming an apparently very different structure – are viewed as fundamental for the flow of information. 'The Compositional Brain' makes a provoking claim that, nevertheless, is underpinned with cogent argumentation. It proposes a structural identity theory that identifies the mechanisms of concept composition with patterns of synchronous neural activity. It combines philosophical analysis with most recent neurobiological findings on the time-dependent nature of neural mechanisms. Using oscillatory networks as a biologically well-grounded model of cortical activity, simulations of brain activity are studied and re-described by refined algebraic and model-theoretic methods. So a link between neuroscience and semantics is established.

Towards Humane Technologies

Biotechnology, New Media and Ethics

Series:

Edited by Naomi Sunderland, Phil Graham, Peter Isaacs and Bernard McKenna

What are the ethical and political implications when the very foundations of life—things of awe and spiritual significance—are translated into products accessible to few people? This book critically analyses this historic recontextualisation. Through mediation—when meaning moves ‘from one text to another, from one discourse to another’—biotechnology is transformed into analysable data and into public discourses.
The unique book links biotechnology with media and citizenship.
As with any ‘commodity’, biological products have been commodified. Because enormous speculative investment rests on this, risk will be understated and benefit will be overstated. Benefits will be unfairly distributed. Already, the bioprospecting of Southern megadiverse nations, legally sanctioned by U. S. property rights conventions, has led to wealth and health benefits in the North.
Crucial to this development are biotechnological discourses that shift meanings from a “language of life” into technocratic discourses, infused with neo-liberal economic assumptions that promise progress and benefits for all. Crucial in this is the mass media’s representation of biotechnology for an audience with poor scientific literacy. Yet, even apparently benign biotechnology spawned by the Human Genome Project such as prenatal screening has eugenic possibilities, and genetic codes for illness are eagerly sought by insurance companies seeking to exclude certain people.
These issues raise important questions about a citizenship that is founded on moral responsibility for the wellbeing of society now and into the future. After all, biotechnology is very much concerned with the essence of life itself. This book provides a space for alternative and dissident voices beyond the hype that surrounds biotechnology.

Sprache, Beweis und Logik - Software

CD-ROM - Lernsoftware

Edited by John Barwise and John Etchemendy

Mit Sprache, Beweis und Logik liegt nun die auf zwei Bände angelegte deutsche Übersetzung des erfolgreichen Lehrbuchs Language, Proof and Logic vor. Band I führt in die klassische Aussagen- und Prädikatenlogik ein und übertrifft dabei andere Logikeinführungen an Ausführlichkeit und Praxisnähe bei weitem. Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt und bearbeitet von Joachim Bromand, Thomas Müller und Giovanni Sommaruga. Das Softwarepaket ist nun erhältlich.

Edited by Uwe Meixner and Albert Newen

Die CD-ROM enthält als PDF-Versionen folgende Bänder der Reihe: Vol. 2: Ancient Philosophie /Antike Philosophie Vol. 3: From Descartes to Kant / Philosophie der Neuzeit Vol. 4: Foundations of Analytic Philosophiy /Grundlagen der Analytischen Philosophie Vol. 5: Medieval Philosophy /Philosophie des Mittelalters Vol. 6: History of Ethics /Geschichte der Ethik. Mit der Printausgabe seitenidentische PDF-files

Die menschliche Natur

Welchen und wieviel Wert hat sie?

Series:

Edited by Kurt Bayertz

Das Thema “menschliche Natur” hat eine lange Tradition in der Geschichte des philosophischen Denkens. Vor allem in Krisenzeiten und an Epochenschwellen stellte sich immer wieder Frage, was der Mensch “eigentlich” ist. Es sollte daher auch nicht überraschen, daß diese Frage auch in der Gegenwart wieder eine zunehmende Aufmerksamkeit findet. Nach langen Jahren eines nur zurückhaltenden Interesses findet die philosophische Anthropologie wieder stärkere Aufmerksamkeit. – Und doch handelt es dabei nicht nur um die Wiederaufnahme eines alten Themas. Die philosophische Beschäftigung mit der menschlichen Natur hat im Zusammenhang mit den Fortschritten der modernen Bio- und Informationstechnologie eine unmittelbar praktische Relevanz bekommen, die sie in dieser Weise niemals zuvor hatte. Durch diese Fortschritte haben nämlich die Möglichkeiten technischer Eingriffe am Menschen eine Dimension erreicht, die nicht mehr nur einzelne seiner Merkmale manipulierbar macht, sondern seine “Natur” selbst. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die nicht mehr vollkommen utopische Idee eines genetischen Umbaus der gesamten Menschheit. Die Frage, die sich vor diesem Hintergrund stellt, ist die nach dem normativen Status der menschlichen Natur. Ist die psycho-physische Gestalt, in der wir den Menschen seit jeder kennen, ein Produkt zufälliger evolutionärer Prozesse und als solche moralisch neutral; oder ist sie intrinsisch wertvoll und daher schützenswert? Die in der Literatur geäußerten Meinungen zu dieser Frage gehen auseinander. Auf der einen Seite stehen diejenigen, die in der menschlichen Natur lediglich eine Tatsache sehen und keinen Grund erkennen können, weshalb diese Tatsache sakrosankt ein sollte. Unter bestimmten Voraussetzungen, so behaupten die Vertreter dieser Partei, kann es nicht nur legitim sein, die menschliche Natur zu verbessern, es kann sogar moralisch geboten sein. Auf der anderen Seite stößt genau diese Vorstellung einer technischen Rekonstruktion des Menschen auf Empörung und Abscheu. Abgesehen von allen Risiken, die mit einem solchen Herumbasteln verbunden sind, werde der Mensch auf diese Weise auf ein beliebiges “Stück Natur” reduziert; er werde zum totalen Objekt technischen Handelns und seiner Würde beraubt. Der menschlichen Natur müsse daher ein inhärenter Wert zugeschrieben werden, um den unverantwortlichen Plänen der Menschheitsverbesserer eine kategorische Grenze zu setzen. Doch was ist die “menschliche Natur”? Worin besteht sie und wie kann sie angesichts der unübersehbaren individuellen und kulturellen Vielfalt definiert werden? Dies ist die erste Frage, der die Beiträge des vorliegenden Bandes gewidmet sind. Und an sie schließt sich sogleich eine zweite an: Wenn es denn eine menschliche Natur gibt und wenn diese hinlänglich genau umrissen werden kann: Kann oder muß ihr dann ein moralischer Status zugeschrieben werden? Und welcher Art ist dieser Status: Ist er der menschlichen Natur inhärent oder leitet er sich von etwas anderem ab? –

Probleme des Naturalismus

Philosophische Beiträge

Edited by Bernd Goebel, Anna M Hauk and Gerhard Kruip

Die Trennlinie zwischen den Naturalisten und ihren ausgesprochenen und unausgesprochenen Gegnern ist eine der großen Wasserscheiden der Philosophie, der immer mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Die in diesem Band versammelten Aufsätze diskutieren die wichtigsten Aspekte des gegenwärtigen Streits um den Naturalismus. Ihr Spektrum reicht vom kritischen Überblick über die Erscheinungsformen des Naturalismus und seine Problemfelder bis hin zum Freiheitsproblem, von der Debatte um den Biologismus in Ethik und Erkenntnistheorie bis zur Hirnforschung, von der Anthropologie und Ethik bis zum Leib-Seele-Problem.

Limping but Blessed

Jürgen Moltmann’s Search for a Liberating Anthropology

Series:

Ton van Prooijen

For Jürgen Moltmann, theological anthropology must be liberating. It should take a stand against dehumanizing images and concepts of human life and point out ways to “true humanity.” In his view, a theologian can develop such a liberating anthropology only if he speaks explicitly from the perspective of God’s kingdom as conceived in the Bible and the Christian tradition and if he speaks to and in his context, as one who experiences contemporary sufferings and hopes. But how? This book analyzes the development of Moltmann’s theology in the light of this quest for a liberating view on human life. It examines the anthropological concerns in the different stages of his theological enterprise: his post-war Trümmertheologie, the “loose theological threads” of the 1950s, his theology of hope and promise in the 1960s, his theology of the cross, human rights and play in the 1970s and his ecological and “charismatic” theology of the 1980s and 1990s. Moltmann’s theological thinking has taken place consciously at the intersection of personal experiences, historical challenges, biblical testimony and the fundamentals of the Christian tradition. Analyzing his quest for a liberating anthropology in a chronological way, this study therefore gives an impression of the frictions and fault lines of Christian anthropology in the context of the societal changes during the second half of the twentieth century. A concluding chapter discusses some of the problems accentuated in the course of this analysis and evaluates some valuable leads for a Christian anthropology today.

Ernst R Sandvoss and Rainer E Zimmermann

Nach der Shuttle-Katastrophe vom Februar 2003 stellt sich wieder verstärkt die Frage nach dem Nutzen und dem Sinn der Raumfahrt projekte. Diese anläßlich der ersten Mondlandungen Anfang der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit großer Heftigkeit diskutierte Frage ist jedoch bisher nicht wirklich einer seriösen Debatte unterworfen worden. Vielmehr wurde sie eher zufällig in den Massenmedien jener Zeit vielstimmig, freilich mit wenig fundierter Kompetenz geführt. Die Philosophie hat das Thema nahezu völlig ignoriert und erkennt in der Regel auch heute noch keinen “Handlungsbedarf”. Die vorliegende Studie widmet sich diesem wichtigen Thema, das den Lebensalltag der nächsten Jahrhunderte entscheidend bestimmen wird, ohne erneut in die alten Fallen einseitiger Argumentation zu geraten oder frohgemut in selbstgewählten Grotten der beschränkenden Beschaulichkeit zu verharren.