Browse results

Editors: Susanne Kaul and Tom Kindt
Der Band „Medienästhetik der Komik“ zeigt im interdisziplinären Dialog zwischen Philosophie, Literatur-, Sprach-, Musik- und Medienwissenschaft, spezifische Verfahren medialer Komikerzeugung auf und nimmt dazu u. a. Filme, Videokunst, Musik, Lyrik, Witze, Comics und das Theater in den Blick.
In der Geschichte der Komiktheorie ist die Medienspezifik der Komik bislang noch kaum erforscht worden. Die traditionellen Komiktheorien sind vor allem am Text oder an sozial-psychologischen Implikationen ausgerichtet. Dieser Band widmet sich nun zudem Verfahrensweisen der Komik, die beispielsweise spezifisch visuell oder spezifisch auditiv sind oder einem Widerspruch zwischen Bild und Ton erwachsen.
Author: Ann Vogel
Film festivals around the world are in the business of making experiences for audiences, elites, industry, professionals, and even future cultural workers. This book tells you why these non-profit organizations work as they do and attract people working for free, while appealing to businesses and policy-makers as cheap means to illuminate the creative city and draw attention to film art. Vogel provides firm evidence for the ‘festival effect’ that shows the festival as an intermediary in cinema value chains and unprecedented systematic sociological analysis of how event culture impacts on cultural workers’ lives. Read this book to find out what resources and institutional pillars ensure that festivalization of capitalism is here to stay, and why she urges us to think critically about publicly displayed benevolence.
Este libro busca contribuir al impulso del estudio del actual cine poético hispanoamericano e íbero-peninsular, analizando aquellos modos contra-narrativos que enfatizan las particularidades formales del medio audiovisual, a la vez que rebajan el desarrollo del contenido --desplazando la acción fuera de plano. El presente libro parte asimismo de la premisa que la modernidad cinematográfica constituye el marco de referencia teórico-artístico al que muchos directores de cine poético recurren para elaborar sus propuestas fílmicas. Por ello, se propone también analizar las estrategias de composición vinculadas a la tradición cinematográfica de la modernidad que han sido críticamente reexaminadas en las películas producidas en el ámbito hispanoamericano e íbero-peninsular durante las primeras dos décadas del siglo XXI.

This book explores the shared approach to Spanish and Latin American filmmakers with experimental film practices and strategies of composition and links these to a tradition of cinematic modernity that is being critically re-assessed by these filmmakers. By adopting a decidedly transnational perspective, the author investigates the distinctive elements of contemporary poetic cinematographic productions that shape present-day Hispanic art house cinematic productions. Thus, the book reassesses the notion of poetic cinema as an interstitial film practice. The author first examines the multiple meanings that the notion of poetry in cinema has historically had. Second, she explores how Hispanic cinema inherited the artistic principles of European cinematic modernity, blending them with the Latin American cinematographic tradition of neorealist influence.
Editor: Cora Rok
Pier Paolo Pasolini (1922–1975) war ein traditionsverbundener, marxistischer Atheist mit Tendenzen zur christlichen Spiritualität. Er idealisierte vergangene, archaische und ‚einfache‘ Gesellschafts- und Bewusstseinsformen. Mit welchen Narrativen und welchen darstellerischen Mitteln geht er in seinen Filmen dem ‚Mythos Authentizität‘ nach? Dieser Frage gehen internationale Pasolini-Experten und -Expertinnen in insgesamt 18 Aufsätzen in deutscher Sprache nach. Sie legen Analysen zum filmischen Werk Pasolinis vor, darunter die bekannten Klassiker „Accattone“ oder „Teorema“, Kurzfilme wie „Der Weichkäse“, die Dokumentationen „Gastmahl der Liebe“ und „Der 12. Dezember“ sowie unverfilmte Drehbücher wie „Porno-Teo-Kolossal“.
Der Band fokussiert virtuelle Architekturen als bildhafte Räume und begehbare Bilder und lotet damit sowohl ihre ästhetischen als auch performativ-praktischen Potenziale aus.
Virtuelle Räume bestimmen unsere Kultur heute bereits mehr, als uns bewusst ist. Wir betreten sie sowohl zur Unterhaltung, beim Spielen und Lernen, als auch in der Architektur und in industriellen Arbeitsprozessen. Inzwischen nehmen sie in der Forschung ebenfalls eine wachsende Rolle ein. Zugleich steht eine kritisch reflektierende Beschäftigung mit der Ästhetik der simulierten Bildräume, den Prämissen ihres Entstehens und den von ihnen ausgehenden Handlungsangeboten noch weitgehend aus. Zwölf Beiträge aus angewandten Bereichen in Forschung und Technik, experimentellen Ansätzen in Architektur, Kunst und Theater sowie aus theoretisch-historischer Perspektive geben erhellende Einblicke in den kulturell und gesellschaftlich zunehmend bedeutsamen Bereich digitaler Raumkonzepte und virtueller Realitäten.
Zur Funktion von bildender Kunst im deutschsprachigen Text und Film über Francisco de Goya aus der Mitte des 20. Jahrhunderts
Goyas Leben war romanhaft, geradezu filmreif, sein Œuvre vielseitig, erstaunlich politisch und zugleich rätselhaft. Diesen Facettenreichtum spiegelt auch die literarische Funktionalisierung bildender Kunst im deutschsprachigen Text und Film über Francisco de Goya.
Angela Hildebrand analysiert in ihrer Monografie die intermediale Dimension von Erzählungen, deren zentraler Gegenstand das Leben und Schaffen des herausragenden bildenden Künstlers ist. Die Bezugnahmen auf Goyas Werk bilden hier kein rein ästhetisches Spiel im sinnfreien Raum. Vielmehr sind die variantenreich, lebendig und anschaulich ausgestalteten Kunstbezüge mehrfach codiert und erfüllen verschiedene Funktionen, die in einer Typologie systematisiert werden. Dabei werden narrative Aspekte, ästhetische und kulturelle Wissensvermittlung, politisch-gesellschaftliche Kommunikation, literarische Topoi, Künstlermythen sowie die (inter-)mediale Selbstreflexion der Erzählungen in den Blick genommen.
Schaltungsgeschichten an den Rändern von Musik und Medien
Schaltungen konstituieren Medien. Doch was konstituiert Schaltungen? Der Schwingkreis erkundet Potentiale eines Forschens über und mit Schaltkreisen am Beispiel der Frühgeschichte elektronischer Musikinstrumente.
Um 1900 ermöglicht die Schwingkreisschaltung, elektrische und elektronische Schwingungen zu generieren. Das hat nicht nur Konsequenzen für die Nachrichtentechnik, sondern auch für die Musik. Theremin, Trautonium und Ondes Martenot basieren auf Rundfunktechnologie, die umgewidmet wird. Damit exemplifizieren sie das, was die Herausbildung von Schaltungen kennzeichnet, bevor sie in Apparaten verschwinden: exploratives Probieren und materielles Rekombinieren. Aus einer medienarchäologischen Perspektive zeichnet das Buch die Entwicklung des Schwingkreises im 19. Jahrhundert nach und zeigt, wie die Schaltung durch heterogene Wissensformationen konfiguriert wird.

Abstract

This essay provides an analysis of the impact of Netflix on the African screen media sector, by focusing on the Nigerian film industry (Nollywood). It follows the invitation to study Netflix in specific socio-historical and national contexts that several scholars have formulated over the past few years as a way to respond to the complexity of the emerging landscape of internet-distributed television. In order to achieve this objective, the essay focuses on the impact of Netflix’s involvement on the production and distribution of Nigerian content, offering also a few insights on the equally important topic of Netflix’s impact on African audiences. The overall aim is to historicize Netflix’s intervention, detailing the phases of its involvement in Nigeria, its specificities in relation to the intervention of previous local and international actors in the field of content production and distribution (on both streaming and digital television networks), and the controversies its arrival triggers among film professionals in the largest African screen media industry.

In: Studies in World Cinema
In: Studies in World Cinema