Vatikanum II

Der bleibende Wert einer großen Reform

Edited by Johannes Grohe

Vatikanum II (1962-65) – 50 Jahre nach Beginn des von Johannes XXIII. einberufenen Konzils erweist sich die damals angestoßene große Reform als nach wie vor aktuell.
Das Konzil als Ereignis, vor allem aber seine Beschlüsse haben das Leben der Kirche seitdem nachhaltig geprägt.
Das Buch legt die im Mai 2012 aus Anlass des Konzilsjubiläums an der Pontificia Università della Santa Croce/Rom gehaltenen Vorträge vor und vereint Redaktionsgeschichte, Würdigung der Konzilsbeschlüsse und Rezeption in einem Band.
Der Band umfasst vier einführende Beiträge, die das Konzil historisch verorten. Ihre vier großen Konstitutionen werden in ihren Bedeutungen gewürdigt. Auch die Dekrete werden von ausgewiesenen Fachleuten erläutert, was für die Behandlung der drei Konzilserklärungen in gleicher Weise gilt.

Hidden Dimensions

Explorationen zur Latenz und Aktualität tabuartiger Normen.

Edited by Kristiane Hasselmann

Westliche Gesellschaften geben sich heute in weiten Bereichen betont als tabufrei. Doch die gleichen Gesellschaften sind durchzogen von impliziten Verhaltensmaßgaben, die unser Fühlen, Denken und Handeln reglementieren und vorgeben, was tolerierbar ist und was als schamlos, bedrohlich und »sittenwidrig« zu gelten hat.
Was heute noch tabuartig wirksam ist, liegt selten offen zutage; es verbirgt sich in den kultur- und mentalitätengeschichtlichen Latenzzonen einer Gesellschaft, kann jedoch unter dem Einfluss sozio-kultureller und ästhetischer Ereignisse sichtbar werden. Aus den Reaktionen, die solche Ereignisse hervorrufen, lassen sich kollektiv unbewusste Prozesse und Wertsetzungen indiziell ableiten. Diese Form des Indizienschlusses macht nicht nur derzeitige gesellschaftliche Meidezonen ablesbar. In ihm werden auch die Auswirkungen einer Wandlung der historischen Dialektik von Tabu und Tabubruch sicht- und reflektierbar.

Philipp Otto Runge

Edited by York-Gothart Mix

Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.

Edited by York-Gothart Mix

Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.

Edited by Hubert Wolf

Dieses Register ist der Schlüssel für die Arbeit mit den anderen Bänden der Grundlagenforschung zur Römischen Buchzensur 1542 bis 1700. Es verbindet das Repertorium, die „Personen und Profile“ und die Edition der Bandi. Es ist auf einen Blick zu erkennen, wer sich wann mit welchen Büchern beschäftigt hat. Dieses wichtige Hilfsmittel ermöglicht damit einen schnellen Einstieg in die Recherche und erschließt die Geschichte der Römischen Buchzensur für die weitere Forschung.

Series:

Edited by Francine Giese, Mercedes Volait and Ariane Varela Braga

The present volume offers a collection of essays that examine the mechanisms and strategies of collecting, displaying and appropriating islamic art in the nineteenth and early twentieth centuries. Many studies in this book concentrate on lesser known collections of islamic art, situated in Central and Eastern Europe that until now have received little attention from scholars. A section of the volume focuses on the figure of the Swiss collector Henri Moser Charlottenfels, whose important, still largely unstudied collection of islamic art is now being preserved at the Bernisches Historisches Museum, Switzerland. Contributors to the volume include young researchers and established scholars from Western and Eastern Europe and beyond: Albert Lutz (foreword), Roger Nicholas Balsiger, Moya Carey, Valentina Colonna, Francine Giese, Hélène Guérin, Barbara Karl, Katrin Kaufmann, Sarah Keller, Agnieszka Kluczewska Wójcik, Inessa Kouteinikova, Axel Langer, Maria Medvedeva, Ágnes Sebestyén, Alban von Stockhausen, Ariane Varela Braga, Mercedes Volait. Les contributions de l’ouvrage examinent le mécanisme et les stratégies relatifs à la collection, la présentation et l’appropriation des arts de l’Islam au XIXe siècle et début du XXe siècle. Elles mettent l’accent sur des collections situées en Europe centrale et orientale, lesquelles ont été peu étudiées jusqu’à présent. Une partie de l’ouvrage est dédiée à la figure du collectionneur Suisse Henri Moser Charlottenfels, dont les objets se trouvent aujourd’hui au Bernisches Historisches Museum (Suisse) et qui ont été de même peu étudiés. Les textes émanent de jeunes chercheurs comme de chercheurs confirmés, basés en Europe occidentale et orientale, et au-delà.