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Mit Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm
Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen? Über diese Frage wird eine überhitzte öffentliche Debatte geführt. Im Kern geht es um Interessenkonflikte zwischen Schutzsuchenden und Bevölkerungsgruppen in den Aufnahmeländern. In diesem Buch werden die konkurrierenden Ansprüche auf ihre moralische Stichhaltigkeit hin geprüft – und Lösungen vorgeschlagen.
Diskutiert wird die Frage, ob und wie wir Fluchtmöglichkeiten begrenzen dürfen – und ob es wirksame und moralisch akzeptable Alternativen zur Flüchtlingsaufnahme gibt. Schutzsuchende, deren Menschenrechte gefährdet sind, müssen wir aufnehmen. Jedenfalls solange dadurch unsere Fähigkeit nicht gefährdet wird, auch zukünftig wirksam für den Schutz der Menschenrechte einzutreten. Moralisch unabdingbar ist die Öffnung legaler und sicherer Zugangswege nach Europa und Nordamerika, damit Schutzsuchende ihre Rechte überhaupt geltend machen können. 1989 ist der Eiserne Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa gefallen – gegen alle Erwartungen. Könnte das auch für die europäischen und nordamerikanischen Außengrenzen ein attraktives und erreichbares Ziel sein: Abrüstung und Durchlässigkeit statt Militarisierung und Abschottung?
Sozialwissenschaftliche und sozialethische Analysen
„Gemeinwohl“ (Common Good) galt über lange Zeit als eine Schlüsselkategorie christlicher Sozialethik. Diese Selbstverständlichkeit ist einem selbstkritischen Sozialkatholizismus sowohl in der Theorie als auch im politisch-ethischen Praxisbezug abhandengekommen. Ist der Appell an die Gemeinwohlverpflichtung mehr als ein diffuses und hilfloses Postulat? Lässt sich, zumal unter den Bedingungen globaler Verflechtungen und Abhängigkeiten, mit dieser Kategorie sozial-ethische Relevanz erzeugen? Wie verhält sich die Vorstellung einer sozialen Ganzheit zu der Pluralität von Vorstellungen des guten Lebens und zu der Vielheit von Interessen? Was legitimiert und welche Akteure tragen eine soziale Ordnung? Wie verhält sich eine Theorie des Gemeinwohls zu Theorien öffentlicher Güter (Commons) – angesichts internationaler Herausforderungen wie Migration, Klimapolitik, Welthandel oder Finanzmarktregulierung? Die Beiträge des Bandes gehen zurück auf die Jahrestagung 2019 der „Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik“, die der Frage nach dem „globalen Gemeinwohl“ gewidmet war.
Author: Joris Geldhof

Abstract

This essay is centered around five questions: (i) What is the proper place of liturgical theology? (ii) What past evolutions have there been and what tendencies are there currently in the field of liturgical theology? (iii) What contents should liturgical theologians focus on? (iv) How can liturgical theologians engage in research? And (v): How can liturgical theology appropriately respond to events occurring in Church and society? Each question corresponds to one part. The rationale behind ordering the content this way is the following: starting from a reflection about the non-evident place of liturgical theology, an attempt is made to reposition it on the basis of its genealogy in the Liturgical Movement. It seems that this is a particularly fruitful way to give liturgical theology a proper profile and identity. Correspondingly, liturgical theology can be considered a fully-fledged research program that manifests its usefulness and fruitfulness. In particular, it is shown that liturgical theologians are called to engage in the study of the meaning of Christian worship, and thereby contribute to theology as a whole. They are to employ a variety of methods but should proceed in such a way that directs reflection, research and spirituality always towards the core of liturgy, as established by the history and economy of salvation and culminating in the paschal mystery. If, and inasmuch they do this, they will have a great deal to offer given the complex challenges the Church and theology are confronted with today. The fundamental principle of this entire essay is that liturgical theology does not simply deal with Christian rituals, festivals and sacraments, but with the core of faith itself—God, the world, the Christ event, tradition, Church, and redemption—to the extent that it is embodied and expressed in worship practices.

In: Brill Research Perspectives in Theology
In: Globales Gemeinwohl
In: Globales Gemeinwohl
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