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Ausgewählte Beiträge zur Literatur- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Herausgegeben von Fedor Poljakov und Natalia Bakshi
Konstantin Asadowski hat sich sein Leben lang mit den deutsch-russischen Kulturverbindungen befasst. Seine wichtigsten Beiträge zu diesem Thema finden sich in diesem Band.
„Konstantin Asadowski ist ein glorreicher Vertreter der weltberühmten russischen Intelligenzia, die zum ständigen Opfer der kommunistischen Machthaber im Laufe von 70 Jahren wurde“, so Efim Etkind 1990. Seine Inhaftierung 1980–1982 im sowjetischen GULAG führte zu einer großen Resonanz unter westlichen Intellektuellen. In Deutschland setzten sich unter anderen Heinrich Böll und Lev Kopelev für seine Freilassung ein; in den USA war es vor allem Joseph Brodsky, der 1981 in The New York Review of Books einen Artikel über Asadowski und seinen „Fall“ veröffentlichte. Später, während der Zeit der Perestroika, wurde Asadowski rehabilitiert und als „Opfer der politischen Verfolgungen“ anerkannt.
Die Reihe versammelt Beiträge zu Theorie, Geschichte und Ästhetik der Medien. Im Zentrum sollen dabei die Beziehungen zwischen Medien, Kultur und Gesellschaft in synchroner und diachroner Perspektive stehen: Gefragt wird einerseits nach der kulturellen Formung von Medien sowie ihrer ästhetischen Faktur. In den Blick kommt andererseits das Wechselspiel zwischen Reaktion, Reflexion und Initiierung kultureller und gesellschaftlicher Prozesse in und durch Medien. Grundlage der Auseinandersetzung bildet die Verknüpfung von medien- und kulturwissenschaftlicher Theorie.
Die Reihe ist getragen von der Idee, dass unter dem Begriff der Medienkulturwissenschaft unterschiedliche geisteswissenschaft-
liche Disziplinen ihr Interesse an der Materialität von Kommunikation und der Medialität ästhetischer Artefakte bündeln können. Das Spektrum der zu analysierenden Medien ist daher bewusst breit gefasst: Es reicht von Film, Fotografie und Fernsehen über Literatur, Musik, Theater und Medienkunst bis zur Internet Art. Studien zu einzelnen Medien, Genres und Künstler:innen sind ebenso willkommen wie kultur- und medienvergleichend angelegte Projekte.
Vergleichende Studien zum Traum als Erzählverfahren
Das erste Buch, das sich umfassend und systematisch erzählten Träumen der Shoah in autobiografischen und fiktionalen Texten widmet.
Untersucht werden Traumnotate, Traumerzählungen und Traumreflexionen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Konzentrationslagern des NS-Regimes stehen. Eine vergleichende Lektüre aus wissens- und erfahrungspoetischer Perspektive bringt das breite Spektrum an Erzählweisen zum Vorschein, mit denen sich bekannte wie bislang kaum beachtete Autor:innen über den Traum schreibend der Shoah annähern. Solche Shoah-Träume bergen ein Wissen, das auf anderem Wege kaum zugänglich oder vermittelbar ist. Indem sie die Grenzen des Sagbaren ausloten, liefern die erzählten Träume einen eindrücklichen Beitrag zur Auseinandersetzung mit der ‚Undarstellbarkeit‘ der Shoah.
Wie stehen der Wunsch nach Abenteuern und die Lust des Lesens in Beziehung? Wer aufbricht, um Abenteuer zu suchen, wird von – teils unbewussten – Wunschenergien geleitet.
In ähnlicher Weise folgt der/die Leser:in den arrangierten Wechselfällen des Zufalls gespannt, selbst dann wenn ein gutes Ende bereits absehbar ist. Werden Abenteuerheld:innen auf die Probe gestellt und von ihnen ersehnte Erfahrungen aufgeschoben, erweisen sich psychologische Konzepte wie Angstlust und Vorlust als aufschlussreich. Antriebsmomente der Erzählung und begehrliche Lektüre sind dabei eng verknüpft. Der Sammelband widmet sich dieser Konstellation von Erleben, Erzählen und Lesen in historischer Perspektive: Vom Zusammenspiel von Reise und Eros im antiken Roman über das phantasmatische Begehren Don Quijotes bis zu innovativen Spannungsmodellen der Moderne.
Denkstrukturen, Transferprozesse, Verstehenshorizonte. Festschrift für Aleksej Žerebin
Im Labyrinth der Kulturen, das lehren uns die Arbeiten des russischen Germanisten Aleksej Žerebin, liegt der Ariadnefaden für die Internationalität der Philologien.
Auslandsphilologie ist immer verkappte Komparatistik. Doch da sie nicht wirklich um des Vergleiches willen geschrieben wird, sondern um der Fragestellungen willen, die dem eigenkulturellen (russischen) Literatursystem entstammen, dient die russische Germanistik nicht nur dem Verständnis der deutschen, sondern ebenso auch der russischen Literatur; sie ist auch Teil der eigenkulturellen Philologie. Mit solchen Thesen hat Aleksej Žerebin die internationalen Philologien bereichert und sich in die Erforschung der russisch-deutschen Kulturbeziehungen eingeschrieben. Von ihnen sind auch die Beiträge des Bandes inspiriert, die je in eigener Art auf Žerebin antworten.
Brill’s Companion to Classics in the Early Americas illuminates the remarkable range of Greco-Roman classical receptions across the western hemisphere from the late fifteenth to the early nineteenth century. Bringing together fifteen essays by scholars working at the intersection of Classics and all aspects of Americanist studies, this unique collection examines how Hispanophone, Lusophone, Anglophone, Francophone, and/or Indigenous individuals engaged with Greco-Roman literary cultures and materials. By coming at the matter from a multilingual transhemispheric perspective, it disrupts prevailing accounts of classical reception in the Americas which have typically privileged North over South, Anglophone over non-Anglophone, and the cultural production of hegemonic groups over that of more marginalized others. Instead it offers a fresh account of how Greco-Roman literatures and ideas were in play from Canada to the Southern Cone to the Caribbean, treating classical reception in the early Americas as a dynamic, polyvocal phenomenon which is truly transhemispheric in reach.
Volume Editors: David Thomas and John A. Chesworth
Christian-Muslim Relations, a Bibliographical History 18 (CMR 18), covering the Ottoman Empire in the period 1800-1914, is a further volume in a general history of relations between the two faiths from the 7th century to the early 20th century. It comprises a series of introductory essays and the main body of detailed entries. These treat all the works, surviving or lost, that have been recorded. They provide biographical details of the authors, descriptions and assessments of the works themselves, and complete accounts of manuscripts, editions, translations and studies. The result of collaboration between numerous new and leading scholars, CMR 18, along with the other volumes in this series, is intended as a fundamental tool for research in Christian-Muslim relations.

Section editors: Clinton Bennett, Luis F. Bernabé Pons, Jaco Beyers, Emanuele Colombo, Lejla Demiri, Martha Frederiks, David D. Grafton, Stanisław Grodź, Alan Guenther, Vincenzo Lavenia, Arely Medina, Diego Melo Carrasco, Alain Messaoudi, Gordon Nickel, Claire Norton, Reza Pourjavady, Douglas Pratt, Radu Păun, Charles Ramsey, Peter Riddell, Umar Ryad, Cornelia Soldat, Karel Steenbrink, Charles Tieszen, Carsten Walbiner, Catherina Wenzel.
by Abdulrazak Gurnah, Viet Thanh Nguyen, and Luis Alberto Urrea
Transnational writers are increasingly opposed to representations of refugees, exiles, migrants, and their descendants as emblematic victims. With the rise of populist nationalisms in the USA and the UK in the eras of Trumpism, Brexit, and their aftermath, targets of nationalist groups have increasingly been represented, and thus constituted, as individual suffering victims. Certain groups embrace such representations. They use them to secure help and protection for themselves. Less scrupulous individuals may even embrace these representations to elide their own accountability and further nefarious goals. This book examines an intriguing selection of writers to show how they are attempting to recalibrate such stories to reject victimhood. It explores how just memory is deployed to ascribe agency to transnational characters.