Die Filme von Andy Warhol
Series: Film Denken
Easier Than Painting nimmt das filmische Werk von Andy Warhol erstmals in seiner gesamten Breite in den Blick. Das Buch versammelt namhafte Autoren aus Filmwissenschaft, Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft, die sich aus einer Reihe ergänzender Perspektiven dem Werk nähern.
Warhols lange verborgen gebliebene Filme sind möglicherweise der wichtigste Teil seines Werkes, denn seine ästhetische Konzeption scheint generell auf den Film ausgerichtet: Zwischen 1963 und 1968 konzentrierte er sich vornehmlich auf dieses Medium. Es entstanden etwa 600 Filme.
Ihr Spektrum reicht von den Screen Tests berühmter Kunst- und Kulturpersönlichkeiten über die frühen minimalistischen Filme und experimentellen Narrative bis zu den kommerziell ausgerichteten Filmen der späten 1960er Jahre. Der Band zielt auf eine umfassende Neubewertung von Warhols Filmen.
Film denken nach der Geschichte des Kinos
Series: Film Denken
In einem Moment der Mediengeschichte, in dem der Film nicht mehr nur im Kino, sondern in allen Medien auftritt, nimmt der vorliegende Band das Werk des französischen Regisseurs Jean-Luc Godard zum Ausgangspunkt für eine vielstimmige Reflexion über die Geschichten und die Zukünfte des Kinos.
Wohl mehr als jeder andere Regisseur hat Godard sich bemüht, die Geschichte des Kinos im Medium selbst zu
schreiben, etwa in seinem monumentalen Filmessay Histoire(s) du cinéma. Und mehr als jeder andere Regisseur hat Godard immer wieder die Frage gestellt, was nach dem Kino kommt: Wie es mit der Geschichte der Kunst nach dieser »Erfindung ohne Zukunft«, wie Louis Lumière es einmal formulierte, weitergeht. Zugleich schreibt Godard dem Kino im 20. und 21. Jahrhundert eine besondere Rolle der historischen Zeugenschaft zu, was seinem Werk eine Relevanz weit über den Horizont einer Geschichte der Kunstform Film hinaus verleiht.
Weiße Identitäten in der zeitgenössischen künstlerischen Fotografie
Author: Leena Crasemann
In kolonialen Projekten produzierte man unzählige Aufnahmen von Menschen anderer Kulturen. Wie befassen sich heutige KünstlerInnen mit diesem Bildererbe und welche Rolle spielt dabei weiße Identität?
Im Zuge des postcolonial turn sind künstlerische Fotoarbeiten entstanden, die sich mit der Repräsentation weißer Identität befassen. Die historischen Bedingungen, wie die kolonialen Dienstbarmachungen des Mediums, sind der Bezugsrahmen. Nur heute geht es weniger um die nicht-weißen Anderen als um die Repräsentation des weißen Subjekts. Es wird untersucht, wie sich weiße Identität im Bild dar- und herstellt und wie deren machtvolle Aufladung jenseits des fotografischen Rahmens funktioniert. Inwiefern wird das Unmarkierte sichtbar gemacht? Und welche Rolle kommt dem bildgebenden Verfahren der Fotografie zu?
Christoph Schlingensief und die Tradition
Series: Inter/Media
Das enfant terrible und die Tradition? Ein Sammelband widmet sich Christoph Schlingensiefs Umgang mit medialen, ästhetischen und genrehistorischen Traditionslinien.
Die ‚Arbeit am Bild‘ erklärte Christoph Schlingensief retrospektiv zu seinem zentralen ästhetischen Prinzip. Und tatsächlich präsentieren sich seine Projekte gleichermaßen als Bildproduktions- wie Bildzerstörungsmaschinerien. Der vorliegende Sammelband unternimmt eine interdisziplinäre Kontextualisierung des Œuvres und befragt Schlingensiefs Werk konsequent auf seine medien-, kultur- und genrehistorischen Bezüge. In den Fokus rückt damit erstmals in einem umfassenden Sinne Schlingensiefs produktives Verhältnis zur Tradition.
Konzepte – Wirkungen – Kontexte
Echtzeit im Film. Wie lässt sich der Trend zu filmischer Echtzeit analytisch fassen? Wie der Echtzeit-Begriff für eine filmwissenschaftliche Auseinandersetzung heuristisch nutzbar machen?
Der Band widmet sich einem Phänomen, das in der jüngeren Filmgeschichte eine Konjunktur erlebt. Im Kern handelt es sich um eine Konvergenz zweier Zeitebenen, die etwa in der Erzähltheorie als Übereinstimmung zwischen der Zeit der Präsentation des Films auf der Leinwand und der in der Fiktion ablaufenden Zeitdauer gefasst wird. Im vorliegenden Band erfährt der Begriff eine breitere Klassifikation, wird in zentrale Konzepte überführt und hinsichtlich seiner Wirkungspotenziale geprüft sowie historisch, kulturell und gattungstheoretisch kontextualisiert. Bereitgestellt werden soll der Filmwissenschaft dadurch ›Echtzeit‹ als eine fundierte Analysekategorie.
Author: Jane Tappuni

This article assesses the opportunities for the publishing industry to utilize blockchain technologies to improve current processes in the book and journal publishing communities. It explains blockchain as a concept and then outlines scenarios and examples where blockchain could be used or is already being used in publishing. The article outlines opportunities that blockchain presents for new business models and the areas of revenue distribution, contract, rights, and royalties, and potential improvements it could bring to the supply chain of content via better workflow, sales, production, and collaboration processes.

In: Logos
In: Logos
In: Logos
Author: Hans M. Zell

This is the second instalment of a two-part article. Part 1 of this article appeared in Logos, 30 (3). Part 2 sets out a number of suggestions to strengthen the book industries in Africa, and the way forward, especially on capacity- and skills-building; training for book industry personnel; strengthening book professional associations, South–South linkages, and knowledge-sharing; encouraging international collaboration; the need for ongoing research and documentation; African books in the global marketplace; and the important but still neglected area of publishing in African indigenous languages. An Appendix provides a summary of the International Publishers Association (IPA) and Association for the Development of Education in Africa (ADEA) meetings on the African book industry, held in Nairobi in June 2019, together with links to a number of articles, reports, and press statements about the meetings.

In: Logos

The aim of this paper is to analyse and compare the graphic elements present on book covers published in Croatia from 2012 to 2018, and compare the data with the graphic elements on book covers from five other European book markets. Hofstede’s model of cultural dimensions was used in the research to examine the ways in which the design of book covers is influenced by culture. The graphic elements on book covers from Croatia and a sample of five European countries were compared using the visual content analysis method. Element frequency scores were correlated with indexes from Hofstede’s model of national culture and interpreted on the basis of the existing literature using the chi-squared test. Both the quantitative and qualitative analyses were carried out on the sample of 633 book covers (using Statistical Package for the Social Sciences [SPSS] and a custom-made web application, respectively).

In: Logos