Edited by Epkenhans and Michael

Demokratie und Diktatur im Weltkonflikt

Internationale Beziehungen 1919-1945

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Gallipoli 1915/16

Britanniens bitterste Niederlage

Frank Jacob

Der Name Gallipoli steht bis heute für den vielleicht verheerendsten Misserfolg der britischen Militärgeschichte, zugefügt durch das Osmanische Reich. Bei Gallipoli bewährte sich der junge türkische Befehlshaber Mustafa Kemal so brillant, dass er zum Volkshelden wurde. Sein Weg an die Spitze eines erneuerten türkischen Staates nahm dort seinen Anfang.
Die britischen Planungen für Gallipoli glichen der Büchse der Pandora: Dem Osmanischen Reich sollte die Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge am Bosporus entrissen werden. Ein hoch gestecktes Ziel und die Selbstüberschätzung des Empire spielten einander in die Hände. Einmal in Gang gesetzt, ergaben sich immer neue Debakel aus der schlechten Vorbereitung der Operation; die Einheiten des Empires hatten dafür mit hohem Blutzoll zu büßen. Der Name Gallipoli warnt bis heute vor leichtfertigen Planungen durch nachlässige und arrogante Befehlshaber. Neben der Schilderung von Vorgeschichte und des opferreichen Schlachtverlaufs zeigt dieses Buch auch, wie die Kriegsparteien sich bis heute jeweils an Gallipoli erinnern.

Rainer Liedtke

Wie »jüdisch« waren wirtschaftliche Aktivitäten von Juden?
Ausgehend von dieser Leitfrage stellt der Band dar, wie sich die Berufsfelder, die ökonomische Lage und das wirtschaftliche Handeln von Juden seit dem 18. Jahrhundert veränderten und welche Auswirkungen dies auf ihre Integration in die Gesamtgesellschaft hatte. Durch einen Blick auf jüdische Wohltätigkeit und Philanthropie werden die Ungleichheiten des rapiden wirtschaftlichen Aufstiegs des jüdischen Bürgertums seit der Mitte des 19. Jahrhundert betrachtet. Dieser Aufstieg steht in einem starken Kontrast zu den zahlreichen Anfeindungen aufgrund angeblicher wirtschaftlicher jüdischer Dominanz, die ebenso thematisiert werden wie die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus. Der Band schließt mit einer Darstellung der sogenannten Wiedergutmachung und der Probleme bei der Restitution jüdischer Vermögen. Auch die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland wird thematisiert.

Generaloberst Dietl

Eine Biographie

Winfried Heinemann

Ars Mercatoria

Eine analytische Bibliographie. Band 4: 1700 - 1760

Edited by Jochen Hoock, Pierre Jeannin and Wolfgang Kaiser

Die Welt im Kalten Krieg

Internationale Beziehungen 1945-1989

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Franz Knipping, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Katholische Kriegsfriedensdiskurse 1914/18-1939/45

München zwischen kulturellem Pluralismus und "Hauptstadt der Bewegung"

Andreas Holzem and Antonia Leugers

Zwischen Schein und Sein

Die Magieproblematik aus der Perspektive früher Hochkulturen

Hubert Roeder and Frank Roegke

Edited by Hubert Roeder and Frank Röpke

Inwieweit ist »Magie« eine tragfähige Kategorie für Altertumswissenschaften? Kann die Ägyptologie ohne einen solchen Begriff auskommen? Was vermag eine solche Kategorie für die Erforschung neuzeitlich-moderner Texte zu leisten?
Vorbelastet durch die ethisch-religiösen Ideale der antiken Traditionen ist »Magie« eine ebenso populäre wie diffuse Kategorie. Obwohl die jüngere Forschung betont, dass es sich bei »Magie« nur bedingt um eine eigenständige operative Kategorie handelt und die Rede davon oftmals nur ein Zugeständnis an den konventionellen Sprachgebrauch ist, wird »Magie« in der Ägyptologie und anderen Altertumswissenschaften weiterhin inflationär und undifferenziert bemüht. Ziel des vorliegenden Tagungsbandes ist eine kritische interdisziplinäre Diskussion insbesondere des traditionellen ägyptologischen Magiebegriffes.

Series:

Edited by Francine Giese, Mercedes Volait and Ariane Varela Braga

The present volume offers a collection of essays that examine the mechanisms and strategies of collecting, displaying and appropriating islamic art in the nineteenth and early twentieth centuries. Many studies in this book concentrate on lesser known collections of islamic art, situated in Central and Eastern Europe that until now have received little attention from scholars. A section of the volume focuses on the figure of the Swiss collector Henri Moser Charlottenfels, whose important, still largely unstudied collection of islamic art is now being preserved at the Bernisches Historisches Museum, Switzerland. Contributors to the volume include young researchers and established scholars from Western and Eastern Europe and beyond: Albert Lutz (foreword), Roger Nicholas Balsiger, Moya Carey, Valentina Colonna, Francine Giese, Hélène Guérin, Barbara Karl, Katrin Kaufmann, Sarah Keller, Agnieszka Kluczewska Wójcik, Inessa Kouteinikova, Axel Langer, Maria Medvedeva, Ágnes Sebestyén, Alban von Stockhausen, Ariane Varela Braga, Mercedes Volait. Les contributions de l’ouvrage examinent le mécanisme et les stratégies relatifs à la collection, la présentation et l’appropriation des arts de l’Islam au XIXe siècle et début du XXe siècle. Elles mettent l’accent sur des collections situées en Europe centrale et orientale, lesquelles ont été peu étudiées jusqu’à présent. Une partie de l’ouvrage est dédiée à la figure du collectionneur Suisse Henri Moser Charlottenfels, dont les objets se trouvent aujourd’hui au Bernisches Historisches Museum (Suisse) et qui ont été de même peu étudiés. Les textes émanent de jeunes chercheurs comme de chercheurs confirmés, basés en Europe occidentale et orientale, et au-delà.