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Gewalt und Gewaltverzicht in biblischen Texten und in der Arbeit der Polizei
Die Tötung von George Floyd durch einen Polizeieinsatz führte zu einem konfliktgeladenen Diskurs über Notwendigkeit und Grenzen staatlicher Gewalt. Die vorliegende Monographie leistet einen Beitrag zum aktuellen gesellschaftlichen Gewaltdiskurs, indem sie sich auf den biblischen Diskurs zu „Gewalt und Gewaltverzicht“ fokussiert und exemplarisch ebenso nach dem Spannungsverhältnis von erforderlicher und auch erforderter Gewalt in der Polizeiarbeit fragt wie nach Möglichkeiten der Eindämmung von Gewalt. Die Autoren vertreten die provokative These, dass Gewalt auch dem biblischen Gottesverständnis eingeschrieben ist und diese immer zum Erfahrungshorizont menschlichen Zusammenlebens gehört hat bzw. gehören wird. Biblische Visionen von Gewaltverzicht können Gewalt zwar nicht gänzlich überwinden. Sie können aber zu einem ethischen Diskurs beitragen, der die Notwendigkeit staatlicher Gewalt anerkennt und gerade deshalb entschieden auf die Eindämmung auch staatlich legitimierter Gewalt drängt.
Mit einem Vorwort von Heinrich Bedford-Strohm
Blick ins Buch

Welche und wie viele Flüchtlinge sollen wir aufnehmen? Über diese Frage wird eine überhitzte öffentliche Debatte geführt. Im Kern geht es um Interessenkonflikte zwischen Schutzsuchenden und Bevölkerungsgruppen in den Aufnahmeländern. In diesem Buch werden die konkurrierenden Ansprüche auf ihre moralische Stichhaltigkeit hin geprüft – und Lösungen vorgeschlagen.
Diskutiert wird die Frage, ob und wie wir Fluchtmöglichkeiten begrenzen dürfen – und ob es wirksame und moralisch akzeptable Alternativen zur Flüchtlingsaufnahme gibt. Schutzsuchende, deren Menschenrechte gefährdet sind, müssen wir aufnehmen. Jedenfalls solange dadurch unsere Fähigkeit nicht gefährdet wird, auch zukünftig wirksam für den Schutz der Menschenrechte einzutreten. Moralisch unabdingbar ist die Öffnung legaler und sicherer Zugangswege nach Europa und Nordamerika, damit Schutzsuchende ihre Rechte überhaupt geltend machen können. 1989 ist der Eiserne Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa gefallen – gegen alle Erwartungen. Könnte das auch für die europäischen und nordamerikanischen Außengrenzen ein attraktives und erreichbares Ziel sein: Abrüstung und Durchlässigkeit statt Militarisierung und Abschottung?
In: Flüchtlingsethik
In: Flüchtlingsethik
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In: Flüchtlingsethik
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