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Von 1800 bis zur Gegenwart
Series:  FOKUS, Volume: 16
Volume Editors: and
Oberschlesien ist seit langem einer der Hotspots der Migrationsgeschichte: Deutlich mehr als die Hälfte der heutigen Bevölkerung lebt dort erst in der zweiten oder dritten Generation. Andererseits haben viele aus der Region stammende Familien in West- und Mitteleuropa sowie in Nord- und Südamerika ihre Heimat gefunden. Da Oberschlesien außergewöhnlich stark von migrierenden, mobilen Menschen geprägt wurde und wird, lässt sich durch das Prisma des Themas Migration auch die Geschichte der Region selbst in neuen, vielfältigen Facetten darstellen. In diesem Buch richtet sich dabei die Aufmerksamkeit in erster Linie auf die handelnden Menschen, die trotz oftmals fehlender Bildungsmöglichkeiten, Armut und beschränktem politischen Einfluss ihren Weg suchten. Die Migrationsbewegungen, die von Oberschlesien ausgingen und nach Oberschlesien zurückführten, ließen transnationale Räume entstehen und prägten einen dynamischem Wandel unterworfenen deutsch-polnischen Grenzraum.
Der Band reflektiert systematisch das Verhältnis der Unternehmensgeschichte zu anderen Disziplinen der Geschichtswissenschaft, indem die Beiträge die methodischen wie inhaltlichen Schnittpunkte für zukünftige Forschungen aufzeigen – etwa zwischen Unternehmensgeschichte und Sozialgeschichte, Kulturgeschichte, Geschlechtergeschichte, Umweltgeschichte, Kolonialgeschichte, Wissenschaftsgeschichte oder Rechtsgeschichte. Jedes der instruktiven Kapitel gibt Anregungen dafür, wie die Unternehmensgeschichte in besonderer Weise dazu beitragen kann, wirtschaftliche Themen auch fernab quantitativer Verfahren für Historiker:innen verständlich zu machen und so maßgeblich zur ökonomischen Fundierung der Geschichtswissenschaft beizutragen.
Annotating Shakespeare’s “Sonnet 43”
With a fresh and innovative perspective, Leonie Kirchhoff introduces an interdisciplinary xamination of literary understanding, drawing upon cognitive, educational, and literary studies. At the heart of the study is a fascinating exploration of explanatory annotations written by university students, providing valuable insights into the complexities of understanding poetry in general and the timeless verses of Shakespeare’s “Sonnet 43” in particular. The students’ annotations serve as a distinctive methodological tool, en abling the author to critically evaluate the existing research on understanding as presented by the three fields of study. Through this rigorous exploration, the author maps and reflects on long-term hermeneutic processes. This scholarly work provides a unique contribution to the field and offers an essential resource for academics, researchers, and scholars seeking a deeper understanding of the intricate processes involved in literary understanding.
Islamische und christliche Perspektiven auf Theodizee und Theodizeesensibilität
Das Theodizeeproblem stellt den Gottesglauben in Frage. Wie ist dieser angesichts des Leidens in der Welt zu rechtfertigen? Jede Antwort auf diese Frage steht in der Gefahr, das Leid zu verharmlosen oder dem Einwand nicht mit Argumenten begegnen zu können. Die Arbeit widmet sich zunächst christlichen Lösungsversuchen, ehe sie diese in das Gespräch mit islamisch-theologischen Zugängen bringt. Unter Aufnahme der Kategorien der Philosophin Eleonore Stump wird aus christlicher Perspektive ein wertschätzender Zugang zum Koran entwickelt. Dieser soll verstehen helfen, wie Leiderfahrungen koranisch thematisiert werden. Zudem wird das islamische Recht als die symbolische Möglichkeit interpretiert, wie die im Theodizeeproblem angefragte Gerechtigkeit Gottes im Hier und Jetzt konkret werden kann. So nimmt die Arbeit das Gespräch über eine Frage auf, die sich Theologien unterschiedlicher Konfessionen stellt, und zeigt, wie die komparativ-theologische Forschung die Perspektive weiten kann.
Glaube und Heilung bei Aphrahat, Ephraem und Jakob von Sarug am Beispiel der kanaanäischen Frau (MT 15, 21-28)
Author:
Im Zentrum dieser Arbeit steht die Frage nach dem Verhältnis zwischen der Heilung durch Jesus und dem Glauben des Kranken. Diese Frage wird an die Textinterpretationen der Perikope der kanaanäischen Frau (Mt 15, 21-28) bei den syrischen Kirchenvätern Aphrahat, Ephraem dem Syrer und Jakob von Sarug gestellt. Um eine eingehende Antwort geben zu können, wurden die Homilien der syrischen Kirchenväter hier zum ersten Mal einer vielseitigen historisch-philologischen Analyse unterzogen. Da nun die Analyse zeigt, dass das Verhältnis von Glaube und Heilung in den Ausführungen der spätantiken syrischen Autoren zu den neutestamentlichen Heilungs-Erzählungen nicht nur mittels medizinaler Metaphorik veranschaulicht, sondern auch inhaltlich im Gespräch mit der Sichtweise der damaligen Medizin verstanden wird, liegt ein Schwerpunkt der Arbeit auf der historischen sowie systematisch-theologischen Beleuchtung dieses Gesprächs.
Author:
Die Johannesapokalypse gehört weiterhin zu den geheimnisvollsten Schriften des frühen Christentums, vielleicht der Weltliteratur überhaupt. Tobias Nicklas hat sich in den vergangenen mehr als 20 Jahren intensiv mit diesem Text auseinandergesetzt und lüftet in seinen Beiträgen zu intertextuellen Problemen, zur Bildwelt und Theologie des Texts, aber auch seiner vielfältigen, z.T. hoch problematischen Rezeptionsgeschichte viele seiner Geheimnisse. Der vorliegende Band bietet Studien zur Johannesapokalypse, die in verschiedenen, teilweise schwer zugänglichen Kontexten veröffentlicht wurden, nun in einem neuen Gesamtüberblick. Alle Studien wurden neu durchgesehen und in einem Rückblick auf den neuesten Stand gebracht. So entsteht ein Gesamtüberblick über eine Vielzahl von Problemen der Auslegung der Johannesapokalypse.
Fernão Pérez’s "De restitutione" and the Debate on Slavery in Early Modern Portugal
With the edition, translation and study of a 16th moral theology treatise, Maria Madalena Brito shows how this discipline was the area par excellence for critical debate on slavery in Portugal at this time. This was substantial in comparison with what occurred in other areas of Portuguese culture. Any questioning of slavery then involved enormous theoretical and practical complexity as there was a conflict between what was ideal at the level of conscience and what was felt at the time as a condition for the economic prosperity of an entire empire. Neither Fernão Pérez nor other Professors in Portugal condemned slavery in absolute terms. However, Pérez and other theologians approached sensitive subjects, suggesting the limitation of slave trade, denouncing situations of injustice and violence towards the slave, demanding restitution of freedom to slaves who were not so by just title. They stressed the humanity of the slave based on their Christian conscience and on classical principles of natural law.