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Bildungsphilosophische Rekonstruktionen und erziehungswissenschaftliche Überlegungen
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Ausgehend von der rekonstruktiven Frage, wie sich das Verhältnis von Glück und Pädagogik gestaltet, spürt der Band systematisch den Potenzialen nach, die eine Revitalisierung des Glückstopos für die Erziehungswissenschaft eröffnen kann. Als theoretischer Rückbezug dient der Capabilities Approach von Martha C. Nussbaum. Deutlich wird, dass weniger die Notwendigkeit einer neuen 'glücksorientierten Pädagogik' als vielmehr eine Diskussion darüber erforderlich zu sein scheint, dass die Pädagogik per se eine 'Pädagogik des Glücks' abbildet. Mögliche Weiterführungen dieses Gedankengangs werden auf aktuelle Bildungs- und Erziehungsverständnisse bezogen.
Heinrich Wuttke und die politische Kultur zwischen Vormärz und Reichsgründung
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Medien versprechen Macht – schon und gerade im 19. Jahrhundert. Wie viele andere Literaten wollte Heinrich Wuttke die politischen Verhältnisse des Deutschen Bundes sprengen: mithilfe der Presse, in (krypto-)politischen Vereinen und nicht zuletzt in der Frankfurter Nationalversammlung von 1848/49, deren Tätigkeit umfangreich medial flankiert wurde. Weil aber die Vorstellungen des zukünftigen Deutschlands zunehmend auseinandergingen, entbrannte ein Kampf um Meinungshoheit nicht nur zwischen Revolutionären und Regierungen, sondern innerhalb der bürgerlichen Bewegung selbst. Die Biographie Wuttkes führt geradewegs zwischen die Fronten dieses Schlagabtausches mit drohendem Pathos, scharfer Polemik, ja Hassrede innerhalb eines manipulativen und korrupten Systems. Eine politische Praxis deutlich unter der Gürtellinie also – und das in einer Öffentlichkeit, die sich selbst rühmte als Forum des vernünftig-argumentierenden Gesprächs auf Augenhöhe und die als Wiege der modernen Demokratie verklärt wird.
Volume Editors: and
Die "Forschungen zur baltischen Geschichte" sind das führende wissenschaftliche Periodikum mit einem Fokus auf der Geschichte der drei Staaten Estland, Lettland und Litauen. In diesem Heft geht es um die Beamten des Livländischen Zweiges des Deutschen Ordens, die Stellung der Pfarrfrauen in der Frühneuzeit, bildliche Darstellungen litauischer Husaren aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie den Versuch des Kreml, über seine Vertretung in Riga Einfluss auf die lettische Innenpolitik Mitte der 1920er Jahre zu nehmen. Zudem beschäftigen sich Beiträge mit dem Status der St. Petrikirche in Riga und diskutieren neue Schriften zum baltischen Mittelalter aus Frankreich sowie neue Studien zur Kartographie und Prostitution im Russländischen Reich. Ein umfangreicher Rezensionsteil rundet den diesjährigen Band der "Forschungen zur baltischen Geschichte" ab.
Key Thinkers of Polish Humanities in the Post-War Era
The volume offers the profound insights of the World War II generation with this extraordinary survey of Polish postwar humanities. The reader will encounter essays penned by eighteen luminous minds, including Bronisław Baczko, Michał Głowiński, Oskar Hansen, Maria Janion, Anna Pawełczyńska, Krzysztof Pomian, Władysław Strzemiński, and more. Their texts are canonical in disciplines such as art history, cultural studies, history, literary criticism, philosophy, and sociology. The book allows to dive into the depths of memory and mnemonic experience, exploring the multifaceted tapestry of human existence—its historical, political, public, private, and often traumatic dimensions. Traverse the realms of material and visual cultures, and embrace the self-deconstructive and self-critical gestures that electrify intellectual pursuits. The book offers a powerful dose of academic reflection that will leave you profoundly engaged and will resonate long after you turn the final page.
Die »Fermenta Cognitionis« gelten als Hauptwerk des romantischen Philosophen Franz von Baader (1765–1841). Dabei handelt es sich um sechs von 1822 bis 1825 erschienene Reisenotizen mit spekulativen Entwürfen zu Theologie, Philosophie und Mystik auf der Grundlage der Theosophie Jacob Böhmes. Hauptthema dieser »Gärstoffe der Erkenntnis« ist die Verhältnisbestimmung von Glauben und Wissen bzw. dogmatischer Theologie und Philosophie, die Baader vor dem Hintergrund der Naturlehre Böhmes und der Geschichtstheologie Louis Claude de Saint-Martins entwickelt. Neben der Auseinandersetzung Baaders mit zeitgenössischen Philosophen (Schelling, Hegel) zeichnet sich darin seine Fokusverschiebung von einer mystisch geprägten Naturphilosophie zu einer Geschichtstheologie ab, in der die von ihm damals eingehend studierten Schriftsteller der katholischen französischen Gegenaufklärung (Maistre, Bonald und Lamennais) eine bedeutende Rolle spielen.
Franz von Baaders »Vorlesungen über speculative Dogmatik« (1828–1838) aus seiner Lehrtätigkeit an der neu eröffneten Universität München (1826) bieten die Chance, alle zentralen Themen seiner Spätphilosophie in einem Zusammenhang kennenzulernen, der bisher so nicht ersichtlich war. Dabei werden Motive der christlichen Religion, der Naturphilosophie, der Metaphysik und der Gesellschaftslehre versammelt und erläutert, zu denen Baader sich sonst aphoristisch oder fragmentarisch geäußert hat. Die »Vorlesungen« werden als Propädeutik des christlichen Dogmas bzw. als Lehre von Gott, Natur und Mensch präsentiert. Baader bezieht sich dabei methodisch auf Elemente der christlichen Esoterik, insbesondere der christlichen Kabbala und der Tradition der philosophia perennis. Die »Vorlesungen« lassen sich als politisch-theologisches Laboratorium betrachten, in dem sich die Rezeption der französischen Theorie der Gegenrevolution in Deutschland und deren Umbildung zur Restaurationstheorie vollzieht.
Die Heilige Schrift wurde zu einer Grundlage für die christliche Unterweisung in Konstantinopel, indem sie im Gottesdienst zu jedem Tauftermin sowie nach der Taufe eine Art der Katechese darstellte. Zudem galt die Bibel als eine Basis für Erziehungs- bzw. Bildungszwecke in Konstantinopel. Der vorliegende Band beleuchtet aus theologischer Perspektive die etablierten Bibeltexte in der artifiziell zu verstehenden Zeitperiode zwischen dem 7. und dem 10. Jh., in der ein steigender Rekurs auf die patristische Schriftauslegung zu beobachten ist. Diese trug neben der Überlieferung des eindrücklichen theologischen Gehalts auch zur aktiven Einbettung der Schrift in liturgische Riten bei. Neben der Aufteilung der alttestamentlichen Perikopen fokussiert sich die vorliegende Untersuchung auf einige Evangeliumstexte, die sich als eine postbaptismale Katechese erwiesen. In einem abschließenden Beitrag wird die Rolle der Psalmen im Schulwesen und in den christlichen Familien untersucht.