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Wolfgang Curilla

Mehr als 40.000 deutsche Ordnungspolizisten bildeten nach der Wehrmacht und der Waffen-SS die zahlenmäßig größte Besatzungstruppe im westlichen Europa. Wolfgang Curilla, einer der besten Kenner der Materie, beschreibt den Einsatz der Ordnungspolizei erstmalig im Zusammenhang für alle besetzten Länder des westlichen Europas.
Ordnungspolizisten bewachten von Norwegen bis Italien die Deportationstransporte mit Juden in die Vernichtungslager im Osten. In Dänemark, in den Niederlanden und im Raum Marseille führten sie Razzien gegen Juden durch. Die Einsätze der Ordnungspolizei waren aber keineswegs auf die jüdische Bevölkerung beschränkt. Breiten Raum nahmen die Einsätze gegen Partisanen, den örtlichen zivilen Widerstand und Streiks ein. Als Quellen dienen dem Autor unter anderem eine Fülle von großenteils bisher unveröffentlichten Dokumenten und Zeugenaussagen aus Strafverfahren gegen NS-Täter. Die nach Einheiten und Einsatzgebieten gegliederte Darstellung macht das Buch zu einem hochinformativen Nachschlagewerk.
Die Publikation ergänzt die weithin beachteten Publikationen Wolfgang Curillas zur Ordnungspolizei im Baltikum und Weißrussland sowie in Polen.

Im Gravitationsfeld von Mystik und Politik

Christliche Sozialethik im Gespräch mit Maria Skobtsova, Dorothee Sölle und Chiara Lubich

Petra Steinmair-Pösel

Am Beginn des dritten Jahrtausends steht die Welt vor großen gesellschaftspolitischen Herausforderungen – vom Klimawandel über globale Gerechtigkeitsfragen bis hin zum erstarkenden Rechtspopulismus. Woher sind konstruktive Lösungsansätze zu erwarten?
Drei aktuelle sozialethische Fragestellungen stehen im Zentrum: die umweltethisch geforderte Reduktion des Ressourcenverbrauchs angesichts einer ungehemmten Wachstumsökonomie, die Notwendigkeit universaler Solidarität in einer zum globalen Dorf zusammengewachsenen Welt und die Bedeutung echten interreligiösen Dialogs vor dem Hintergrund eines befürchteten clash of civilizations and religions.

Monika Neugebauer-Wölk

„Kosmologische Religiosität“ nennt Monika Neugebauer-Wölk ein Muster der Religionsgeschichte, das sich auf Räume und Wesen des Kosmos konzentriert und Beziehungen herstellt zur irdischen Existenz und zu den Seelen der Menschen. In ihrer großen Studie richtet die Autorin den Blick auf Magie, Astrologie, Hexenglauben und gelehrte Antikenrezeption im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit.
Neugebauer-Wölk untersucht Modelle des kultischen Kontakts zwischen Menschen, Göttern und Dämonen oder fragt nach dem Einfluß von Platonismus und Hermetik auf die Vorstellungen vom Schicksal der Seelen. Diese und andere Tendenzen Kosmologischer Religiosität nach 1400 werden von Ihren Gegnern als Dechristianisierung wahrgenommen und führen zu offenen Kämpfen zwischen säkularem Milieu und Klerus. Es werden aber auch überraschende Querverbindungen sichtbar, besonders an den zahlreichen Konzilien dieser Zeit zwischen Schisma und dem Wunsch nach Einheit des Glaubens. Als Essenz ihrer langjährigen Forschungsarbeit entfaltet die Autorin souverän das Panorama der Wechselwirkung zwischen Nigromantenszene, Gelehrtendiskurs und kirchenpolitischer Debatte an einer religionsgeschichtlichen Wegscheide.

Liberalismus und soziale Gerechtigkeit

Zur politischen Philosophie von Rawls, Nozick und Hayek

Jochen Ostheimer

Soziale Gerechtigkeit ist ein kontrovers diskutierter Leitbegriff im politischen Diskurs. Der Band erarbeitet eine weiterführende Klärung durch eine hermeneutische Analyse einflussreicher zeitgenössischer liberaler Ansätze von John Rawls, Robert Nozick und Friedrich August von Hayek.
Der sinnvolle Bezugspunkt des Konzepts sozialer Gerechtigkeit ist die Gesellschaft als Ganze und nicht nur der Sozialsektor. Es sind daher nicht primär ökonomische (Um-)Verteilungen in den Blick zu nehmen, sondern die gesellschaftliche Institutionenordnung, die die Verteilung der vielgestaltigen sozialen Güter bedingt. Um diese Vielfalt angemessen zu erfassen, ist soziale Gerechtigkeit in ihrer Ausdeutung als Verteilungsgerechtigkeit plural zu konzipieren.

Trinity and Grace in Augustine

An Analysis of De trinitate 8-10 in Light of De spiritu et littera

Colten Cheuk-Yin Yam

This innovative study makes a fresh contribution to Augustine’s study of grace and the Trinity. Through a close historical-contextual analysis of De trinitate 8-10 and De spiritu et littera, the dissertation demonstrates that a crucial pattern of ‘love rescuing knowledge’ can be seen to be present in both works. Augustine is also shown, in both works, to have a keen interest in discussing the theme of human perfection.
In uncovering linkages between Augustine’s reflections on grace and the Trinity in these works, as well as in his other writings, this study makes the wider claim that these two famous theological themes should be explored in concert with one another, rather than be treated separately. The nascent Pelagian controversy is considered as an important historical background, and the dissertation makes use of the most up-to-date scholarship on Platonism and biblical exegesis.

War and Sexual Violence

New Perspectives in a New Era

Edited by Sarah K. Danielsson

In the #MeToo era, the scourge of sexual violence in society has come into new focus. It has become clear that women and men have been, and are, victimized to an extent that many had previously not realized. But this invisibility has largely been aided by a history of silencing victims and of impunity for perpetrators.
Wartime and military sexual violence has similar patterns of invisibility, silence and impunity. Furthermore, sexual violence in wartime and beyond is a phenomenon that cannot be divorced from broader social, economic and political issues.
It is this dual focus on sexual violence itself and its contexualization that lies at the heart of this volume. This volume probes new directions in understanding sexual violence during conflict, as well as analyzing ethnicity, masculinity and their relationships to sexual violence.

West-Eastern Mirror

Virtue and morality in the German-Chinese Dialogue

Edited by Ralf Koerrenz, Andreas Schmidt, Klaus Vieweg and Elizabeth Watts

West-Eastern mirror discusses the formative cultural traditions in Germany/Europe and China with a special focus on the increasingly important aspects of “Virtue and morality”.
At present, there are increasing difficulties in understanding the ‘other’ in their cultural framing. In view of the fact that economic or scientific exchange on an international level is a matter of necessity, in recent years the need to ensure the cultural prerequisites has become even more urgent. First, the title deals with the cultural influences in Europe (Judaism, Christianity, Enlightenment) and China (Confucianism, Taoism, Buddhism). In the second part, the focus encompasses a dialogue of European philosophy, with Rousseau, Herbart, Gadamer and Hegel.

Dès le début

Die Friedensnote Papst Benedikts XV. von 1917

Edited by Birgit Aschmann and Heinz-Gerhard Justenhoven

Drei Jahre nach Beginn des Ersten Weltkrieges veröffentlichte Papst Benedikt XV. eine Friedensnote, mit der er den kriegführenden Nationen einen Weg aus dem „allgemeinen Wahnsinn“ weisen wollte. Der Sammelband würdigt diese halb vergessene Friedensinitiative.
Die Beiträge von Historikern, Theologen und Kirchenhistorikern loten die Realisierungschancen der päpstlichen Initiative aus und fragen nach ihren unmittelbaren Folgen. Zugleich gehen die Aufsätze der Frage nach, inwiefern das Engagement Benedikts XV. in der Kontinuität einer vatikanischen Friedensethik zu sehen ist.

Series:

Wilhelm Flitner

Edited by Karl Erlinghagen, Andreas Flitner and Ulrich Herrmann

In zwölf Bänden wird hiermit das Werk des bedeutendsten und einflussreichsten deutschen Pädagogen Wilhelm Flitner (1889-1990) digital verfügbar gemacht.
Als einer der führenden Reformpädagogen galt er als Vertreter einer geisteswissenschaftlichen Richtung in der Pädagogik.