Browse results

You are looking at 1 - 10 of 10,113 items for :

  • Verlag Ferdinand Schöningh x
Clear All
Restricted Access

Sonnenrad und Hakenkreuz

Norweger in der Waffen-SS 1941-1945. Aus dem Norwegischen von Sylvia Kall und Michael Schickenberg

Sigurd Sørlie

Restricted Access

Ästhetik des Performativen und Kontemplation

Zur Relevanz eines kulturwissenschaftlichen Konzepts für die Systematische Theologie

Sibylle Trawöger

Ein konkretes Performativitätskonzept – die „Ästhetik des Performativen“ – wird hinsichtlich ihrer Relevanz für die (Grundlagenreflexion der) Theologie erschlossen.

Der Begriff „Performativität“ wird bereits als „umbrella term“ bezeichnet, worin die implizite Gefahr mitschwingt, dass das Performative aufgrund seiner umspannenden Offenheit für die prägnante Analyse von Phänomenen an Kraft verlieren könnte. Eine verantwortliche Arbeit mit dem Performativen verlangt also, die vielfältigen Ausdifferenzierungen der unterschiedlichen Performativitätskonzepte wahrzunehmen und den spezifischen Kontext des jeweils zur Anwendung gebrachten Konzeptes mitzubedenken. Dem versucht die vorliegende Arbeit gerecht zu werden, indem sie die „Ästhetik des Performativen“ genau beleuchtet.
Restricted Access

Konfessionskulturen

Die Europäer als Protestanten und Katholiken

Michael Maurer

Katholisch oder evangelisch? Die Reformation trennte die europäischen Gesellschaften seit dem 16. Jahrhundert in zwei feindliche Blöcke. Doch seit der Aufklärung im 18. Jahrhundert schienen die Religion und auch die Konfessionen zunehmend belanglos zu werden. Aber stimmt dieser Eindruck wirklich?
Betrachtet man die in Europa teils bis heute herrschenden Einstellungen zu Kunst und Musik, zu Literatur und Sexualität wird allenthalben deutlich, dass sich unterschiedliche Zugänge je nach konfessioneller Prägung erkennen lassen. Die Aufklärung, die das Konfessionelle Zeitalter überwand und die Vorherrschaft einer protestantischen Kultur etablierte, war nicht das letzte Wort der Geschichte. Auf die Entkonfessionalisierung im „Zeitalter der Vernunft“ folgte im 19. Jahrhundert eine erneute Bekräftigung der Gegensätze zwischen Protestanten und Katholiken –
mit Nachwirkungen bis heute.
Michael Maurer verfolgt Aufstieg, Niedergang und Wandel der Konfessionskulturen in Europa vom 16. Jahrhundert bis heute –
eine Entdeckungsreise, die auch denjenigen, die sich religiös nicht gebunden fühlen, unerwartete Einsichten über die eigenen Prägungen eröffnen kann.

Restricted Access

Die Anthroposophie

Rudolf Steiners Ideen zwischen Esoterik, Weleda, Demeter und Waldorfpädagogik

Helmut Zander

Die Anthroposophie ist eine esoterische Großmacht: Waldorfschulen, Demeter-Möhren, Weleda-Heilsalbe, Esoterische Schulen, Universitäten ... Helmut Zander dokumentiert ihr öffentliches und zugleich verborgenes Netzwerk.
Die Anthroposophie Rudolf Steiners (1861–1925) ist die weltweit wohl bedeutendste esoterische Vereinigung. Heute gehören zu ihrem Netzwerk Universitäten und Waldorfschulen, biodynamische Bauernhöfe und Krankenhäuser, irgendwie auch der „Omnibus für direkte Demokratie“ und dm-Märkte, eine Esoterische Schule und der Mondkalender nach Maria Thun. Aber welche Überzeugungen stehen dahinter? Welche anthroposophischen Organisationen gibt es? Und welche Macht besitzen sie? Helmut Zander kartiert die schwer überschaubare Welt der Anthroposophie und bietet Einschätzungen von Stärken und Schwächen der anthroposophischen Pädagogik, Landwirtschaft und Medizin.

Restricted Access

Pariser und Kölner Lebensjahre (1802–1808)

Erster Teil (Juni 1802–Dezember 1805). Kommentar

Edited by Hans Dierkes

Der Band kommentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.

Der Kommentarband erschließt Überlieferungsgeschichte, Druckgrundlage und Vernetzung der Briefe. Vor allem aber klärt er einlässlich – im literaturgeschichtlichen wie im werkgeschichtlichen Kontext – die bislang von der Schlegelforschung wenig beachteten biografischen, historisch-politischen und schriftstellerischen Hintergründe von Dorothea und Friedrich Schlegels Aufenthalt in Paris und Köln bis Ende 1805. Dabei können nicht nur bisherige Missverständnisse berichtigt werden, sondern es werden auch neue Dokumente – insbesondere zur Würzburger und Kölner Berufungsgeschichte – erschlossen und der Forschung erstmals zugänglich gemacht.
Restricted Access

Hunger, Armut, Soziale Frage

Sozialkatholische Ordnungsdiskurse im Deutschen Kaiserreich 1871-1918

Christina Riese

Mit der Industrialisierung endeten die klassischen Hungerkrisen. Hunger blieb aber ein Problem besonders für Arbeiter*innen. Wie gingen katholische Bürger mit dieser Herausforderung um? Wie kommunizierten sie darüber? Welche Institutionen gründeten sie? Welche Gesellschaftsbilder hatten sie?
Die Studie untersucht die sozialkatholischen Ordnungsdiskurse, die innerhalb des Milieus geführt wurden. Sie geht von der Beobachtung aus, dass Unter- und Mangelernährung in der Industriegesellschaft des Kaiserreichs brisantes Bedrohungspotential für die herrschenden Ordnungsvorstellungen hatte. Die Studie kann zeigen, dass die katholische Diagnose zerfallender Ordnung erheblich zum inneren Zusammenhalt des Milieus beitrug. Deutlich wird dies an den verschiedenen Orten, die in der Studie analysiert werden: von den Katholikentagen, über die vinzentinischen Vereine und Arbeitervereine bis hin zur Caritas.

Restricted Access

Karl Forster (1928–1981)

Katholizismus in der politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland

Simon Oelgemöller

Karl Forster, Priester, Kirchenpolitiker und Pastoraltheologe, war eine herausragende Gestalt des bundesdeutschen Katholizismus. In den 1960er Jahren trieb er an den Schnittstellen zwischen politischer Kultur und Kirche deren Öffnung maßgeblich voran.
Als Gründungsdirektor der Katholischen Akademie in Bayern zählte er zu den Wegbereitern des Dialogs mit der SPD. In den nachkonziliaren Richtungsstreitigkeiten setzte er sich als Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz und Mitorganisator der „Würzburger Synode“ für einen Ausgleich in bildungspolitischen Fragen und für Mitverantwortung von Laien in der Kirche ein. Als Pastoraltheologe beschritt er neue Wege in der Kirchensoziologie. Erstmals werden sein Leben und Wirken quellennah nachgezeichnet.

Restricted Access

Edited by Christian Kirchmeier

Die Beiträge in diesem Sonderheft des Athenäum verbindet eine gemeinsame Idee: Wir können besser verstehen, worin das Politische der Romantik besteht, wenn wir den Blick auf das romantische Drama richten.
Unter dem Schlagwort des ‚Politischen der Romantik‘ hat die Germanistik eine Antwort auf die grundlegende Fra-ge gesucht, welche soziale Funktion moderne Kunst erfüllt. Die Gattung des Dramas stand dabei bislang nicht im Fokus – und das, obwohl sie die eigentlich ‚politische‘ literarische Gattung ist.
Die Autoren gehen von der Hypothese aus, dass sich die beiden Fragen ‚Was ist das Politische der Romantik?‘ und ‚Was ist das romantische Drama?‘ nur wechselseitig beantworten lassen. Sie liefern damit nicht nur einen Beitrag zur dramengeschichtlichen Forschung, sondern auch zur Frage, inwiefern moderne Literatur politisch ist.