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Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen. Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen. Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.

Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Das neue umfangreiche Referenzwerk für Kirchen- und Religionsrecht berücksichtigt über das staatliche Recht und das Kirchenrecht der katholischen und der evangelischen Kirche hinaus auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des islamischen und jüdischen Rechts.
Für Theologen und Juristen in Wissenschaft, staatlicher und kirchlicher Verwaltung sowie in der Seelsorge und der beruflichen Praxis bietet dieses unter Mitarbeit namhafter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstellte Lexikon verlässliche Informationen auf aktuellem Stand. Die Lemmata des zweiten Bandes (F-K) behandeln neben einschlägigen Begriffen wie „Gewissen“, „Geschlecht“, „Glaubensfreiheit“ oder „Inklusion“ auch zahlreiche Spezifika wie „Geistliche Kleidung“, „Gelübde“, „Kirchensteuer“ oder „Kommunität“ in interreligiöser und ökumenischer Perspektive.

Betender Anfang

Identitätsstiftende Momente christlicher Morgenliturgie im Dialog mit dem Judentum

Series:

Nina Frenzel

Die historisch gewachsene und theologisch begründete Verbindung von Judentum und Christentum ist heute und zu-künftig als gemeinsame Verantwortung im Hinblick darauf wahrzunehmen, dass das Lob Gottes und die Präsenz des Transzendenten auch in der modernen Gesellschaft gegenwärtig bleibt.
Der Beitrag für die liturgiewissenschaftliche Erforschung von Judentum und Christentum liegt darin, Laudes und Shacharit einander in ihrer heutigen Form gegenüberzustellen. Bisherige Untersuchungen haben sich vor allem aus der liturgie-historischen Perspektive auf einzelne jüdische und christliche Gebete und ihre Abhängigkeiten bezogen. Der Wert dieser Arbeit dagegen besteht im Gegenwartsbezug. Gegenstand sind die morgendlichen Liturgien, so wie sie im christlichen Stundengebetbuch und dem jüdischen Siddur der Gegenwart vorliegen. In einer ganzheitlichen Betrachtung werden liturgietheologische Erkenntnisse zu den drei zentralen Kategorien von Identität, (Gebets-)Zeit und Bekenntnis gewonnen.

Herausforderung Islam

Christliche Annäherungen

Klaus von Stosch

Gehört der Islam zu Europa? Wie soll sich der Westen zum Islam verhalten? Nicht nur der Westen, auch die christliche Theologie tut sich schwer mit dem Islam. Sie schwankt zwischen einem rein religionskundlichen Blick von außen und einer sich rechtfertigenden Abwehrhaltung, die im Grunde nur die Überlegenheit des eigenen Glaubens beweisen will.

Beide Alternativen sind verfehlt. Christliche Theologie ist vielmehr aufgerufen, ehrlich herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sie den muslimischen Glauben würdigen kann, ohne ihre eigenen Wahrheiten zu verraten. Wie und unter welchen Umständen kann beispielsweise die Rezitation des Korans auch aus christlicher Sicht als Wort Gottes verstanden werden, und können auch Christen in Muhammed einen Menschen sehen, der in den Spuren der Propheten wandelt?

Das vorliegende Buch will genau das leisten: Eine christliche Würdigung des Islams, die gerade die Verschiedenheit beider Religionen als Wert zu entdecken vermag. Es möchte so zu einer Begegnung mit dem Islam einladen, die nicht nur Verstehen, sondern Liebe will – einer Begegnung, die uns hilft, uns selbst im Anderen neu zu entdecken und tiefer zu verstehen.

Juden - vom Feind zum Bruder

Wie die Katholische Kirche zu einer neuen Einstellung zu den Juden gelangte

John Connelly

»Gott liebt die Juden«. Erst während des Zweiten Vatikanischen Konzils brachte die Kirche es über sich, diese Erklärung in ihre Verlautbarungen aufzunehmen. Zuvor hatte sie jahrtausendelang gelehrt, dass das Volk, dem die Kreuzigung Jesu zur Last gelegt wird, von Gott verflucht sei und bleibe. In den 1940er Jahren schwieg die Katholische Kirche überwiegend, als Juden von den Nationalsozialisten zu Millionen ermordet wurden. Wie kam es dazu, dass eine Institution mit der Aura der Unfehlbarkeit einen der revolutionärsten ideologischen Paradigmenwechsel der Neuzeit unternahm?
Die Gründe für diesen radikalen Schnitt entspringen den Jahren kurz vor dem Holocaust, aus einem verzweifelten theologischen Kampf, den eine kleine Gruppe katholischer Konvertiten bestritt, um ihre neuentdeckte Glaubensgemeinschaft vor dem Einfluss der nationalsozialistischen Ideologien zu schützen. Insbesondere der ehemalige Jude Johannes Oesterreicher sowie der einstige Protestant Karl Thieme überwanden diesen besonders fraglichen Aspekt der katholischen Kirchengeschichte, indem sie in jahrelangem Engagement Debatten in akademischen Schriften anstießen, sich für die Volksbildung einsetzten und ihre Interessen auch im Vatikan selbst durchzusetzen versuchten. Doch ihr letztendlicher Erfolg war nicht die Folge immer neuer Aufrufe zu mehr Menschlichkeit, sondern der Neuentdeckung bis dahin vernachlässigter Teile der Heiligen Schrift.
Der Band beleuchtet das erstaunliche Stillschweigen, welches die Kirche während des Holocausts bewahrte, und zeigt die uralten Lehren auf – laut derer die Juden erst vom Fluch Gottes erlöst würden, wenn sie sich Christus zuwendeten –, die zu der problematischen Haltung der Christen dem Judentum gegenüber führte.

Series:

Edited by Klaus von Stosch, Muna Tatari and Klaus von Stosch

Sühne, Martyrium und Erlösung?

Opfergedanke und Glaubensgewissheit in Judentum, Christentum und Islam

Series:

Jürgen Werbick

Edited by Klaus von Stosch and Jürgen Werbick

Gott und Befreiung

Befreiungstheologische Konzepte in Islam und Christentum

Series:

Edited by Klaus von Stosch, Muna Tatari and Klaus von Stosch

Das Wort »Befreiungstheologie« ist in europäischen Ohren vorrangig christlich und mit Assoziationen zu Lateinamerika besetzt. Dabei ist das Anliegen der Befreiung des Menschen unverzichtbarer Bestandteil jeder modernen Theologie und kann nicht nur im Christentum, sondern genauso auch im Islam auf eine breite Auswahl an normativen Texten zurückgreifen.
In diesem Buch entfalten christliche und muslimische Theologinnen und Theologen zentrale Figuren und Ideen ihrer befreiungstheologischen Tradition und bieten Wege an, sie in unserer Kultur heimisch zu machen. Erstmalig im deutschen Sprachraum im Kontext befreiungstheologischer Debatten konturieren dabei wechselseitige systematischtheologische Anfragen zwischen Christentum und Islam die jeweiligen Beiträge. Zugleich stellt sich dieses Buch der Frage, inwiefern eine gemeinsame Theologie der Befreiung beider Religionen möglich ist.

Series:

Edited by Klaus von Stosch, Michael Hofmann and Klaus von Stosch

Die Begegnung mit dem Islam ist in den letzten Jahren in Deutschland zu einem Phänomen geworden, das in der öffentlichen Diskussion eine bedeutende Rolle spielt und das auch in der Literatur zunehmend bedeutsamer wird.
Für das christlich-muslimische Gespräch und das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland können durch die Untersuchung von Neuformatierungen muslimischen Denkens in der gegenwärtigen Literatur neue Impulse entwickelt werden. Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt sich die Frage, wie insbesondere nach dem 11. September 2001 Diskurse des Fremden und des Eigenen konstruiert werden, in denen der Islam einerseits als Bedrohung und Herausforderung begriffen wird, in dem andererseits aber die deutsche Gesellschaft ihr eigenes Verhältnis zu Religion, Säkularisierung und Modernisierung neu reflektiert.

Series:

Anja Bettenworth, Andreas Funke, Mirja Lecke and Klaus von Stosch

Edited by Das Junge Kolleg der NRWestf. Akademie d. Wiss. und der Künste

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.