Browse results

You are looking at 1 - 10 of 4,783 items for :

  • Verlag Ferdinand Schöningh x
Clear All

Edited by Epkenhans and Michael

Demokratie und Diktatur im Weltkonflikt

Internationale Beziehungen 1919-1945

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Gallipoli 1915/16

Britanniens bitterste Niederlage

Frank Jacob

Der Name Gallipoli steht bis heute für den vielleicht verheerendsten Misserfolg der britischen Militärgeschichte, zugefügt durch das Osmanische Reich. Bei Gallipoli bewährte sich der junge türkische Befehlshaber Mustafa Kemal so brillant, dass er zum Volkshelden wurde. Sein Weg an die Spitze eines erneuerten türkischen Staates nahm dort seinen Anfang.
Die britischen Planungen für Gallipoli glichen der Büchse der Pandora: Dem Osmanischen Reich sollte die Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge am Bosporus entrissen werden. Ein hoch gestecktes Ziel und die Selbstüberschätzung des Empire spielten einander in die Hände. Einmal in Gang gesetzt, ergaben sich immer neue Debakel aus der schlechten Vorbereitung der Operation; die Einheiten des Empires hatten dafür mit hohem Blutzoll zu büßen. Der Name Gallipoli warnt bis heute vor leichtfertigen Planungen durch nachlässige und arrogante Befehlshaber. Neben der Schilderung von Vorgeschichte und des opferreichen Schlachtverlaufs zeigt dieses Buch auch, wie die Kriegsparteien sich bis heute jeweils an Gallipoli erinnern.

Rainer Liedtke

Wie »jüdisch« waren wirtschaftliche Aktivitäten von Juden?
Ausgehend von dieser Leitfrage stellt der Band dar, wie sich die Berufsfelder, die ökonomische Lage und das wirtschaftliche Handeln von Juden seit dem 18. Jahrhundert veränderten und welche Auswirkungen dies auf ihre Integration in die Gesamtgesellschaft hatte. Durch einen Blick auf jüdische Wohltätigkeit und Philanthropie werden die Ungleichheiten des rapiden wirtschaftlichen Aufstiegs des jüdischen Bürgertums seit der Mitte des 19. Jahrhundert betrachtet. Dieser Aufstieg steht in einem starken Kontrast zu den zahlreichen Anfeindungen aufgrund angeblicher wirtschaftlicher jüdischer Dominanz, die ebenso thematisiert werden wie die Ausplünderung der Juden im Nationalsozialismus. Der Band schließt mit einer Darstellung der sogenannten Wiedergutmachung und der Probleme bei der Restitution jüdischer Vermögen. Auch die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland wird thematisiert.

Generaloberst Dietl

Eine Biographie

Winfried Heinemann

Ars Mercatoria

Eine analytische Bibliographie. Band 4: 1700 - 1760

Edited by Jochen Hoock, Pierre Jeannin and Wolfgang Kaiser

Die Welt im Kalten Krieg

Internationale Beziehungen 1945-1989

Günther Kronenbitter, Heinz Schilling, Winfried Baumgart, Klaus Malettke, Alfred Kohler, Franz Knipping, Friedrich Kießling and Michael Erbe

Katholische Kriegsfriedensdiskurse 1914/18-1939/45

München zwischen kulturellem Pluralismus und "Hauptstadt der Bewegung"

Andreas Holzem and Antonia Leugers

Bernhard Wilhelm von Bülow (1885-1936)

Eine politische Biographie

Annette Schmidt-Klügmann

Diese erste umfassende Biographie Bernhard Wilhelm von Bülows, 1930–1936 Staatssekretär im Auswärtigen Amt, eröffnet einen neuen Blick auf die deutsche Haltung zum System internationaler Friedenssicherung vor dem Hintergrund der Bestrebungen, die Folgen des Versailler Vertrags zu revidieren.
Das bislang vorherrschende Bild von Bülows als Locarno- und Völkerbundgegner, der als Staatssekretär ab 1930 bewusst die Abkehr von der Verständigungspolitik Stresemanns einleitete, erfährt dabei eine Neubewertung. Weitere Schwerpunkte der Untersuchung bilden von Bülows Verhältnis zu den Systemwechseln von 1918/19 und 1933 und die Frage nach den Handlungsspielräumen des Auswärtigen Amtes unter dem NS-Regime.

Heimattage

Methoden der Beheimatung in Hessen, Baden-Württemberg und Westfalen (1945-1985)

Sebastian Hösch

„Heimat“ ist in aller Munde. Was aber konkret damit gemeint ist, wenn von Heimat die Rede ist, wird in der Regel nicht gesagt. Die Erarbeitung einer Definition ist aber unabdingbar, wenn es um mehr gehen soll als um einen Bezug zu einem Ort oder zu einem geografischen Raum.
Dieser Band vergleicht anhand von fünf heimatorientierten Festen die unterschiedlichen Visionen von Heimat und behandelt die vielfältigen Versuche, diese Visionen umzusetzen. Analog zu den Konjunkturen des Heimatbegriffs setzt die Untersuchung in den Anfangsjahren der Bundesrepublik an und führt bis in die 1980er Jahre.
Im Mittelpunkt stehen neben den Fragen nach Form und Wirkung auch die nach dem gesellschaftlichen Umfeld und den Motiven der Organisatoren.