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  • Brill | mentis x
  • Ethics & Moral Philosophy x
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Abstract

Am Beispiel des sog. Rechts auf Krankheit wird gezeigt, dass ein rein voluntaristisches Autonomieverständnis, das diese entgegen ihrer ursprünglichen Bedeutung auf möglichst entgrenzte Selbstbestimmung reduziert, insbesondere in professionellen Sorgebeziehungen zu einer fortschreitenden Distanzierung des medizinischen Personals und zu einer Beeinträchtigung recht verstandener Fürsorge führen kann, die sich für den mittel- und langfristigen Schutz der Autonomiefähigkeit der Sorgeempfänger nachteilig erweist.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik

Abstract

Biologisches und soziokulturelles Geschlecht beeinflussen nahezu alle Aspekte kardiovaskulärer Erkrankungen von Prävention, Krankheitsentstehung, Diagnostik, bis hin zu Therapieschemata, Krankheitsverlauf und Langzeitprognose. Dieser Übersichtsartikel bietet eine Zusammenfassung der aktuellen Erkenntnisse zu Geschlechterunterschieden in der Kardiologie und Intensivmedizin, mit einem speziellen Augenmerk auf Behandlungsstrategien und die Versorgungspraxis bei Herzkreislauferkrankungen.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
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Abstract

Für Änderungen des personenstandsrechtlichen Geschlechtseintrags soll es nach dem Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) lediglich der Erklärung der Betroffenen sowie einer Eigenversicherung bedürfen. Aus der alleinigen Bezugnahme auf die geschlechtliche Identität ohne staatliche Prüfungskompetenz ergeben sich absehbare Friktionen und Konflikte. Das Gesetz begegnet verfassungsrechtlichen Bedenken und wird die offensiv versprochene Selbstbestimmung nicht vollumfänglich einlösen können.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik

Abstract

Aufbauend auf einem bio-psycho-sozialen Modell von Geschlecht werden Vorschläge für die Verwendung und Abgrenzung der Begriffe „inter-geschlechtlich“, „trans-geschlechtlich“ und „cis-geschlechtlich“ gemacht. Mit Blick auf die Gesundheitsversorgung werden die Unterschiede, insbesondere mit Blick auf die Indikationsstellung für körperverändernde medizinische Maßnahmen, dargestellt und diskutiert.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik

Abstract

Die geschlechtersensible Medizin (GSM+) erforscht, wie biologisches Geschlecht und soziokulturelle Geschlechterrollen Gesundheit und Krankheitsverläufe beeinflussen. Historisch standen Männer im Fokus, wodurch wichtige Unterschiede bei Frauen vernachlässigt wurden. Einbeziehung von Frauen in klinische Studien und die Berücksichtigung von Geschlecht als biologische Variable, zielen darauf ab, eine gerechtere personalisierte medizinische Versorgung für alle Geschlechter zu ermöglichen. Dies beinhaltet auch die Vielfalt von Geschlechtern anzuerkennen und Forschungsansätze anzupassen.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik
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Abstract

Der Unterschied zwischen zwei Geschlechtern ist eines der zentralen Themen der medizinischen und lebenswissenschaftlichen Forschung seit dem frühen 19. Jahrhundert. Es ist dabei trotz der genetischen und endokrinologischen Innovationen im 20. Jahrhundert nie gelungen, Klarheit über die Geschlechterordnung zu gewinnen. Eine Hauptthese dieses notwendigerweise kursorischen Beitrags lautet dann auch, dass jede strikt binäre Geschlechtsdifferenzierung mit innerer Logik Ausnahmen produziert, die erst pathologisiert und dann zu Variationen erklärt wurden, aber auch als Identitäten funktionierten.

In: Zeitschrift für medizinische Ethik