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Hegel hatte den Gegenstand der Psychologie als „subjektiven Geist“ und den Gegenstand der Geisteswissenschaften als „objektiven Geist“ bezeichnet. Dieser Unterscheidung entsprechend ist das übergreifende Thema von Band V die begriffliche Analyse des Psychisch-Geistigen in Gestalt einer speziellen Wissenschaftstheorie der Psychologie (§25) und einer allgemeinen Wissenschaftstheorie der Geisteswissenschaften (§26). Das für die Psychologie spezifische wissenschaftstheoretische Problem ist die Frage: „Wie ist eine objektive empirische Wissenschaft vom Subjektiven möglich?“ Um hierauf eine Antwort geben zu können, werden grundlegende Termini der Allgemeinen Psychologie, wie Lernen, Wahrnehmung, Intelligenz und Emotion, rekonstruiert – auch im Hinblick auf die derzeit neuesten Entwicklungen der KI-Forschung. Naturwissenschaften stützen technische Praxen, während Geisteswissenschaften die soziopolitische Praxis der Konfliktbewältigung sowie die kulturreflexive Selbstvergewisserung des Menschen theoretisch fundieren. Diese Unterscheidung ist Ausgangspunkt für eine allgemeine Wissenschaftstheorie der Geisteswissenschaften. Zu den hier behandelten Fragen gehören unter anderem: „Was ist eine Erklärung historischen Geschehens?“, „Wie lässt sich Literaturkritik wissenschaftlich betreiben?“ und „Was ist Kunst?“.
Editor:
In seiner „Kritik der reinen Vernunft“ unterscheidet Immanuel Kant zwischen rationaler und historischer philosophischer Erkenntnis. Erkenntnis ist historisch, wenn man sich nach fremder Vernunft bildet, und rational, wenn man Erkenntnisse aus eigener Vernunft schöpft. Dazwischen liegt die historisch-rationale philosophische Geschichte der Philosophie. Die Beiträge in diesem Band machen sich alle drei Perspektiven zunutze. Unter den behandelten Themen sind formale Logik, das ‚Transzendentale‘, der Begriff des Begriffs, Begriffsanalyse und Sprachanalyse, Vernunft, Biomimetik, Idealismus, logische Analyse formaler und realer Gegenstände, Asylrecht und Umweltethik. Im Fokus stehen dabei Überlegungen zur Aktualität, Zukunftsrelevanz und zu Weiterentwicklungsmöglichkeiten der Theorien von Kant, Reinhold, Fichte, Schelling und Hegel.
Band III: Lyrik zwischen 1800 und 2010
Author:
Was ist eigentlich moderne Lyrik? Wie und wo entsteht sie? Wie entfaltet sie sich weltweit zwischen ca. 1800 und heute? Wie verhält sie sich zu den traditionellen Lyriken, und inwiefern bilden funktional traditionell gestaltete und moderne Lyriken gemeinsam die ‚Weltsprache‘ der globalen Gegenwartslyrik? Solche und weitere Fragen untersucht der dritte Teil der Globalgeschichte der Lyrik. Indem er die Geschichten der Lyriken aller Kontinente, Sprachen und Schriften zu einer Globalgeschichte der Lyrik zusammenführt, erklärt der Band, wieso das Schreiben und Lesen von Lyrik heute eine weltweite, anthropologisch universale Kulturpraktik ist, mit der grundlegende poetische Dispositionen des Menschen erfüllt werden.
Theoretische und praktische Perspektiven
Der Band befasst sich mit dem ontologischen, epistemologischen, normativen und juristischen Status kollektiver Personen. Folgende Fragen werden dabei diskutiert: Wie existieren kollektive Personen, falls sie überhaupt existieren? Worin besteht die Identität kollektiver Personen? Können kollektive Personen etwas wissen? Inwiefern können kollektive Personen handeln und zur Rechenschaft gezogen werden? Wie ist kollektives Handeln im Sinne der Mensch-Maschine-Interaktion zu verstehen?
Die Reihe „Perspektiven der analytischen Philosophie“, zunächst von Georg Meggle und Julian Nida-Rümelin und seit 2021 von Jochen Briesen und Ulla Wessels herausgegeben, umfasst bislang mehr als 35 Bände. Sie ist offen für alle Forschungsarbeiten, die sich aus systematischer Perspektive mit Problemen der theoretischen oder praktischen Philosophie auseinandersetzen und eigene Akzente setzen. Sie ist dem Ideal verpflichtet, Voraussetzungen, Argumente und Schlussfolgerungen sorgfältig und präzise anzuführen, um so ein hohes Maß an Klarheit, Kritisierbarkeit sowie Anbindbarkeit an andere Disziplinen zu gewährleisten. Die Expertise des Herausgeber-Teams sowie die qualitätssichernde Begutachtung – auch unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Beraterinnen und Berater – gewährleisten eine hohe wissenschaftliche Qualität der Publikationen.
Sprachen: Deutsch, Englisch
This peer-reviewed series aims at providing readers with new perspectives on international debates in the Philosophy of Education. It is geared towards fostering debates across methodological and philosophical divisions and is open to a plurality of philosophical themes related to education. These may include, for instance, contemporary debates on the aims of education, on moral, political, and environmental education, as well as themes related to educational ethics and the history of philosophy of education. Questions may be of a foundational theoretical nature, as well as more applied, concerning issues that arise in addressing problems of educational practice and their role in society. Contributions may be either in English or in German.
Author:
Poetische Gerechtigkeit ist ein seit der Antike bekanntes und in der Aufklärung zum normativen Prinzip erhobenes Konzept, das in der Gegenwart weitgehend als obsolet abgetan wird und heute meist nur noch in populärliterarischen Werken präsent ist. Interpretationen, welche die poetische Gerechtigkeit verwerfen, operieren jedoch mit einem traditionellen, textorientierten Begriff und behandeln sie als Strukturelement des Plots. Im vorliegenden Buch wird das Konzept im kognitionstheoretischen Rahmen neu interpretiert und nicht mehr als Bestandteil der Handlung, sondern als Interpretation des Lesers verstanden, motiviert von verschiedenen kognitiven Dispositionen, wie z.B. dem ‚Rechtsgefühl‘, dem ‚Glauben an eine gerechte Welt‘ oder der ‚altruistischen Bestrafung‘. Diese Neuinterpretation wird anhand von Arthur Schnitzlers Verräter-Narrativen erprobt, in denen eine für die Zeit um 1900 typische psychologisierende Version von poetischer Gerechtigkeit rekonstruiert wird.
Author:
Dieses Buch untersucht den Wert von Wissen aus zweiter Hand aus epistemischer Sicht. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Wissen aus zweiter Hand unter sonst gleichen Umständen epistemisch weniger wertvoll ist als Wissen aus erster Hand. Die Analyse der Funktion beider Begriffe zeigt, dass es fundamentale strukturelle Unterschiede zwischen Wissen aus erster Hand und Wissen aus zweiter Hand gibt, die dazu führen, dass Wissen aus zweiter Hand in das Wissensnetz der Besitzerin schlechter integriert wird. Wissen aus zweiter Hand muss von einem epistemischen Standort zum anderen transportiert werden. Hierbei geht die domänenspezifische Evidenz verloren. Die Besitzerin von Wissen aus zweiter Hand ist daher bezüglich der Einbettung ihres Wissens auf die Erstbesitzerin angewiesen. Sie befindet sich in einer epistemischen Abhängigkeit, die den Wert ihres Wissens mindert. Diese Unterscheidung kann vielfältige Phänomene in der Erkenntnistheorie und der Epistemologie testimonialen Wissens erklären.
Eine kommunikationstheoretische Erklärung
Author:
Sprachliche Ausdrücke haben Bedeutungen. Aber was sind diese Sachen, die wir „Bedeutung“ nennen? Warum haben sprachliche Ausdrücke genau die Bedeutungen, die sie haben? Und wie finden wir heraus, welche Bedeutungen sie jeweils haben? Um solche Fragen geht es im vorliegenden Buch. Um sie zu beantworten, muss der Zusammenhang zwischen sprachlichen Ausdrücken und Kommunikation in den Blick genommen werden. Sprachliche Ausdrücke haben Bedeutungen, weil wir damit kommunizieren. Dabei beeinflussen wir unsere Adressaten in einer besonderen Weise und rufen in ihnen bestimmte mentale Zustände hervor. Durch diese mentalen Zustände sind letztlich Bedeutungen unserer Äußerungen zu erklären. Um Bedeutungen zu erkennen, müssen wir aber nicht vorher schon eine Sprache beherrschen. Im Gegenteil: Kommunikation ist grundlegender als Sprache. Wir müssen zuerst kommunizieren, um unsere Muttersprache lernen zu können. Es wird gezeigt, wie Bedeutung durch Kommunikation erklärt werden kann und wie aus Kommunikation Sprache entsteht.
Die Reihe ISPR ist vornehmlich der Religionsphilosophie gewidmet, aber auch offen für philosophische Grundlagenforschungen verschiedener Art, die einen Religionsbezug haben oder für die philosophische Auseinandersetzung mit Religion relevant sind. In ihr erscheinen Monographien, thematisch fokussierte Sammelbände, aber auch Editionen und Übersetzungen wichtiger Werke. Es gibt keine Beschränkung auf bestimmte philosophische Stile; verbindlich ist für alle Publikationen das Niveau philosophischen Fragens und Denkens, dem sich das Innsbrucker Institut für Christliche Philosophie verpflichtet weiß.