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Niederlandistik und Germanistik im Kontakt

Jelle Stegeman zum Abschied

Ediert von Elvira Glaser and Marja Clement

Thi Timit Lof

Festschrift für Arend Quak zum 65. Geburtstag

Ediert von Guus Kroonen, Erika Langbroek, Harry Perridon and Annelies Roeleveld

Ediert von Erika Langbroek, Arend Quak, Annelies Roeleveld and Paula Vermeyden

Satz und Sinn

Bemerkungen zur Sprachphilosophie Wittgensteins

Volker A. Munz

Der vorliegende Band liefert eine umfassende Analyse zum Verhältnis von Sprache und Realität in der Philosophie Ludwig Wittgensteins. Die Untersuchungen konzentrieren sich dabei auf die im Tractatus Logico-philosophicus entwickelte Idee einer strukturellen Identität zwischen Satz, Gedanke und Sachverhalt, auf die Forderung nach einer phänomenologischen Sprache als Ausdruck unserer unmittelbaren Erfahrungen sowie auf die zentralen Begriffe der grammatischen Regel und ihrer sinnvollen Anwendung.
Das Buch versteht sich vor allem als ein Beitrag zur Frage der Beziehung zwischen einem Satz und seinem Sinn, wobei es versucht, besonders die Probleme und Motive zu rekonstruieren, welche im Zusammenhang zu Wittgensteins gewandeltem Sprachverständnis stehen.
In diesem Band werden erstmalig auch Auszüge bisher unveröffentlichter Mitschriften von Wittgenstein-Vorlesungen publiziert. Die Aufzeichnungen stammen von Yorick Smythies, einem engen Freund und Schüler Wittgensteins und sind größtenteils aus den Jahren 1937 bis 1939. Darüber hinaus enthält der Text ebenfalls unveröffentlichtes Material aus dem philosophischen Nachlass von Rush Rhees.

Quod Vulgo Dicitur

Studien zum Altniederländischen

Ediert von Willy Pijnenburg, Arend Quak and Tanneke Schoonheim

Language Contact

Substratum, superstratum, adstratum in Germanic Languages

Ediert von Dirk Boutkan and Arend Quak

Varianz und Vertikalisierung

Zur Normierung der Adjektivdeklination in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Anja Voeste

Diese Untersuchung zeigt, daß in dem Zeitraum, in dem nach allgemeinem Konsens der Sprachgeschichtsschreibung die Normierung der Adjektivdeklination durchgeführt wurde, eine Vertikalisierung funktionaler Varianten stattgefunden hat. Anhand von Texten verschiedener literarischer Textsorten des normsetzenden Sprachraums werden variante Belege der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ermittelt und diskutiert. Alle analysierten Belege weisen eine systematische, funktionale Verwendung der Adjektivdeklination auf, die sich in den entsprechenden morphosyntaktischen Umgebungen im späteren Neuhochdeutschen nicht mehr findet, da sie im Normierungsprozeß, oft zugunsten einer anderen funktionalen Verwendung, aufgegeben wird. Die Vertikalisierung des Variantenspektrums ist im Fall der Adjektivdeklination nicht durch die Bevorzugung der Varianten des normsetzenden Sprachraums zu erklären, denn auch hier vollzieht sich eine Vertikalisierung funktionaler Verwendungsweisen. Um auslösende Faktoren der Variantenhierarchisierung zu ermitteln, werden die Aussagen der zeitgenössischen Sprachtheoretiker zur Adjektivdeklination herangezogen. Deren Schriften belegen jedoch nur in Einzelfällen zugrundeliegende Auswahlprinzipien. Statt dessen enthalten sie umfangreiche Angaben zur Rechtfertigung oder Pejoration von Varianten, die die Vertikalisierung als eine am Sozialprestige orientierte Variantenhierarchisierung offenbart.

Frühslowenische Sprachdenkmäler

Die handschriftliche Periode der slowenischen Sprache (XIV. Jh. bis 1550)

Nikolai Mikhailov

Die Aufgabe dieses Buches besteht in der Beschreibung der slowenischen Sprachzeugnisse aus der Periode zwischen den Freisinger Denkmälern (Brizinski spomeniki) und dem ersten gedruckten slowenischen Buch von Primoz Trubar (1550). Diese ganze Epoche wird traditionell als Handschriftenperiode bzw. handschriftliche Periode bezeichnet, obwohl es sich nicht nur um Handschriften, sondern auch um einzelne Glossen, Namen, slowenische Interpolationen in nicht slowenischen Texten und sogar um einige gedruckte Sätze aus dem J. 1515 handelt. Man müßte betonen, daß weder eine detaillierte verallgemeinernde Analyse der slowenischen handschriftlichen Sprachdenkmäler noch eine Beschreibung der sprachlich-geschichtlichen Entwicklung des Slowenischen der handschriftlichen Periode gemacht worden sind, obwohl dieses Thema oft in zahlreichen Diskussionen über die Kontinuität der slowenischen Sprach- und Literaturtradition besprochen wird. In mehreren philologischen Beiträgen merkt man eine eher skeptische Haltung in bezug auf die Rolle und auf das Niveau der Entwicklung der slowenischen Sprache während der Handschriftenperiode (Kidric), auch wenn eine solche Einstellung nicht selten kritisiert worden ist (I. Grafenauer). In der Monographie werden folgende Sprachdenkmäler dargestellt (in chronologischer Reihenfolge): ein Satz (ein Gruß) von Ulrich von Liechtenstein (1227) die Handschrift von Klagenfurt / Ratece (1362-1390) einige Sätze und Lexeme aus zwei Gedichten von Oswald von Wolken^stein (1416-1417) die Handschrift von Sticna (1428, 1440) die Handschrift von Kranj (ab 1440-?) die Handschrift von Udine (1458) die Handschrift von Skofja Loka (1466) die Handschrift von Stara Gora (1492-1498) die Handschrift von Cernjeja bzw. von Cividale bzw. Venezianisch-Slowenische Handschrift (ab 1497) die Handschrift von Auersperg (XV Jh.?) die sogenannte Slowenische Homilieskizze (Ende des XV. - Anfang des XVI. Jh.) Ain newes lied von den kraynerischen bauren (1515) ein mit der Hand geschriebener Satz von W. Praunsberger (1544) aus der Turnirska knjiga Gasperja Lambergerja. In der Einleitung wird die Auswahl der sich auf die Zeit zwischen den Freisinger Fragmenten und dem ersten Buch Trubars beschränkenden Periode für die wissenschaftliche Analyse begründet. Die Notwendigkeit, die Forschungen in dieser Richtung fortzusetzen, wird betont. Im ersten Kapitel (Geschichte der Erforschung der frühslowenischen Sprachdenkmäler) sind alle oben erwähnten Sprachdenkmäler kurz vorgestellt und charakterisiert. Außerdem werden Informationen über ihre Datierung und über den Platz, an dem sie sich zur Zeit befinden, gegeben. Im zweiten Kapitel (Frühslowenische Sprachdenkmäler. Texte und Kommentare) werden die folgenden Sprachzeugnisse behandelt: die Handschrift von Klagenfurt / Ratece, die Handschrift von Sticna, die Handschrift von Kranj, die Handschrift von Udine, die Handschrift von Stara Gora, die Handschrift von Skofja Loka, die Handschrift von Cernjeja, die Handschrift von Auersperg, die Homilieskizze mit ihren neuen Editionen. Bei jeder neuen Edition findet man einen apparatus criticus; danach folgen philologische und sprachwissenschaftliche Kommentare, Beschreibungen der Phonetik, Morphologie, Syntax und Lexik jedes einzelnen Textes. Im Schlußwort werden die wichtigsten Schlußfolgerungen der Arbeit formuliert und einige noch zu lösende Probleme in bezug auf die Geschichte der frühslowenischen Sprache erörtert. Am Ende des Bandes sind die Bibliographie, das Namen- und das Formenverzeichnis sowie Zusammenfassungen in niederländischer, slowenischer und italienischer Sprache enthalten.

Ulrich Mehler

Die Untersuchung betrifft die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen deutschen dramatischen Marienklagen. Sie umfaßt zwei Bände. Der 1. Band filtert die dramatischen Marienklagen aus dem Überlieferungsbestand heraus. Er enthält die Paralleluntersuchungen zu den Textversikeln und Melodien der mit Noten überlieferten dramatischen Marienklagen.
Der 2. Band ist als Nachschlageteil und Registerband ausgelegt. Er enthält neben Konkordanzen der deutschen und lateinischen Liedanfänge der dramatischen Marienklagen, ihrer Herkunft und gegebenenfalls ihres liturgischen Ortes die Übertragung sämtlicher überlieferten Melodien in Buchstaben und in Notenschrift.
Beide Bände stützen sich auf die handschriftlichen Quellen: Sie wahren aber durch ein neuartiges System der Text- und Melodieidentifizierung den Zusammenhang mit Berg-manns 'Katalog' und mit den beiden Bänden der Untersuchungen Schulers sowie, soweit eben möglich, mit den Editionen.
Die Untersuchungen erweiteren den Bestand an sogenannten Textversikeln zu den Marienklagen um ein Wesentliches. Daneben geben sie einen vollständigen Überblick über die zu den dramatischen Marienklagen überlieferten Melodien und ordnen diese sowohl in textlicher wie in quellenmäßiger Hinsicht.

Ulrich Mehler

Die Untersuchung betrifft die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen deutschen dramati-schen Marienklagen. Sie umfaßt zwei Bände. Der 1. Band filtert die dramatischen Marienklagen aus dem Überlieferungsbestand heraus. Er enthält die Paralleluntersuchungen zu den Textversikeln und Melodien der mit Noten überlieferten dramatischen Marienklagen.
Der 2. Band ist als Nachschlageteil und Registerband ausgelegt. Er enthält neben Kon-kordanzen der deutschen und lateinischen Liedanfänge der dramatischen Marienklagen, ihrer Herkunft und gegebenenfalls ihres liturgischen Ortes die Übertragung sämtlicher überlieferten Melodien in Buchstaben und in Notenschrift.
Beide Bände stützen sich auf die handschriftlichen Quellen: Sie wahren aber durch ein neuartiges System der Text- und Melodieidentifizierung den Zusammenhang mit Berg-manns 'Katalog' und mit den beiden Bänden der Untersuchungen Schulers sowie, soweit eben möglich, mit den Editionen.
Die Untersuchungen erweiteren den Bestand an sogenannten Textversikeln zu den Marienklagen um ein Wesentliches. Daneben geben sie einen vollständigen Überblick über die zu den dramatischen Marienklagen überlieferten Melodien und ordnen diese sowohl in textlicher wie in quellenmäßiger Hinsicht.