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2. Jhd. v. Chr. - 3. Jhd. n. Chr.
Die vorliegende Monographie entwirft eine literaturgeschichtliche Gesamtdarstellung des römischen Antiquarianismus vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. Ausgangspunkt ist die begrifflich-konzeptuelle Neuprofilierung des Phänomens. Dieses wird als ein epistemologisches Modell gegenwartsbezogener Vergangenheitsanalyse aufgefasst, die mit den Denkfiguren der Etymologie, Aitiologie und Genealogie operiert, um die hinter der erfahrbaren Lebenswelt liegenden Kausalitäten freizulegen. Anhand der überlieferten Fragmente und Testimonien wird die Entwicklung der heute verlorenen antiquarischen Fachliteratur Roms in ihren unterschiedlichen medialen Formaten, Darstellungsformen und Wirkungskontexten nachgezeichnet.
This volume provides an account of Roman antiquarianism from the 2nd century BC to the 3rd century AD, reconstructing its textual manifestations and analysing the mechanisms of transmission. It is based on a new conceptualisation of antiquarianism as an epistemological mode of understanding the present by uncovering its origins in the past. Etymology, aitiology and genealogy were the tools used to explore the causalities that underpin the perceptible world. Antiquarianism, represented by a wide range of texts and genres throughout antiquity, is traced as an autonomous branch of literature. Fragments and testimonies are used to identify a lost corpus of treatises, lexica and handbooks that formed the scholarly basis of Augustan poets, historiographers and imperial litterateurs.    

Abstract

The goal of this paper is to present a Christian mission of hunger and poverty alleviation through a life in communion with the trinity and in the context of the Ga celebration of homowo in Ghana. It is in the hope of the renewal of all things at the end of the world. It is to appreciate the essence of homowo in order to appropriate it for a Christian mission. The paper seeks to achieve this goal of mission by connecting the hunger and poverty alleviation and life-giving essence as well as the sense of unity embedded in the homowo feast to the mission of the triune God in the cosmos and with the “give us this day our daily bread” statement of Jesus Christ. Although the Kpelelogical method seems to be easily understood because it is mutually critical and connects seamlessly with the praxis of Christianity among Ga Christians, it has previously not been adopted as a theological method, as it is in this article. It is the paradoxical Ga Christian articulation of the Christian faith whereby the Christian faith is enlightened by the Kpele homowo and yet transforms the Kpele homowo after rejecting it. At the end of the engagement, Jesus in the homowo celebration is seen as the Okpelejen Wulormor Homoyiwolor ker Naanowalahalor (the cosmic priest, king, prophet who jeers at hunger, and giver of eternal life).

In: Mission Studies
Volume Editors: and
Hegels Philosophie eröffnet einen tiefen Blick auf das Phänomen von Religion – ein Blick, der dem Feuer der aufklärerischen Kritik standhält. Die Religion vergegenwärtigt den Lebenssinn in seiner Totalität. Darin ist sie Vollzug der sich in ihrer Wirklichkeit erfassenden Vernunft. Welche bleibende Relevanz hat dies? Die Beiträge des Bandes gehen dieser Frage nach.

Hegel's philosophy offers a deep insight into the phenomenon of religion—one that withstands the fire of Enlightenment criticism. Religion reveals the meaning of life in its totality. In that, religion is the fulfilment of reason grasping itself in its actuality. What lasting relevance does this have? The contributions in this volume explore this question.
Author:

Zusammenfassung

In der „Phänomenologie des Geistes“ steht das religiöse Bewusstsein zwischen Stoizismus, Skeptizismus und der Vernunft. Aber in der Phänomenologie gibt es keinen linearen Fortschritt. Das „unglückliche Bewusstsein“ verkörpert eine der höchsten Bewusstseinsstufen, weil es die volle Sprachlichkeit des menschlichen Weltumgangs dadurch erreicht, dass es seine Selbständigkeit im Hinhören und Befolgen göttlicher Gebote aufopfert. Dass Gott oder Vernunft in der Welt ist, ist dann nicht mehr eine Hypostase, um der Sinnlosigkeit der Existenz zu entgehen, sondern in wirklicher Erfahrung. In dieser Erfahrung arbeitet der Mensch das Gottesbild heraus, in dem er seine Existenz gespiegelt sieht. Damit bereitet er die Einsicht in die Sprachlichkeit des menschlichen Weltumgangs vor. Das unglückliche Bewusstsein findet sie im Wort des göttlichen Wesens, die Vernunft im Sprachantlitz der Welt. Beide sind auf dem Weg zum Hegelschen Begriff, der sich nicht nur über die Gegenstände in den unterschiedlichen Formen seines Bewusstseins findet, sondern das in dieser Äußerlichkeit Entdeckte in der zweiten übersinnlichen Welt der Sprache und der Sprache der Bilder für sich und andere vernehmlich macht.

In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel
Author:

Zusammenfassung

Als endliches, naturgebundenes Bewusstsein scheint der Mensch nicht zum absoluten Wissen fähig zu sein, es sei denn, er ist in dieser Beziehung sofort im Absoluten. Letzteres ist genau die subjektive Gewissheit des sogenannten natürlichen Bewusstseins: In der Natur ist er sofort beim Absoluten, bei der Erscheinung Gottes. In der Phänomenologie des Geistes wird systematisch entwickelt, an welche notwendigen Voraussetzungen diese subjektive Gewissheit gebunden ist. Auf der Ebene des Herrn/Knecht-Verhältnisses drückt sich das natürliche Bewusstsein selbst als körperliches Selbstbewusstsein (Mensch als Knecht) aus, das, vermittelt durch Arbeit (kulturelle Bildung), seinem absoluten Wesen (dem reinen Herrn, Gott) dient. Der Mensch wird hauptsächlich als Christus verstanden, als das körperliche Selbst, das den göttlichen Funken in sich trägt.

Für den Menschen selbst ist die kulturelle Bildung der Prozess, durch den er für sich selbst das Selbstbewusstsein entwickelt, Christus zu sein. Dieser Prozess besteht einerseits in der Transformation der objektiven Realität in eine Realität, die Ausdruck des eigenen Selbst ist. Diese Transformation ist jedoch nur möglich, wenn die objektive Realität selbst die Möglichkeit dazu bietet. Der Aufsatz geht näher darauf ein, wie diese Kehrseite des autonomen Handelns thematisch ist als die Angst vor dem Tod, die in verschiedenen Formen immer wieder überwunden wird.

In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel
In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel
In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel

Zusammenfassung

In der Frage des Verhältnisses von Religion und Staat folgt Hegel seinen neuzeitlichen philosophischen Vorgängern, indem er versucht, das konflikthafte Potenzial der Religion abzuschwächen und ihre integrative Funktion zu fördern. Um dies zu erreichen, bringt er sowohl den Staat als auch die Religion auf einen gemeinsamen Nenner: den Begriff der Freiheit. Im ersten Teil dieses Beitrags soll gezeigt werden, wie dieser Ausgangspunkt es Hegel ermöglicht, sowohl die Interdependenz als auch die gleichzeitige Differenz und Spannung zwischen Staat und Religion zu analysieren. Ich behaupte, dass diese Spannung die Freiheit nicht nur bedrohen muss, sondern sie fördert und zu ihr notwendig gehört. Der zweite Teil des Aufsatzes ist der Frage gewidmet, inwieweit die Freiheit als Prämisse und Hegels nachfolgende Analysen auch in unserer Zeit noch Gültigkeit haben, die sich von der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch einen fortgeschritteneren Grad der Säkularisierung der Gesellschaft einerseits und einen viel größeren religiösen Pluralismus andererseits unterscheidet.

In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel

Zusammenfassung

In der Geschichte der Diskussion um den Typ des kosmologischen Gottesbeweises bezieht Hegel eine ebenso nachdenkenswerte wie gegenwärtig wenig bedachte Stellung. Hegel fällt nämlich ein eigentümlich doppeltes Urteil über (nicht nur) diesen Gottesbeweis: Zum einen wendet er sich kritisch gegen den Beweis, mit dem Argument, dass hier die Beweisform selbst dem eigentlichen Inhalt widerspreche, zum anderen vertritt er aber auch, dass (wiederum nicht nur) dieser Beweis „eine Beschreibung des sich Erhebens zu Gott“ sei, die die menschliche Vernunft ganz unabhängig von philosophischer Theologie und vernünftiger Weise auf den Standpunkt der Religion führt. Was es mit diesem doppelten Urteil Hegels auf sich hat und welche systematischen Konsequenzen sich daraus auch heute für Religionsphilosophie ergeben, sucht der vorliegende Beitrag zu klären.

In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel
Author:

Zusammenfassung

Der Beitrag Parakletos. Hegel und Johannes liefert unter der Frage der Aktualität von Hegels Religionsphilosophie eine Synopse des Johannesevangeliums mit der spekulativen Theologie in der Phänomenologie des Geistes samt kleinere Ausflügen in Hegels sonstiges Werk. Der Übergangsschritt der Phänomenologie ins religiöse Bewusstsein hängt mit einem ursprünglichen Affirmationsakt zusammen, den Hegel das Verzeihen nennt und der in johanneischer Sprache eng mit dem „Herbeigerufenen“ (Parakletos) zusammenhängt. Von dieser Verschränkung herkommend entwickelt der Beitrag an der Hand Hegels einen der bedeutendsten Aufwürfe seiner Religionsphilosophie im Konzept einer inklusiven Negativität, das sich durch seine ganze spekulative Theologie zieht. Ihr korrespondieren aus christlicher Perspektive entscheidende Motive sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments, mit denen der Beitrag einen Zusammenhang herstellt (z.B. Gottesnamensfrage, verlorenes Paradies, Menschwerdungsdynamik, Kreuzigung, Logosthematik). Am Ende steht mit Hegel die Einsicht, dass Religion das stets und wesentlich Aktuelle ist, wenn sie aufbauend auf einer idealistischen Lektüre besonders des Johannesevangeliums als Akt und Erzählung vom fundamentalen Inkarnationsakt und damit der menschlichen Individuation begriffen und erfahren wird. Diese Erfahrung zu vermitteln wäre mithin ein aktuell nachhaltig bedeutsames Angebot von Hegels johanneischer Religionsphilosophie.

In: Zum Sinn von Religion. Perspektiven mit und auf Hegel