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Ein interkultureller Vergleich zwischen dem Philanthropinum in Dessau und dem Colegio de las Vizcaínas in Mexiko-Stadt
Aufklärung und Schule, Männer und Frauen in Dessau und in Mexiko. Eine kulturhistorische Betrachtung und Darstellung einer facettenreichen und vielfältigen Wirklichkeit.
Thematisiert werden Szenen des Alltags und des Schullebens, die in zwei verschiedenen westlichen Kontexten zur Zeit der Aufklärung stattfanden: Dessau und Neuspanien bzw. das koloniale Mexiko. In dieser Ausführung zeigen sich die Macht- und Herrschaftsverhältnisse, die sowohl innerhalb der politischen Kontrolle als auch im Bereich des Akademischen ausgeübt wurden. Das Werk versteht sich als ein alternativer methodologischer Ansatz für die Vergleichende Pädagogik.
Zur Kritik materialistischer Bildungstheorie und -praxis
Die Debatten über Bildung und Erziehung sowie deren Sinn und Zweck haben Konjunktur. Obwohl unter einem allgemeinen Vorzeichen der Kritik stehend, spielt eine materialistische Bildungstheorie und -praxis in diesen Debatten keine Rolle mehr.
Noch in den 1970er Jahren gingen von der kritischen Theorie der Bildung, Erziehung und Pädagogik entscheidende Impulse aus; mit kritischen Konzepten wie »materialistische Bildungstheorie« oder »dialektische Pädagogik« konnte das humanistische Bildungsideal auch praktisch aktualisiert werden (antiautoritäre Erziehung, Kinderladenbewegung, freie Schulen etc.). Allerdings sind solche gesellschaftlichen Interventionen heute restlos integriert, die kritischen Motive weitgehend absorbiert, entschärft oder schlechterdings vergessen. Eingebettet in eine kritische Begriffs- und Gesellschaftsanalyse rekonstruiert die Studie historisch und systematisch dieses »Scheitern«, beleuchtet aber auch das »Machbare« einer materialistischen Bildungstheorie und -praxis.
Es gibt eine spezifisch hebräische Kultur der Bildung – das ist der Leitgedanke dieser Grundlegung. In dieser Kultur der Bildung spielt neben Aspekten wie Freiheit und Individualität ein bestimmtes Verständnis der Verantwortung des Menschen gegenüber sich selbst, der Mitwelt und der Umwelt eine entscheidende Rolle.
Dabei wird der Mensch als ein Wesen verstanden, das von der unaufhebbaren Gleichzeitigkeit von Entfremdung (Sünde) und Freiheit (als Befreiung) geprägt ist. Mit »hebräisch« wird dabei ein kultureller Überlieferungskontext bezeichnet, der sich in den Schriften der hebräischen Bibel gebündelt hat. Schöpfung und Sündenfall, Befreiung und prophetische Kulturkritik werden mit Blick auf das Bildungsmotiv anthropologisch ausgedeutet. Insgesamt entfaltet der Hebräische Humanismus nicht nur ein Verständnis von Kultur und Bildung, sondern kann insgesamt als eine bestimmte Ausprägung einer Kultur der Bildung verstanden werden. Der Hebräische Humanismus bildet die gemeinsame Grundlage für entsprechende Strömungen im Judentum, Christentum und Islam.
Theoretische und empirische Grundlegungen zur Gesundheitspädagogik
Fachprofil und Bildungsanspruch in der Lehrerbildung
Lehrerbildung ist in Deutschland zunächst und vor allem Sache des Fachstudiums. Die Fächer tragen den größten Teil der universitären Lehrerbildung. Ihr Fachprofil und ihr Bildungsanspruch prägen die berufliche Identität und das Handeln von Lehrerinnen und Lehrern grundlegend. In der aktuellen Diskussion um die Lehrerprofessionalisierung haben die ausbildenden Fächer eigentümlicherweise kaum eine Stimme. Bei der Weiterentwicklung der Lehrerbildung bleiben sie ungehört und werden in ihren Bildungspotentialen unterschätzt.
Der Sammelband erschließt die fachlichen Perspektiven der lehrerbildenden Wissenschaftsdisziplinen auf die Lehrerbildung und begründet aus ihnen die Bedeutung des Fachstudiums für die Lehrerbildung sowohl aus erziehungswissenschaftlicher wie fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Perspektive. Aus den Beiträgen wird der Begriff der Fachlichkeit entwickelt und quer zu den Disziplinen grundlegend diskutiert.
Unterwegs zu einer poststrukturalistischen Erziehungswissenschaft
Existenzphilosophie, Kritische Theorie und (Post-)Strukturalismus stimmen darin überein, dass die Rede von dem Menschen überholt ist. Zum einen hat der Humanismus seine praktische Geltungskraft und seine theoretischen Begründungsansprüche verloren, zum anderen hat sich die Sonderstellung des Menschen in Abgrenzung zum Tier wie zur Maschine durch die Erkenntnisse der empirischen Natur- und Humanwissenschaften als Illusion erwiesen. Das Ende des Menschen als Fundamentalkategorie bedeutet jedoch nicht, dass auch die Frage danach verschwunden wäre, wie die Menschen mit sich und Anderen/m umgehen. So beansprucht der Transhumanismus als Erbe des Humanismus dessen Vervollkommnungsideen technologisch realisieren und die Endlichkeit und Unvollkommenheit des Menschen in einer Symbiose mit der Maschine überwinden zu können. Statt um den Übermenschen, der als maschinentechnische Neugestaltung das Vacuum, das die These vom Ende des Menschen in der Anthropologie hinterlassen hat, theo-technologisch ausfüllt, geht es im Posthumanismus um ein anderes Verständnis des Menschen jenseits der Abgrenzungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Wesen. Die hier versammelten Beiträge verstehen sich als Stationen auf dem Weg zu einem solchen posthumanistischen Verständnis des Menschen und erkunden das neue Problemfeld, das sich nach den »Enden des Menschen« aufgetan hat, mit dem Ziel einer Posthumanistischen Pädagogik, die für die Zukunftsprobleme offen ist.
Zur Bedeutsamkeit des Sich-Einlassens im Erfahrungsvollzug
Lernen zwischen Gewohnheit und Leidenschaft Zur Bedeutsamkeit des Sich-Einlassens im Erfahrungsvollzug. Welche Bedeutung kommt dem Sich-Einlassen im Lernen zu? Ist das Sich-Einlassen in der Schule, welche mit institutionalisierten Rahmenbedingungen, Anforderungen und Pflichten verbunden ist, überhaupt möglich? Welche Rolle spielt dabei das Lehren? Diese Fragen beleuchtet Stephanie Mian aus einer umfassenden theoretischen und empirischen Perspektive, wobei sie das Lernen als responsives Geschehen in den Blick nimmt: Einen fremden Anstoß aufnehmend, verlassen Lernende Gewohntes und lassen sich auf Unbekanntes ein, wodurch sie sich auf dem Weg zu Neuem befinden: ein Weg, der mit Neugier, Interesse, Begehren sowie Scham, Zweifel und Leidenschaft verbunden ist.
August Hermann Niemeyer und das pädagogische 18. Jahrhundert
Reformpädagogik erhält im 18. Jahrhundert ihre Grundlagen. Im Werk von August Hermann Niemeyer (1754–1828) spiegelt sich die Reformdynamik einer zunehmend als offen verstandenen Gesellschaft der Moderne.
Im 18. Jahrhundert gewann Pädagogik als Bindeglied zwischen den Generationen eine neue Bedeutung. Erziehung konnte nicht mehr ausschließlich von der Reproduktion vorgegebener sozialer Positionen aus bestimmt werden. Theoretisch und praktisch entstand das Problem, dass „die richtige“ Pädagogik nicht mehr absolut und allgemeingültig bestimmt werden konnte und so die Verbindung von „Reform“ und „Pädagogik“ systemisch-bedingt zu einem Dauerthema werden musste. Das Studienbuch macht grundlegende Quellentexte von Niemeyer wieder zugänglich und führt in biographische, historische und systematische Zusammenhänge seiner Deutung der Zeit ein.
Modelle, Konzepte, Erfahrungen
Warum sollte man gerade im Lehramtsstudium ins Ausland gehen? Der Band zeigt neue bildungspolitische und pädagogische Perspektiven als Antwort auf globale Herausforderungen.

Eine intensivere Internationalisierung der Lehrerbildung wird nicht nur vom DAAD und der Hochschulrektorenkonferenz gefordert, sondern ist inzwischen ein Allgemeinplatz in der bildungspolitischen Debatte. Auch in dem stark von föderalen bildungspolitischen Interessen geprägten deutschen Lehrerbildungssystem muss man den zunehmenden Mobilitätsansprüchen und komplexen multikulturellen Lebens- und Arbeitskontexten des 21. Jahrhunderts entsprechen.
Einführung mit zentralen Texten
Johann Friedrich Herbart hat das Verständnis von Pädagogik als Theorie und Praxis geprägt. Das Studienbuch bietet zentrale Texte Herbarts mit einleitenden Kommentaren und eine biographische Skizze zu Leben und Werk.
Johann Friedrich Herbart (geboren 1776 in Oldenburg, gestorben 1841 in Göttingen) gehört zu den wirkungsmächtigen Pädagogen der Neuzeit. Anerkannt auch als Philosoph und als Psychologe, liegt der Schwerpunkt der Rezeption seines Werkes im Bereich der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der pädagogischen Theoriebildung. Seine bleibende Relevanz ist darin begründet, dass an seinem Werk die Grundlage pädagogischen Denkens und Handelns insgesamt studiert werden kann.