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A.D. Kylstra, Sirkka-Liisa Hahmo, Tette Hofstra and Osmo Nikkilä

Die ostseefinnischen Sprachen enthalten viele alte, d.h. vor etwa 500 A.D. übernommene Wörter germanischer Herkunft. Die germanische Lehnwortschicht reicht teilweise bis in die Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung zurück. Im dreibändigen Werk werden fast 1400 Stichwörter behandelt. Die Autoren stellen nicht nur sichere Lehnwörter vor, sondern auch solche Wörter, die in der Forschungsliteratur zu Unrecht für germanische Lehnwörter gehalten worden sind oder deren germanische Herkunft zweifelhaft ist.

Zur Etymologie lexikalisierter Farbwortverbindungen

Untersuchungen anhand der Farben Rot, Gelb, Grün und Blau

Series:

Christiane Wanzeck

Dieses Buch bietet zum erstenmal eine zusammenhängende Darstellung der Etymologie von historischen und gegenwartssprachlichen lexikalisierten Farbwortverbindungen. Untersuchungsgegenstand sind Phraseologismen wie blauer Montag ‘freier Montag, Fastnachts-, Karmontag’, Gründonnerstag ‘Donnerstag der Karwoche’, blau sein ‘betrunken sein’, rot sehen ‘wütend werden’, satzförmige Phraseologismen wie Grün ist die Hoffnung, Phraseologismen anderer Sprachen wie ndl. Iem. eene blauwe huik omhangen ‘jmd. betrügen’, ndl. Blauwboekjes ‘Schmähschriften’, frz. conte bleu ‘Lüge’, Lehnübersetzungen wie blaues Blut aus span. sangre azul ‘Adel’ oder Blaustrumpf aus engl. blue stocking ‘intellektuelle Frau’ und ausgestorbene Phraseologismen wie blaue Ente ‘Lüge’.
Im Zentrum der Arbeit steht die Frage, wie das Farbadjektiv, ausgehend von der Gesamtbedeutung der Farbwortverbindung, zu seiner Bedeutung gekommen ist. Weshalb bedeutet blau in blauer Montag ‘arbeitsfrei’ und blau in blaues Blut ‘adelig’? Um die Motivation von Benennungen zu erschließen, wird zunächst ermittelt, wann und in welcher Quelle sich die Bezeichnung zum erstenmal nachweisen läßt und welche Bedeutung sich aus dem Belegkontext ergibt. Anhand kulturgeschichtlicher und sprachlicher Angaben ist schließlich die Klärung der Herkunft undurchsichtig gewordener Benennungen möglich.
Durch ein Wortregister kann die Arbeit als Nachschlagewerk für Farbwortverbindungen dienen. Da neben der linguistischen Analyse kulturgeschichtliche Zusammenhänge miteinbezogen werden, ist dieses Buch nicht nur für die Sprachwissenschaft, sondern auch für die Literaturwissenschaft, Volkskunde, Kunst- und Rechtsgeschichte interessant.

For the first time, this book offers a coherent representation of the etymology of historical and contemporary lexicalised idioms involving colour. The investigation covers idioms such as blauer Montag, meaning ‘Monday off, Monday of carnival week’, Gründonnerstag, ‘Thursday of Holy Week’, blau sein, ‘to be drunk’, rot sehen, ‘to get angry’, idioms in sentence form such as Grün ist die Hoffnung, idioms from other languages, such as the Dutch iem. eene blauwe huik omhangen, ‘to deceive someone’, Blauwboekjes, ‘defamatory writings’, the French conte blue, ‘lie’, loan translations such as blaues Blut from the Spanish sangre azul meaning ‘noble’ or Blaustrumpf from the English blue stocking meaning ‘intellectual woman’ and obsolete idioms such as blaue Ente meaning a ‘lie’. The work focuses on the question as to how the colour adjective went from the overall meaning of the colour word to take on its new meaning. Why does blau mean ‘no work’ in blauer Montag and ‘noble’ in blaues Blut? In order to determine the motivation of the expressions, the first stage was to ascertain when and in what source evidence of the phrase was first found, and what meaning could be deduced from the context of the document. It is then possible to clarify the origin of what are now unfathomable phrases on the basis of cultural, historical and linguistic information. There is an index which means the work can be used a source of reference for colour idioms. As there are cultural and historical contexts as well as purely linguistic analysis, this book is not only useful for language scientists, but also for the study of literature, folklore and the history of art and the law.

Edited by A.D. Kylstra, Sirkka-Liisa Hahmo, Tette Hofstra and Osmo Nikkilä

Die ostseefinnischen Sprachen enthalten viele alte, d.h. vor etwa 500 A.D. übernommene Wörter germanischer Herkunft. Die germanische Lehnwortschicht reicht teilweise bis in die Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung zurück. Im dreibändigen Werk werden fast 1400 Stichwörter behandelt. Die Autoren stellen nicht nur sichere Lehnwörter vor, sondern auch solche Wörter, die in der Forschungsliteratur zu Unrecht für germanische Lehnwörter gehalten worden sind oder deren germanische Herkunft zweifelhaft ist.

Armenisch – Türkisch

Etymologische Betrachtungen ausgehend von Materialien aus dem Hemşingebiet, nebst einigen Anmerkungen zum Armenischen, ins besondere dem Hemşindialekt

Series:

Uwe Bläsing

Die vorliegende Untersuchung stellt einen weiteren markanten Beitrag für die Erforschung eines noch stets vernachlässigten Gebietes dar: der sprachlichen Interaktion innerhalb Anatoliens. Der sprachliche Mikrokosmos dieser Region bietet ein überaus reiches und buntes Forschungsfeld, dessen gründliche Bearbeitung erst in den letzten Jahrzehnten begonnen hat. Ein Hauptziel dieser Monographie ist es, den Mechanismus sprachlicher Interaktion anhand von armenischem und türkischem Dialektmaterial zu veranschaulichen. In vielen Punkten ist diese Arbeit daher eine Weiterführung und Vertiefung der Studien des in dieser Reihe erschienenen Bandes Armenisches Lehngut im Türkeitürkischen. Einmal mehr beschreibt und etymologisiert der Autor eine große Zahl von türkeitürkischen Dialektwörtern aus dem Hem_ingebiet im NO der Türkei. Dabei beschränkt er sich aber keineswegs auf die blose Zusammenstellung des armenischen und türkischen Materials, vielmehr wird gerade der arealen Verbreitung Rechnung getragen; es finden sich daher regelmäßig auch Ausblicke auf das Kurdische, das Griechische und die südkaukasischen Sprachen.

Edited by A.D. Kylstra, Sirkka-Liisa Hahmo, Tette Hofstra and Osmo Nikkilä

Die ostseefinnischen Sprachen enthalten viele alte, d.h. vor etwa 500 A.D. übernommene Wörter germanischer Herkunft. Die germanische Lehnwortschicht reicht teilweise bis in die Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung zurück. Im dreibändigen Werk werden fast 1400 Stichwörter behandelt. Die Autoren stellen nicht nur sichere Lehnwörter vor, sondern auch solche Wörter, die in der Forschungsliteratur zu Unrecht für germanische Lehnwörter gehalten worden sind oder deren germanische Herkunft zweifelhaft ist.

Gebrauchstheorie der Bedeutung und Valenztheorie

Untersuchungen zum Problem der Hypostasierung von Bedeutungen

Series:

Paul Gerhard Schmidt

Sprachtheorie, Wissenschaftstheorie und das Problem der Textinterpretation

Untersuchungen am Beispiel des New Criticism und Paul Valéry

Karl Ludwig Pfeiffer