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In Ästhetik, Politik und schiitische Repräsentation im zeitgenössischen Iran zeigt Christian Funke die Verflechtungen von Politik, Protest und schiitischer Materialität in der Islamischen Republik auf. Das Buch legt anschaulich und vielschichtig dar, wie die Proteste von 2009 und die ›Grüne Bewegung‹ mit umfassenderen Diskursen über Demokratie, Identität, Geschichte und Gegenwart sowie Religion und Politik verknüpft waren.

Funkes Argument fußt auf Interviews und intensiver Feldforschung und umfasst ein breites Themenfeld von Farben über Banknoten bis hin zu städtischer Raumordnung. Funke bietet einen neuen Ansatz zur Theorie und Methodologie von Religionsästhetik und wirft ein neues Licht auf die › Grüne Bewegung‹ , indem er die islamischen Ressourcen freilegt, mittels derer sich ihr Protest artikulierte.

In Aesthetics, Politics, and Shiʿi Representation in Contemporary Iran Christian Funke explores the entangled relationship between politics, protest and Shiʿi materiality in the Islamic Republic. He shows how the post-election protests of 2009 and the ‘Green Movement’ were part of larger discourses on democracy, identity, the present and the past, and religion and politics.

Funke’s argument is based on extensive fieldwork and interviews. He covers a broad array of topics, ranging from the interpretation of colours to the use of banknotes to the emergence of an urban spatial order. Funke offers a novel approach to the methodology and theory of material religion and by revealing the Islamic undercurrents in the ‘Green Movement’, his book provides a new and more appropriate picture of protest and religion in Iran.


Unter dem Begriff der Konversionen erkundet dieser kulturwissenschaftliche Band Formen einer Umkehrung, die einsetzt, wenn die Erfahrung des Beobachtetwerdens als zentraler Bestandteil von Fremderfahrungen anerkannt wird. In den versammelten Texten wird ausgeführt, wie diese aus der ethnologischen Feldforschung gewonnene Erinnerung als Vorbild für andere disziplinäre Perspektiven dienen kann.
Die Ethnologie liefert dabei den viel zu lange vernachlässigten Hinweis auf die Wichtigkeit des Blicks des anderen in der Fremderfahrung; die philosophische Perspektive auf interkulturelle Dialoge liefert den Hinweis auf die Wichtigkeit des Sprechens des anderen. Aus diesen Hinweisen ergeben sich Ansprüche an ethnographische und literarische Texte und an andere wissenschaftliche Disziplinen sowie an eine angemessene Lektürepraxis. Die Texte des vorliegenden Bandes versuchen, diese Ansprüche exemplarisch einzulösen. Sie zeigen in einer neuartigen interdisziplinären Zusammenstellung sowohl einzelne Fälle der Umkehrung von Blickrichtungen als auch das Prinzip der Kritik und Erweiterung einer eurozentristischen Philosophie durch die Einführung einer ethnologischen und interkulturellen Perspektive.
Deutsche Klassik und Romantik aus gegenwärtiger Sicht. Deutsch-Polnische Tagung der Universität Warschau und des Collegium Europaeum Jenense (Jena) (Oktober 1995) in Warschau unter Mitwirkung der Friedrich-Schiller-Universität (Jena), und d
Editor: Marek J. Siemek
Die Beiträge dieses Bandes aus verschiedenen Disziplinen, Philosophie, Literaturgeschichte und Kunstgeschichte schließen sich zum Bild einer Epoche zusammen, die einen Höhepunkt des deutschen Geisteslebens darstellt. Dabei treten bestimmte Züge heraus, welche die Genese dieser Kultur in relativ eng umgrenzten Kommunikationszentren zeigen: Königsberg - Düsseldorf - Jena - Weimar - freilich mit Ausstrahlung auf das übrige Deutschland. So etwa: die Stilisierung der Geselligkeit über den literarischen Dialog bis zur philosophischen Interpersonalitätslehre Fichtes und einer dem entsprechenden Dialektik des Dialogs; einer Staats- und Gesellschaftsauffassung, die zwar noch in der klassischen Naturrechtslehre der Aufklärung gründete, aber den Rechtsbegriff so in sich zu gliedern wußte, daß er Implikationen verbindlich auch für das politische Handeln hergeben konnte und so aus dem Rechtsbegriff erstmals die Umsetzung des Völkerfriedens politisch fordern konnte. Es zeigt sich hier ein Grundmodell, das aller pragmatisch ausmachbaren Verallgemeinerungsfähigkeit überlegen ist, da die sittliche Person auch schon im Recht eine individuelle Aufforderung erhält, soll politisches Handeln von der öffentlichen Meinung anerkannt werden. Schließlich tritt eine neue Religiosität auf, die ein Naturverständnis einbezog, das ästhetischer Herkunft war, und die vielleicht deswegen ihren überzeugendsten Ausdruck in der Malerei fand. In allen diesen Bereichen aber werden Natur und Kunst im Lichte der neuentdeckten Freiheit des autonomen Individuums wiederbelebt.
Editors: R.A. Mall and Dieter Lohmar
Der erste Band dieser Reihe trägt den Titel: Philosophische Grundlagen der Interkulturalität. Neben einer begrifflichen und inhaltlichen Klärung der Interkulturalität geht es in den Beiträgen um eine grundsätzliche Diskussion und Standortbestimmung der interkulturellen Philosophie in dem heutigen Weltkontext der Philosophie. Der heutige weltphilosophische Kontext bedarf einer komprehensiveren Hermeneutik.