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Der Blick vom Wolkenkratzer

Avantgarde – Avantgardekritik – Avantgardeforschung

Serie:

Ediert von Wolfgang Asholt and Walter Fähnders

Serie:

Siglind Bruhn

In 1923, the twenty-seven-year-old Paul Hindemith published a composition for voice and piano, entitled Das Marienleben, based on Rainer Maria Rilke's poetic cycle of 1912. Twenty-five years later, the composer presented a thoroughly revised, partially rewritten version. The outcome of this revision has been highly controversial. Ever since its first publication, musicologists have argued for or against the value of such a decisive rewriting. They do so both by comparing the two compositions on purely musical grounds, and by attempting to assess whether the more strictly organized tonal layout and dynamic structuring of Marienleben II is more or less appropriate for the topic of a poetic cycle on the Life of Mary.
This study is the first to analyze the messages conveyed in the two versions with an emphasis on their implicit aesthetic, philosophical, and spiritual significance. Acknowledging the compositions as examples of musical ekphrasis (“a representation in one artistic medium of a message originally composed in another medium”), the author argues in exhaustive detail that the young Hindemith of 1922-23 and the mature composer of 1941-48 can be seen as setting two somewhat different poetic cycles.
This volume is of interest for musicologists and music lovers, scholars of German literature and lovers of Rilke’s poetry, as well as for readers interested in the interartistic relationships of music and literature.

Deutsche Frauenlieder des fünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts

Authentische Stimmen in der deutschen Frauenliteratur der Frühneuzeit oder Vertreter einer poetischen Gattung (das Frauenlied)?

Serie:

Albrecht Classen

Diese Edition präsentiert zum ersten Mal sogenannte Frauenlieder des fünfzehnten und sechzehnten Jahrhunderts, die, soweit es sich heute noch sagen läßt, wahrscheinlich in der Tat von Frauen verfaßt wurden. Diese Frauenlieder, weitgehend in Liederbüchern enthalten, haben bis heute praktisch noch nicht die Aufmerksamkeit der Forschung auf sich gelenkt, was ihrer Entdeckung ein besonderes Gewicht verleiht. Obwohl uns bisher noch der letzte Beweis für die Behauptung fehlt, daß Frauen als die Verfasserinnen bezeichnet werden können, weil die Lieder alle anonym aufgezeichnet wurden, weisen doch sowohl die Liedinhalte als auch die Selbstbezeichnungen der Sängerinnen darauf hin, daß dies der Fall gewesen sein wird. Die Edition beruht auf umfangreichen Archivforschungen und bietet Frauenlieder, die uns entschieden dazu drängen, die Rolle von Frauen im frühneuzeitlichen literarischen Diskurs über Liebe neu zu interpretieren. Wie immer man die Gattung beurteilen wird, so liegt doch fest, daß diese Frauenlieder an erster Stelle für ein weibliches Publikum gedacht waren, das mit diesen Texten seine individuelle Anliegen, Sorgen, Erfahrungen und Hoffnungen auszudrücken vermochte. Diese Anthologie demonstriert zudem, daß die mittelhochdeutsche Liedgattung Frauenlied eine erstaunlich lange Tradition bis weit in die Frühneuzeit erlebte, obwohl die hier vorgestellten Liedtexte einen entschiedenen, vielleicht als typisch weiblich zu bezeichnenden Tonfall und ein neuartiges Selbstbewußtsein reflektieren.

Fliessende Übergänge

Historische und theoretische Studien zu Musik und Literatur

Serie:

Ediert von Hans Ester

Während des zwanzigsten Jahrhunderts sucht die Musikwissenschaft das Gespräch mit anderen Kunstwissenschaften, etwa mit der Literaturwissenschaft. Das Herz dieser die Grenzen der Fachdisziplinen übersteigenden Verbindungen bilden umfassende Fragestellungen der Verhaltensforschung und der Philosophie. Solchen Fragestellungen liegt die Einsicht in den komplexen Zusammenhang kultureller Erscheinungen zugrunde. Infolgedessen wird die Atomisierung der Kunstwissenschaften heutzutage mehr und mehr von einer integrativen Betrachtungsweise abgelöst.
Die fließenden Übergänge meinen das fruchtbare Zusammenspiel der einzelnen Kunstdisziplinen und die intensive Zusammenarbeit der Musikwissenschaft mit der Philosophie und der Psychoanalyse. Einige psychoanalytisch orientierte Beiträge beschäftigen sich mit Franz Schubert, Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms, während andere ihre Analysen der Werke von W.A. Mozart und Arnold Schönberg auf Theodor Adornos Kunstphilosophie gründen. In Richard Wagner, Arnold Schönberg und Paul Celan sind sowohl die Musik als auch die Literatur vertreten. Bei Paul Klee steht die Spannung zwischen Klang und Farbe im Mittelpunkt der Analyse. Fließende Übergänge möchten auch den Pionieren der Musikwissenschaft in den Niederlanden den Tribut zollen: Eduard Reeser, Hélène Nolthenius, Marius Flothuis.

Serie:

Alfred Noe

Die Rezeption von Originaltexten der romanischen Literaturen, insbesondere der Lyrik, hat bisher in der hauptsächlich mit Übersetzungen beschäftigten Sekundärliteratur relativ wenig Beachtung gefunden. Die Aufnahme dieser Texte über Vertonungen soll in dem hier rekonstruierten Bestand an profaner Vokalmusik in romanischen Sprachen und den möglicherweise daraus abgeleiteten deutschen Versionen dokumentiert werden. Von den über 15.000 registrierten Liedanfängen werden über 3.700 ihren Autoren zugewiesen und in einem speziellen Index zugänglich gemacht, wobei über 1.000 präzise Nachweise erstmals hier dem bisherigen Stand der Forschung hinzugefügt werden. Die Untersuchung von Umfang und Tiefe der Rezeption von italienischer Literatur im deutschen Sprachraum kann sich fortan mit den hier verzeichneten über 14.000 Liedanfängen auf die konkrete Basis einer im Detail rekonstruierten Sammlung stützen.

Reviews. Zeitschriften. Revues

Die Fackel; Die Weltbühne; Anbruch; Le Disque vert; Mécano; Versty

Serie:

Ediert von Sophie Levie

This study of six early twentieth-century periodicals serves to refine the traditional image of the inter-war journal as the pre-eminent vehicle of artistic and intellectual renewal. Every periodical has its own history but general themes are clearly identified. Traces emerge of a common commitment to the internationalisation of the arts and we find early and unexpected discussion of Freud, Chaplin and Joyce in Brussels and Berlin, jazz in Vienna and Brussels, Ezra Pound in the Netherlands and Belgium. In contrast to this internationalisation are the ambitions of the various editors to play a significant role in their national cultures. This tension between national and international influences was in the first instance stimulating and innovative. Later, as a result of political and socio-economic developments, the newly achieved openness and exchange were gradually diminished and finally disappeared as did the periodicals themselves.