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Abstract

In Germanic, the presence of various devices to express ‘agent’ implies that this was a fundamentally important cognitive category. These devices are mainly morphological, and we find various competing agentive word formation patterns. This article provides a corpus-based analysis of the morphological agentive word formation patterns in Old Frisian. These range from suffixal derivation with different suffixes such as Gmc *-(j)an- and the loan suffix Gmc *-ā̆rja-, to compounds with suffixoids such as -mon or -māster. The corpus for the analysis is gathered from the Altfriesische Handwörterbuch by Hofmann and Popkema (2008) and, as such, it offers an insight into the whole corpus of Old Frisian agent nouns.

Open Access
In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
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Abstract

This article discusses the meaning of the rarely attested Old Frisian term etheling. Two interpretations have been presented: nobleman, which seems to be the obvious one, versus freeman. After consideration of all attestations extant as well as the previous debate on this question it is inferred that the term etheling represents a nobleman in the older attestations, a freeman in the younger ones. This conclusion has relevance as to the debate on the distinction of social ranks in medieval Frisia.

In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
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Abstract

A well-known list of properties, owned by St. Martin’s church in Utrecht, dates from the early tenth century, although it has survived in younger copies. This source contains mainly place-names from the present-day Dutch provinces of North and South Holland and Utrecht. The coastal dialect there still had North Sea Germanic characteristics. Some of these characteristics seem to have been adapted by the Utrecht scribes, who used an Old Dutch dialect, probably because they recognized elements in the names. However, the personal names in the same source were less tampered with, in all likelihood because they are possibly less transparent and hence interesting to the scribes.

In: Amsterdamer Beiträge zur älteren Germanistik
In: Sprache und Literatur
Free access
In: Sprache und Literatur
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Abstract

Der Artikel bietet eine Analyse von John A. Williams’ Roman Clifford’s Blues (1999), der in der Form eines fiktiven, von einem afroamerikanischen Jazz-Musiker geschriebenen Tagebuchs von der Inhaftierung im Konzentrationslager Dachau erzählt. Der Roman lässt sich nicht nur als mit den Mitteln der Fiktion arbeitender Beitrag zur Geschichte der Verfolgung Schwarzer Menschen im Nationalsozialismus verstehen, sondern auch als transatlantisches, vermeintlich historisches Zeitzeugnis, das aus einer ungewöhnlichen Perspektive die Thematik eines „unsteten Archivs“ verflochtener Gewalt- und Exilerfahrungen beleuchtet. Das Augenmerk der Analyse liegt einerseits auf den Chancen eines solchen Archivs: Der Roman zeigt Möglichkeiten diasporischer Gemeinschaftsbildung und beschreibt die transatlantische Perspektive des Protagonisten als Ressource für das Erkennen von Kontinuitäten der Unterdrückung wie auch für das Ableiten von alltäglichen Widerstandsstrategien. Andererseits werden ausgehend vom Kunstgriff der Herausgeberfiktion und von Dokumenten aus dem Nachlass Risiken und Widersprüche des hier entworfenen Archivs diskutiert. Es wird gezeigt, dass dieses zwar auf Transnationalität abzielt, jedoch teilweise der Rückbindung an ein lokales Moment bedarf.

In: Sprache und Literatur
Free access
In: Sprache und Literatur
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Abstract

Der Beitrag fragt nach dem Zusammenhang von Flucht, Wissensproduktion und Lebens- und Schreibhaltung in der transkulturellen Literaturkritik und -theorie Anatol Rosenfelds. Mit Roberto Schwarz vollzieht er nach, wie ein heimatlos gemachter deutsch-jüdischer Kosmopolit sich als „fremder Intellektueller“ beheimatet. Die paradoxe Einheit zwischen Distanz und Engagement in der ‚neuen‘ (brasilianischen) Kultur, die Rosenfelds nicht-sesshafte Lebens- wie auch Schreibhaltung ausmacht, wird dann anhand von Edward Saids Überlegungen zu „secular criticism“, Philologie und Exil beleuchtet. So wird zum Schluss die transkulturelle Konstruktion von Rosenfelds Gegenständen als eine jener epistemologischen Folgen von Flucht und Exil dargelegt, die die heutige Literaturwissenschaft als ihre eigene Genealogie zu begreifen beginnt.

In: Sprache und Literatur
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Abstract

Ausgehend von Saidiya Hartmans Schreiben über die unmögliche Möglichkeit, die Verbrechen des transatlantischen Sklavenhandels zu erzählen, nimmt dieser Beitrag den Ozean als „Schauplatz der Unterwerfung“ (Hartman) in den Blick. Im Rückgriff auf dekoloniale und diasporische Bezugnahmen auf den Ozean wird dieser als flüssiges Archiv einer kolonialen Gewaltgeschichte verstanden. Mit Blick auf gegenwärtige medien- und kulturwissenschaftliche Diskussionen untersucht der Beitrag das Ozeanische als Auflösungsfigur einer terrestrischen Verunsicherung, die mit Fragen der Situierung und relationalen Positionierung einhergeht. Am Beispiel der zeitgenössischen Inszenierung Salt (2016) von Selina Thompson wird aufgezeigt, wie der Atlantik als Schauplatz der Gewalt zugleich diasporische und relationale Bezugnahmen zu Identität, Heimat und Ursprung eröffnet. In Erweiterung von Hartmans Ansatz wird Thompsons Performance als ein Modus der ozeanischen Fabulation beleuchtet.

In: Sprache und Literatur
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Abstract

Der Aufsatz geht dem Zusammenhang zwischen Identität, Identifikation und Narration anhand dreier Romane des Exils nach: Irmgard Keuns Kind aller Länder (1938), Anna Seghers’ Transit (1947) und Ruth Feiners Young Woman of Europe (1942). Die seit den 1930er Jahren zunehmende Gewaltsamkeit bürokratischer Identifizierungsregime, so die zentrale These, führt in diesen Exilromanen zu einer grundsätzlichen Problematisierung von personaler, nationaler und geschlechtlicher Identität, die bis in die Form des Erzählens hineinwirkt. Indem sie sich zwischen Figuren der Desidentifikation auf der einen und identitätspolitischen Anordnungen auf der anderen Seite situieren, loten Romanautor*innen, aber auch Theoretiker*innen wie Hannah Arendt Solidaritätspotenziale jenseits überkommener Identitätskonzeptionen aus.

In: Sprache und Literatur