The market reception of ‘new connoisseurship’

The impact of recent advances in art scholarship on the selling and buying of early Flemish paintings

Anne-Sophie V.E. Radermecker

Mettre des mots sur l’art

Peintres et connaisseurs dans la théorie de l’art française et néerlandaise du XVIIe siècle

Jan Blanc

Painting connoisseurship

Liefhebbers in the studio

Tiarna Doherty

Pieter Bruegel’s afterlife

A visual metaphor in seventeenth-century landscape

E. Melanie Gifford

Editors Netherlands Yearbook for History of Art / Nederlands Kunsthistorisch Jaarboek Online

Rembrandt print connoisseurship,

Sir Francis Seymour Haden, and the etching revival of the nineteenth century

Catherine B. Scallen

Simon Mabon

Amidst violent contestation across the Middle East leaving regimes facing – or fearing – popular protests, the regulation of political life became increasingly important. Across the past century, the development of political projects has been driven by regime efforts to maintain power, constructing regime-society relations in such a way to ensure their survival. As a consequence, security is not given; rather, it reflects the concerns of elites and embeds their concerns within society, using a range of domestic, regional and geopolitical strategies to meet their needs. These strategies play on a range of different fears and currents to locate regime interests within broader concerns. A key part of such efforts involves the cultivation and suppression of particular identities, often resulting in contestation and uncertainty within and between states. Drawing on the ideas of Giorgio Agamben, Gilles Deleuze and Felix Guattari, the article argues that the regulation of sect-based identities – and difference – has been a key part of governance strategies in divided societies across the Middle East, albeit varying across time and space.

Personen und Profile 1542-1700

Bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers

Serie:

Ediert von Hubert Wolf

Dieser Band bietet grundlegende Informationen zu rund 670 Personen, die in den Jahren 1542 bis 1700 an der Buchzensur durch Römische Inquisition und Indexkongregation beteiligt waren.Die bio-bibliografischen Einträge beleuchten nicht nur prominente, sondern auch zahlreiche vergessene Zensoren. Auf Basis umfangreicher Recherchen im Archiv der Glaubenskongregation bietet der Band vielfach bisher unbekannte Lebens- und Karrieredaten, die in besonderer Weise die Zensurtätigkeit der einzelnen Mitarbeiter in den Blick nehmen. Er stellt systematisch die wichtigsten Werke der Zensoren zusammen und verweist auf einschlägige Literatur. Erstmals wird außerdem die konkrete Gutachtertätigkeit der einzelnen Zensoren dokumentiert. Wer sich mit einem bestimmten Zensurfall beschäftigt, erhält damit umfassende Informationen über die beteiligten Personen.

Systematisches Repertorium zur Buchzensur 1607–1700

Indexkongregation. Bearbeitet von Andreea Badea, Thomas Brockmann u. a.

Serie:

Ediert von Hubert Wolf

Wie die Urteile der Indexkongregation zustande kamen, war jahrhundertelang streng geheim. Dieser Band lüftet den Schleier und dokumentiert sämtliche Kongregationssitzungen von 1607 bis 1700.Wer stand hinter den Verboten durch die Indexkongregation? Wie verliefen die Verfahren? Welche Bücher wurden zwar verhandelt, aber nicht verboten? Mithilfe des Repertoriums lassen sich solche Fragen jetzt schnell beantworten. Zu jeder Sitzung werden die verhandelten Werke, die teilnehmenden Kardinäle und Gutachter sowie die Gutachten angegeben, die Beschlüsse der Kongregation genau dokumentiert und die verhandelten Bücher bibliografisch exakt nachgewiesen. Zu vielen Fällen wird zudem auf weiteres Material im Archiv der Kongregation verwiesen.

Ediert von Tobias Lachmann

Es gilt die kulturkonstitutiven Potentiale der Zerstreuung zu erforschen, weil sie unser Orientierungswissen in Frage stellen und die ‚Ordnung des Diskurses‘ karnevalistisch subvertieren.

Ausgangspunkt des Bands Ästhetik und Politik der Zerstreuung ist die Annahme, dass die eigentlich produktive Instanz von Kultur ein anonymer Prozess diskursiver Zerstreuung und Zerstreutheit ist, dem als entgegengesetzte Operationen Formen von Sammlung und Konzentration entgegenwirken. Während letztere die Funktionen der Hierarchisierung, Totalisierung und Identifizierung übernehmen, also Ordnung stiften in Bereichen, die eigentlich vom Prinzip der Dispersion gekennzeichnet sind, interessieren sich die Beiträge des vorliegenden Bands für ebenjene Momente kultureller Produktion, in denen das Prinzip der Zerstreuung entfesselt wird, Schlupflöcher findet, Grenzen überwindet und Fluchtlinien eröffnet. Angeregt von Überlegungen der Dortmunder Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Ute Gerhard widmen sie sich in exemplarischen Studien den Praktiken, Räumen, Dingen, Diskursen, Subjekten und Subjektivitäten der Zerstreuung und tragen so dazu bei, deren spezifische Ästhetik und Politik genauer zu konturieren.