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Wie systematisch ist Hegels System?
Das Bild der Philosophie Georg Wilhelm Friedrich Hegels, wie wir es kennen, ist zu großen Teilen immer noch eine Frucht des Stilisierungswillens seiner Schüler, die nach dem Tode des Meisters dessen Lehre systematischer präsentieren wollten, als diese in Wahrheit gewesen ist. Es gibt viele Untersuchungen zu seinen Teilen, aber kaum ein Buch zum Ganzen des Systems.
Gerade im Blick auf den anstehenden Abschluss der Edition der Vorlesungen innerhalb der Gesammelten Werke müsste aber eine Frage mit Nachdruck gestellt werden: Wie sieht es in Wahrheit mit Hegels System aus? Das System ist nicht so systematisch wie es scheint, oder, anders gesagt, das späthegelsche System ist nicht so stringent, wie man meinen könnte.
Praktiken, Narrationen und Bilder
Nach einer langen Geburtsvergessenheit kündigt sich eine Wiederkehr der Geburt in den Kultur- und Sozialwissenschaften an, die durch gravierende Veränderungen im kollektiven und individuellen Imaginären und durch Umbrüche in den Praktiken, Erzählungen und Bildern der Geburt bestimmt wird. Die Geburt gewinnt eine neue Sichtbarkeit in den Medien und in der Öffentlichkeit, zu der auch das medizinische System mit seinen Techniken der Sichtbarmachung des Unsichtbaren beiträgt. Einerseits verstärkt die Professionalisierung der Geburtshilfe die Angst vor der mit der Geburt verbundenen Ungewissheit; andererseits trägt sie zur Erhöhung der Sicherheit von Mutter und Kind bei. Wurde die Geburt von Nachkommen als Ausdruck weiblicher Potenz und Kompetenz begriffen und lange an Eheschließung und Familie gebunden, so vollzieht sich gegenwärtig eine Pluralisierung und Individualisierung der Geburt und der familiären Lebensformen mit der Entstehung neuer konfliktreicher Arbeits-, Lebens-, Gender- und Beziehungsformen.
Trauermusik durch die Jahrhunderte
Editor:
Dieser Tagungsband bringt das brisante und oft verdrängte Thema des Todes speziell im Zusammenhang mit Musik zur Sprache. Aus unterschiedlichsten Blickwinkeln und Verständnissen heraus vermitteln die einzelnen Beiträge Ansichten und Perspektiven zur Trauermusik. Diese Initiative will nicht nur Darstellung bleiben, sondern Anstoß zu weiteren Reflexionen zu diesem so ‚lebensnahen’ Thema liefern.
Eine naturphilosophische Studie über Eichtheorien und Strukturenrealismus
Author:
In der Debatte um den wissenschaftlichen Realismus gewinnt zunehmend der Strukturenrealismus - dessen Auffassung zufolge der Realgehalt wissenschaftlicher Theorien in deren mathematisch-logischer Struktur liegt - an Bedeutung. Die vorliegende Arbeit untersucht diese These anhand der in unserer fundamentalen Physik bedeutsamsten Klasse von Theorien, den Eichtheorien, die durch spezielle lokale Symmetriestrukturen gekennzeichnet sind. Die Arbeit bietet dem Leser in ihren ersten Kapiteln einen Einstieg in die zentralen Themen Symmetrien, wissenschaftlicher Realismus und Eichtheorien. In den im Mittelteil durchgeführten Analysen werden Quanten- und Gravitations-Eichtheorien in konzeptioneller Hinsicht - vor allem bezüglich der zugrundeliegenden Prinzipien - und ontologischer Hinsicht - mit Blick auf die Unterbestimmtheit der Entitäten und verschiedener Lokalitätsannahmen - im Detail untersucht. Resultierend ergibt sich eine Stützung des Strukturenrealismus, jedoch nicht in dessen radikaler ontischer Variante, sondern in der moderateren epistemischen oder allenfalls intermediären Spielart, bei der sowohl Strukturen als auch deren Träger existieren, wobei letzterer jedoch amorph und und mithin epistemisch unverfügbar ist.
Volume Editor:
The volume is a collection of essays about prominent Polish 20th century philosophers of science and scientists who were concerned with problems in the philosophy of science. The contribution made by Polish logicians, especially those from the Lvov-Warsaw School, like Łukasiewicz, Kotarbiński, Czeżowski or Ajdukiewicz, is already well known. One of the aims of the volume is to offer a broader perspective. The papers collected here are devoted to the work of such philosophers as Zawirski, Metallmann, Dąmbska, Mehlberg, Szaniawski and Giedymin as well as to the work of such scientists as Smoluchowski, Fleck, Infeld and Chyliński. The introduction to the volume, written by the editor and Jacek Jadacki, presents an overview of the history of the Polish philosophy of science from the foundation of the Cracow Academy (in 1364) to the present.
Eine Herausforderung philosophischer Reflexion
Zum Begriff der Stimmung bei Martin Heidegger
Author:
Studien zum Sprach- und Übersetzungsdenken Walter Benjamins und Jacques Derridas
Author:
Eros und Sexualität im Werk Maurice Merleau-Pontys
Author: