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This volume fundamentally revises our understanding of the development of modern New York, focusing on elite domestic architecture within the contexts of social history, urban planning, architecture, interior design, and adaptive reuse. Featuring new archival research and previously unpublished photographs and architectural plans, contributions from emerging and establishing scholars, art historians and practitioners offer a multi-faceted analysis of major figures such as James B. Duke, Horace Trumbauer, Julian Francis Abele, Robert Venturi, and Richard Kelly, with fresh perspectives on domestic spaces, urban forms, and social reforms that shaped early-twentieth century New York into the modern city we know today.
How can medieval art explain Jerusalem’s centrality in the world faiths of Christianity and Islam? This book delves into that topic by examining how Jerusalem was creatively represented and reimagined in several intriguing Christian and Islamic artworks in the later Middle Ages (c. 1187 to 1356).
The book considers how European Catholic crusaders, Eastern Christian sects, and diverse Muslim factions displayed Jerusalem’s architecture to express their interpretation of the holy city’s sanctity and influence. These examples demonstrate how artworks can reflect Jerusalem’s importance to these faiths in the past and illuminate our understanding of its status into the modern era.
[Ancient Architecture in Syria: Djebel Simʿân]
Editor / Translator: Aisha Muhammed Ali Moussa
يستعرض كتاب العمارة القديمة في سوريا (جبل سمعان)، من تأليف هوارد كروسبي باتلر وترجمة عائشة موسى، 24 موقعًا أثريًا في شمال سوريا. ويُسلِّط كل موقعٍ منها الضوء على اكتشافات جديدة تقف شاهدةً على عظمة الحضارات التي امتزجت بين جنباتها، مخلفةً وراءها إرثًا سرمديًا لا ينسى.
وتأتي قلعة القديس سمعان العمودي في طليعة هذه المواقع وتعد أكثرها شهرة، وبقيت في صدارة العمارة الكاتدرائية حتى بناء آيا صوفيا، كما بشَّرت بالتطور العمراني الديني اللاحق في كل من القسطنطينية وأوروبا.
وثمة مخططات ومقاطع عرضية وصور توضح جميع هذه المعالم، وتعمل على توثيق أبنيتها وتفاصيلها وتخليد هذا الكنز الذي لا يقدَّر بثمن للأجيال القادمة.
The Ancient Architecture in Syria (Djebel Simʿân), written by Howard C. Butler and translated by Aisha Moussa, covers 24 ancient sites in Northern Syria. Each site sparks new revelations about the great civilizations mingled there, leaving behind an unforgettable, everlasting legacy.
The first and most notable site is the citadel of St Simeon Stylets, which was not surpassed by any cathedral till Hagia Sophia and heralded the subsequent religious architectural development in Constantinople and Europe.
Each monument is illustrated by plans, cross-sections and photographs documenting its structure and details and preserving this invaluable treasure for endless generations to come.
Public Porticoes, Small Baths, Shops/Workshops, and ‘Middle Class’ Houses in the East Mediterranean
Author: Solinda Kamani
This book examines neglected architectural decoration from the late antique city of the East Mediterranean. It addresses the omission in scholarship of discussion about the embellishment of non-monumental secular buildings (public porticoes, small public baths, shops/workshops, and non-elite houses). The finishing of these structures has been overlooked at the expense of more lofty buildings and remains one of the least known aspects of the late antique city.
The book surveys the archaeological evidence for decoration in the region, with the maritime sites of Ostia and Ephesus selected as case studies. Drawing upon archaeological, written, and visual sources, it attempts to reconstruct how such buildings appeared to late antique viewers and investigates why they were decorated as they were.
Construction Processes and Transmission of Knowledge from Late Antiquity to Early Islam
Volume Editor: Piero Gilento
This edited volume examines the construction processes and the mechanisms of transmission of knowledge between the eastern and western Mediterranean lands from the late Roman period to the early centuries of Islam. The essays explore issues of material culture, craft techniques, technological and typological changes and cultural contacts in Syria, Jordan, North Africa and Spain. The volume includes case studies on prestigious architectural complexes, defensive systems and other structures located in major urban centres (Cyrrhus, Bosra, Jerash, Sousse, Kairouan and Cordoba), as well as minor sites and rural buildings. It offers a fresh contribution to the long-lasting historiographic debate on the transition from antiquity to the Middle Ages and how Early Islamic architecture fostered the structural assumptions for new building experiences in many Mediterranean regions.

Contributors: Antonio Almagro, Shaker Al Shbib, Stefano Anastasio, Ignacio Arce, Jean-Claude Bessac, Pascale Clauss-Balty, Piero Gilento, Mattia Guidetti, Pedro Gurriarán Daza, Roberto Parenti, Pauline Piraud-Fournet, María de los Ángeles Utrero Agudo, Jean-Pierre van Staëvel, Apolline Vernet, François Villeneuve.
Editorial Board / Council Member: Kassandra Nakas and Philipp Reinfeld
Architektur umfasst nicht nur die ästhetische und materiell-technische Manifestation gebauter Strukturen, sondern auch deren entwurfliche Entstehung sowie die soziokulturellen Verhandlungen ihrer Genese und Nutzung. Idee, Entwurf, Gestaltung und Gebrauch von Architektur konkretisieren sich in medialen Formen, so wie auch ihre Repräsentation und Aneignung nur medial bedingt betrachtet und verstanden werden kann. Medien und mediale Prozesse bestimmen zudem in immer stärkerem Maße die Existenzweise belebter und unbelebter Natur. In diesem Sinne wird eine auf die Gegenwart ausgerichtete Architekturwissenschaft immer auch medientheoretische Fragen berücksichtigen müssen.

Dies gilt in besonderem Maße für die Betrachtung von Gestaltungsprozessen, haben sich diese doch durch die Digitalisierung fundamental gewandelt. Zwischen Entwurf und Entwurfsmedium besteht dabei ein wechselseitiges Bedingungsverhältnis: Die Methoden und Techniken gestalterischer Arbeit werden zunehmend als aktive Mitspieler, als Agenten verstanden, die den Verlauf und die Ergebnisse entwurflicher Arbeit maßgeblich mitbestimmen.

Entsprechend kommt der Architektur heute soziokulturell und medientheoretisch eine konzeptionelle Schlüsselfunktion zu. Ihre zwischen Entwurf, Baulichkeit und Nutzung zum Einsatz kommenden Medien sind gleichzeitig realphysische und virtuelle Instrumente, die sich zudem immer stärker gegenseitig überlagern und durchdringen – sowohl im Prozess der Architekturproduktion mittels digitaler Werkzeuge als auch in ihrer Nutzung und Aneignung. All das findet kaum mehr statt ohne bildlich-mediale Rückversicherung, ohne die ständige, online geschaltete Multiplikation auf (Kamera-)Monitore. Es entstehen hybride, real-virtuelle Räume, die analoge wie digitale Zustände kennen. Die Erforschung dieses hybriden Raums erschließt für das Nachdenken über Architektur neue, komplexe und herausfordernde Themenfelder.

Es stellt sich die Frage, wie eine Architektur der Medien konzeptionell gefasst und theoretisiert werden kann, welche die virtuelle Räumlichkeit etwa in Computerspielen und medial geprägte Entwurfsprozesse des realphysisch gebauten Raums gleichermaßen adressiert. Denn unter Medien der Architektur sind heutzutage nicht nur digitale Entwurfswerkzeuge zu verstehen, sondern ebenso die wahrnehmungsprägenden digitalen Kommunikationsmedien im Allgemeinen. Deren mediale Logiken verändern die Architekturproduktion zwar weniger direkt als die digitalen Entwurfswerkzeuge. Gleichwohl schreibt sich die Charakteristik dieses universell erweiterten Zugangs zur Umwelt immer deutlicher auch in die Struktur gebauter und virtueller Räume ein.

Die Publikationsreihe Architektur der Medien | Medien der Architektur versteht sich als Plattform kritischer Architekturforschung zur gegenwärtigen Funktion und Bedeutung medialer Prozesse in der entwurflichen Genese, Wahrnehmung und Nutzung urbaner und baulicher Strukturen. Wie verändern sich durch diese Prozesse unsere Begriffe von Raum und Architektur? Wie wirkt ein solchermaßen verändertes Architekturverständnis auf das Entwerfen und Bauen zurück? Wie verhält sich architektonisches Entwerfen zu den Welten von Virtual und Augmented Reality? Und wo tritt die Architektur in einen Diskurs mit anderen Disziplinen wie etwa Medienwissenschaft, Raumtheorie und Anthropologie? Die Publikationsreihe bietet ein Forum für solche Diskurse zum Verhältnis von Architektur und Medien.
Formgenealogien in der Gegenwartsarchitektur
Author: Jennifer Bleek
Die Studie verfolgt den Ansatz, das Architekturornament nicht im Rahmen einer Formgeschichte zu behandeln, sondern die Historie in den Werken selbst im Sinne einer anschaulichen Kunstgeschichte zu suchen.
Dabei finden kommunikative Potenziale des Ornaments Beachtung, wie beim Ministère de la Culture in Paris, das zwischen der Materialität des Details und dem vom Jugendstil geprägten Stadtraum vermittelt. Historische Referenzen treten etwa bei Herzog & de Meuron und Hild u K auf und bezeugen das hier zu definierende Geschichtsverständnis der gegenwärtigen Architektur. Fundierend auf Theorien von Fiedler und Wölfflin und bezugnehmend auf die Architekturmoderne wird für eine Begriffserweiterung des kontemporären Ornaments plädiert.
Wie verändern Virtual-Reality-Technologien Raumerfahrung und Selbstwahrnehmung, und welche Auswirkungen haben sie auf das Entwerfen in Architektur und Design?
Bis heute gilt die realitätsgetreue Darstellung als Ausweis gelungener Virtual-Reality-Umgebungen. Doch von welchen real-virtuellen Realitäten ist hierbei die Rede, was zeichnet sie aus, und worin unterscheiden sie sich von perspektivischen Bildräumen? Diese Fragen bilden den Ausgangspunkt für neun grundlegende Beiträge, in denen sich Forscher:innen aus verschiedenen Perspektiven mit Phänomenen der virtuellen und erweiterten Realität in Medien, Künsten, Gesellschaft und Politik befassen. Sie zeigen, wie Virtual-Reality-Technologien Raumerfahrung und Selbstwahrnehmung verändern und welche Auswirkungen die einhergehende Grenzaufhebung von Bild und Körper für das Entwerfen in Architektur und Design haben werden.
Volume Editors: Nadja Gernalzick and Joseph Imorde
The Mediality of Sugar probes the potential of reading sugar as a mediator across some of the disciplinary distinctions in early twenty-first century research in the arts, literature, architecture, and popular culture. Selected artistic practices and material cultures of sugar across Europe and the Americas from the sixteenth to the twenty-first century are investigated and connected to the transcontinental and transoceanic history of the sugar plants cane and beet, their botanical and cultural dissemination, and global sugar capital and trade under colonialism and in decoloniality. The collection contributes to the vision of a Transnational and Postdisciplinary Sugar Studies.
Editor: Stephan Trüby
Series Editor: Stephan Trüby
Bereits ein flüchtiger Blick auf die Architekturgeschichte zeigt: Gebäude sind ebenso im Kontext kultureller (nationaler, regionaler etc.) Differenzen wie im Kontext von Transmissionsprozessen zu sehen. Sie sind Resultate kultureller Evolution, die sich zumeist kaum auf distinkte Einzelfiguren (Heroen der Architekturgeschichte etc.) zurückführen lassen – und verdanken sich einer komplexen Gemengelage aus ökonomischen, politischen, materiellen und stilistischen Faktoren, aus Traditionen, Handwerkerregeln, Software- Rahmenbedingungen etc. Dies alles steht einer als Kulturtheorie verstandenen Architekturtheorie, die sich nicht subjektivistischen Illusionen hingeben will, als analytische, mithin evolutionstheoretische Aufgabe ins Haus. Gleichzeitig hat sich Architekturtheorie – als durchaus auch Subjekt-orientierte Designtheorie – nicht nur dafür zu interessieren, was war und was ist, sondern auch, was sein soll; und dies nicht nur im engeren Sinne von wünschbaren Artefakten, sondern auch im Sinne einer wünschbaren Gesellschaft.