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Ethik-Kommissionen als Orte ethischen Lernens und ethischer Theorie-Bildung
Ethik-Kommissionen sind ein etabliertes und bewährtes Instrument ethischer Deliberation und Beratung in unterschiedlichen Handlungs- und Erfahrungsfeldern (Medizin, Biotechnologie etc.). Der Band geht der Frage nach, inwieweit Ethik-Kommissionen selbst Orte ethischen Lernens und ethischer Theorie-Bildung sind.
Neuartige ethische Herausforderungen in Medizin, Biotechnologie, Technik, Umwelt u.a.m. werfen die Frage auf, wie im Kontext einer pluralen Gesellschaft empirisch fundiert und ethisch reflektiert verantwortliche Handlungsempfehlungen, normative Entscheidungen und gesetzliche Regelungen getroffen werden können. Ethik-Kommissionen lassen sich dabei als konkrete Orte angewandter Ethik in praktischer Perspektive verstehen. Doch wie wirken sich die Erfahrungen von Ethik-Kommissionen auf das Ethik-Treiben selbst und das Selbstverständnis als Ethiker aus? Der Band versammelt Beiträge von Ethikern, die vielfältige Erfahrungen in Ethik-Kommissionen gemacht haben.
Jochen Sautermeister war 2014-2017 Inhaber der Stiftungsprofessur für Moraltheologie unter besonderer Berücksichtigung der Moralpsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Derzeit ist er Professor für Moraltheologie und Direktor des Moraltheologischen Seminars an der Universität Bonn und seit 2019 Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät.
Er ist Mitglied der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung am Robert-Koch-Institut, des Instituts für Wissenschaft und Ethik der Universität Bonn und des International Xenotransplantation Association Ethics Committee.
Über die normativen Dimensionen von Eingriffen in die menschliche Keimbahn
Series:  ethica, Volume: 41
Volume Editors: and
Der Eingriff in die menschliche Keimbahn in Form eines Genome Editings konfrontiert die Gesellschaft nicht nur mit technischen Fragen der Realisierung, sondern stellt diese auch vor unmessbare normative Herausforderungen. Diese im Vorfeld zu identifizieren, bestimmen und in ihrer wechselseitigen Verwiesenheit aufeinander herauszuarbeiten, ist die Aufgabe der vorliegenden Anthologie. In diesem Sinne verhandeln namhafte Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Medizin, Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie etwa folgende Fragestellungen: Mit welchen ethischen Risikoabwägungen sehen sich Forscher:innen durch Eingriffe in die menschliche Keimbahn konfrontiert? Vermag die Rechtsprechung angemessen auf Keimbahninterventionen beim Menschen zu reagieren? Untergraben Eingriffe in die menschliche Keimbahn das Konzept der Menschenwürde? Und befinden wir uns damit bereits auf dem Weg zum Übermenschen?

Abstract

Comparing ʿAbd al-Jabbār’s (d. 415/1025) ethical assessment of acts with their legal status, this paper draws attention to the complex manner in which he arrives at his definitions. The detailed analysis complicates the often presumed dichotomy between consequentialist and deontological approaches to ethics and between rationalist Muʿtazilism and theistic subjectivist Ashʿarism. It demonstrates that ʿAbd al-Jabbār employs both consequentialist and deontological perspectives. The paper argues that ʿAbd al-Jabbār’s definitions of “good,” “bad” and “obligatory” derive from taking God’s justice (ʿadl) as the standard by which he evaluates divine and human action, thus reversing analogizing from the seen to the unseen. Understanding an action as tipping the balance of justice in favor or against the agent explains ʿAbd al-Jabbār’s ethical and legal definitions of acts. It shows how an act of benefit for somebody else establishes a right for the agent and an obligation of restitution on the recipient.

Open Access
In: Journal of Islamic Ethics
Begründung, Voraussetzungen, Kontroversen
Weniges scheint in der Medizinethik (und auch im Medizinrecht) so unstrittig wie das Prinzip der Informierten Einwilligung. Wie die Einwilligungs-Doktrin im Detail ethisch begründet und entsprechend praktisch ausbuchstabiert werden soll, ist aber umstritten. Johann S. Ach und Bettina Schöne-Seifert verteidigen in diesem Buch die These, dass ein adäquates Verständnis des Prinzips der Einwilligung erst dann gelingen kann, wenn man die folgende Frage plausibel beantwortet: Warum ist Autonomie wertvoll? Namhafte Expert:innen aus der Medizinethik und dem Medizinrecht kommentieren und diskutieren diesen Vorschlag.
Die Medizin macht in unterschiedlichster Weise von Tieren Gebrauch. Sie werden unter anderem als Anschauungs- und Studienobjekte herangezogen, als Stellvertreter und Modelle genutzt oder als Diagnose-Instrumente und Heilmittel eingesetzt. „Tiere in der Medizin“ macht beispielhaft sichtbar, dass, wo und auf welch vielfältige Weise Tiere in der Medizin und der medizinischen Forschung eine Rolle spielen. Der vorliegende Band leistet damit zugleich einen Beitrag zur medizinhistorischen, wissenschaftstheoretischen und ethischen Reflexion der Mensch-Tier-Beziehung in der Medizin.
Cultural research ethics is in a nascent phase within the field of research ethics as a whole and requires more attention and in-depth articulation. With specific case studies, this vital volume provides unique perspectives on topics such as social autonomy vis-a-vis interests of individuals. This volume assembles needed resources and case studies in cultural research ethics practices, providing insight into current developments and future research directions. It is a valuable contribution to cultural research ethics given the dearth of published literature available in this emerging field. It is designed with two broad audiences in mind: (1) African researchers and research organizations that want homegrown guidance about research ethics, and (2) research ethicists worldwide who can use it to learn about cultural research ethics especially with respect to Africa.
In: Informed Consent in der Medizin
In: Informed Consent in der Medizin
In: Informed Consent in der Medizin
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