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German Text Crimes

Writers Accused, from the 1950s to the 2000s

Series:

Edited by Tom Cheesman

German Text Crimes offers new perspectives on scandals and legal actions implicating writers of German literature since the 1950s. Topics range from literary echoes of the “Heidegger Affair” to recent incitements to murder businessmen (agents of American neo-liberal power) in works by Rolf Hochhuth and others. GDR songwriters’ cat-and-mouse games with the Stasi; feminist debates on pornography, around works by Charlotte Roche and Elfriede Jelinek; controversies over anti-Semitism, around Bernhard Schlink’s Der Vorleser / The Reader and Martin Walser’s lampooning of the Jewish critic Marcel Reich-Ranicki; Peter Handke’s pro-Serbian travelogue; the disputed editing of Ingeborg Bachmann’s Nachlaß; vexed relations between dramatists and directors; (ab)uses of privacy law to ‘censor’ contemporary fiction: these are among the cases of ‘text crimes’ discussed. Not all involve codified law, but all test relations between state power, civil society, media industries and artistic license.

Commitment and Compassion

Essays on Georg Büchner. Festschrift for Gerhard P. Knapp

Series:

Edited by Patrick Fortmann and Martha B. Helfer

The writer, scientist, philosopher, and radical democrat Georg Büchner (1813-1837) occupies a unique place in the cultural legacy of the German-speaking countries. Born into an epoch of inevitable, yet arrested historical transition, Büchner produced a small but exceptionally rich body of work. This collection of essays in English and in German considers the full spectrum of his writings, the political pamphlet Der Hessische Landbote, the dramas Danton’s Tod, Leonce und Lena, Woyzeck, and the fragmentary narrative Lenz, as well as the letters, the philosophical lectures on Descartes and Spinoza, and the scientific texts. The essays examine connections between these works, study texts in detail, debate ways of editing them, and trace their reception in contemporary literature and film. The novel readings presented here not only celebrate Büchner on the eve of his bicentenary birthday but also insert this untimely figure into discussions of the revolution-restoration dynamic and realism in poetics and politics.

Deutsch-afrikanische Diskurse in Geschichte und Gegenwart

Literatur- und kulturwissenschaftliche Perspektiven

Series:

Edited by Michael Hofmann and Rita Morrien

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnt Deutschland, seinen ‘Platz an der Sonne’ zu erobern. Während die deutsche Kolonialgeschichte in Afrika jedoch ein vergleichsweise kurzes Intermezzo bleibt, das nach dem Ersten Weltkrieg mit den Versailler Verträgen seinen unrühmlichen politischen Abschluss findet, floriert der Afrika-Diskurs auf literarischer und kultureller Ebene bis in die Gegenwart hinein und läuft anderen Projektionsräumen des Fremden/Exotischen – gerade in der jüngsten Vergangenheit – den Rang ab. Wie haben sich deutsche Diskurse über Afrika und Afrikaner vom späten 19. bis in das 21. Jahrhundert entwickelt? Und was wird aus den tradierten Projektionen und negativen wie positiven Stereotypisierungen im Zeitalter der Globalisierung, des Multikulturalismus und weltweiter Migrationsbewegungen?
Die vorliegende Aufsatzsammlung liefert ein in diesem Facettenreichtum bisher nicht gegebenes Spektrum: Afrikanische und deutsche Wissenschaftler befragen nicht nur Literatur (darunter auch afrikanische und afrodeutsche Texte) im engeren Sinne, sondern werten auch historische Bild- und Textdokumente zur Situation von schwarzen Kriegsgefangenen während des Ersten Weltkrieges aus, beschäftigen sich mit der Darstellung des ‘Katastrophenkontinents’ in der Gegenwartskunst und in den populären Medien (journalistische Berichterstattung, Dokumentarisches, Spielfilm) und rekonstruieren die Geschichte afrikanischer Germanisten in Deutschland.

Series:

Edited by David Bathrick and Heinz-Peter Preußer

Literatur oder, allgemeiner, Texte sind nicht erst seit dem 20. Jahrhundert inter- und transmedial ausgerichtet. Dennoch ist es sinnvoll, von einer medial reflexiven Literatur erst seit dem audiovisuellen Jahrhundert zu sprechen, dem des Films. Medientransformationen sind seitdem nicht allein paradigmatische Wechsel der Systeme, sondern auch Vervielfältigungen durch die Pluralität der medialen Träger.
Neben allgemeineren Fragestellungen und theoretischen Bestimmungen steht das Wechselverhältnis von Text, Bild und Musik im Zentrum detaillierter Untersuchungen. Der intermedialen Performanz ist ein weiterer Teil des Bandes gewidmet, der schließlich die Brücke zu Film und Fernsehen schlägt.
Das Buch geht zurück auf eine bilaterale Tagung in Ithaca, NY, an der Cornell University. Partner und Mitveranstalter war die Universität Bremen. Hinzu kamen in Fragen der Inter- und Transmedialität einschlägig ausgewiesene Wissenschaftler aus den USA und aus Deutschland. Enthalten sind vierzehn Beiträge in deutscher und sechs in englischer Sprache.
Vereint werden ganz unterschiedliche Positionen der amerikanischen und europäischen Intermedialitätsforschung. Gerade diese Heterogenität ist eine Stärke der vorliegenden Publikation. Zusätzlich liefern die Herausgeber eine neuartige Kategorisierung und Begrifflichkeit und bedienen so ein weiter steigendes Interesse in den Literatur-, Medien- und Kulturwissenschaften. Die breite Palette der Themen von etablierter traditioneller Literatur und Konkreter Poesie bis zu neueren Genres wie Slam Poetry spricht auch interessierte Laien an. 34 Abbildungen illustrieren die Texte.