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Spektrale und axiale Aspekte der Darstellung von Migration in romanischen Literaturen und Bildmedien des 21. Jahrhunderts bilden den Fokus dieses Bandes. Während sich das Spektrale den doppeldeutigen, unheimlichen und wiedergängigen temporalen Aspekten von Migration annähert, ermöglichen es Achsen, spatiale Dimensionen und Subjektpositionen Migration in ihrer Dynamik zu erfassen. Welche Gespenster der (kolonialen) Vergangenheit kehren in der Gegenwart wieder? Welche räumlichen Achsen werden in den Migrationsnarrationen erzeugt? Welche medialen Verfahren entstehen in diesem Zusammenhang? Die Beiträge gehen diesen Fragen in lateinamerikanischen und frankokanadischen Literaturen ebenso wie in frankophonen Comics, afrikanischen Spiel- und Kurzfilmen sowie in europäischen Ko-Produktionen wie TV-Serien nach.
Author:
We read the book, and the book is reading us. In his later novels, Charles Dickens uses the interaction between characters and their audiences within the fiction to dramatise his growing understanding of the pivotal role of spectatorship and choice in a more democratic society. Egotists of all stripes, intent on bending the world to their singular will, would appropriate the power of spectatorship by taking command of the detachment necessary for choice. Dickens’s pluralistic art of sameness and difference redefines that detachment, and liberates choice both inside and outside the novels, for the relationship between characters and their audiences within the narratives actually inscribes our own relationship with them in the performance of reading, a reflective doubling of the fiction upon the reader across time with moral consequences for our spectatorship of our own lives.
Eine arabische Intellektuellengeschichte, 1968–1994
Author:
Anhand der Biografie der Beiruter Zeitschrift Mawaqif (1968–1994) erzählt das Buch die bewegte Geschichte einer arabischen Intellektuellengeneration im späten 20. Jahrhundert. Hauptschauplatz ist die Stadt Beirut, der damalige Hotspot einer transarabischen Intelligenzija und ihrer Zeitschriftenpublizistik. In der postkolonialen arabischen Welt galt die politisch-literarische Zeitschrift, genau wie in Europa, als das Leitmedium des sogenannten Intellektuellen. In der vorgelegten Studie wird erstmals die historische Verflechtung dieser Sozialfigur mit der modernen arabischen Zeitschrift als einer ‚Krisengattung‘ und als konstitutiver Praxis dieses Intellektuellen diskutiert. Vor dem Hintergrund des Sechs-Tage-Kriegs, der palästinensischen Widerstandsbewegung, der iranischen Revolution, des Bürgerkriegs im Libanon und der Exilbewegungen der 1980er Jahre spiegelt Mawaqifs Lebenslauf den einer arabischen kulturellen Linken nach 1967 und das Scheitern ihres einst revolutionären Projekts.
Author:
Das vierbändige Werk „Eine Globalgeschichte der Lyrik“ rekonstruiert die Geschichte der Lyrik aus den Quellen. Es nimmt die Lyrik in allen schriftlich dokumentierten Sprachen in den Blick und erfasst einen Zeitraum von ca. 4500 Jahren. Das Werk zeigt mit wissenschaftlichen Mitteln, seit wann, wo überall, wie genau und wozu es diese Art der Sprachverwendung eigentlich gab und gibt, die wir als ‚Lyrik‘ bezeichnen. Die Globalgeschichte der Lyrik ist darüber hinaus ein Beitrag zur Epistemologie des komparatistischen Kulturvergleiches und stellt ein Modell für komparatistische globale Literaturgeschichtsschreibung dar.
Gegenstand des ersten Bandes ist die Lyrik zwischen ca. 2500 v.u.Z. und ca. 1500 u.Z. – von den Anfängen im Alten Orient bis zum europäischen Mittelalter. Der zweite Band knüpft an die Untersuchung von Lyriken in unterschiedlichen Sprachräumen und Schriftkulturkreisen an und behandelt den Zeitraum zwischen ca. 1500 und ca. 1800 u. Z. Der dritte Teil der Untersuchung befasst sich mit der globalen Lyrik zwischen ca. 1800 und der Gegenwart und der zunehmenden Verflechtung der Lyriken miteinander. Der vierte Teil schließt die Globalgeschichte als Registerband ab.

Das Werk wird voraussichtlich Anfang 2023 als XML-basierte Datenbank auf der BrillOnline Reference Works Plattform zur Verfügung stehen.
Écologie du roman africain francophone
Cohabiter l’espace postcolonial s’interroge essentiellement sur les enjeux écologiques dans le roman africain en français. Cet ouvrage met en lumière les stratégies complexes et diverses par lesquelles les questions environnementales s’inscrivent dans la fiction. Recourant à l’écocritique, aux théories postcoloniales et posthumanistes pour analyser un corpus romanesque large et varié, il mène le lecteur, à travers la diversité des problématiques abordés, à la découverte des nuances contextuelles du rapport entre l’humain et le non-humain. De la précarité du monde rural à la survie en milieu urbain et autres écosystèmes hostiles, en passant par l’altérité animale, l’importance du végétal, le racisme environnemental et la justice environnementale, ce livre montre comment, à l’échelle de la localité, les questions écologiques se déclinent en réels défis socioculturels et politiques.

Cohabiter l’espace postcolonial focuses on the importance of ecological issues in African fiction. The book highlights the complex and diverse strategies deployed in French speaking Africa to incorporate environmental subjects in literary productions. Using ecocriticism, postcolonial and posthumanist theories to analyse a wide variety of novels, it brings to the fore, through the diversity of the issues it addresses, some contextual inflections of the relationship between the human and the non-human. From its discussion of animal otherness, cultural significance of plants, environmental racism, environmental justice, the fragility of the rural world and the survival in urban environments, the book demonstrates how ecological issues translate into socio-cultural and political challenges for local communities in Africa.
Ästhetische und diskursive Strategien zur Darstellung von Arbeit in der deutschsprachigen Literatur seit 2000
Im Fokus dieses Sammelbands stehen ästhetische wie diskursive Strategien zur Darstellung von Arbeit und Arbeitswelten in der deutschsprachigen Literatur seit der New Economy. Der Arbeitsbegriff im Zeitalter der New Economy umfasst nun auch Bereiche wie Management, Wissenschaft und künstlerische Arbeit sowie Sphären der Nicht-Arbeit, die Arbeit am Selbst, an persönlichen Beziehungen oder Care-Arbeit. Spätestens seit den 1990ern ist ebenso eine Entgrenzung von Arbeit zu beobachten. Der Band versammelt Beiträge, die sich diesen Phänomenen widmen. In den Fokus rücken Texte der Popliteratur (Benjamin von Stuckrad-Barre, Rebekka Kricheldorf u.a.) oder Romane u.a. von Jörg-Uwe Albig, Heike Geißler, Berit Glanz, Julia von Loucadou, Angelika Meier, Terézia Mora, Thorsten Nagelschmidt, Hanns-Josef Ortheil, Kathrin Röggla, Alexander Schimmelbusch, Jochen Schmidt, Anke Stelling, Kathrin Weßling, Daniel Wisser und Juli Zeh.