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Visualität in der literarischen Geschichtsdarstellung
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„Geschichte zerfällt in Bilder, nicht in Geschichten“ – so verwies Walter Benjamin bereits 1940 auf die Relevanz von Visualität für die Darstellung von Geschichte. Benjamin hat damit vorweggenommen, was sich in der Folge nicht nur zunehmend im wissenschaftlichen, sondern auch im literarischen Diskurs etabliert hat: Zwischen verschiedenen Medien können Varianten des Zusammenspiels bestehen und besonders die Darstellung vergangener Realität gewinnt durch den textuellen Rekurs auf Visualität an Aussagekraft. Für die Darstellung von Geschichte im postmodernen historischen Roman bietet der Rekurs auf Modi visueller Repräsentation und auf Zuschreibungsmerkmale fotografischer und filmischer Visualität einen signifikanten Mehrwert. Narratologische Aspekte sind bei der Analyse entsprechender Werke ebenso zu beachten wie deren Auseinandersetzung mit den Aporien der traditionellen Historiografie. In diesem Band wird ein hierauf zugeschnittenes Analyse- und Beschreibungsmodell vorgestellt.
Experimental translation has been surging in popularity recently—with avant-garde translation at the combative forefront. But how to do it? How to read it?
Translator, Touretter plays on the Italian dictum traduttore, traditore—“translator, traitor”—to mobilize the affective intensity of Tourettic tics as a practical guide to making and reading avant-garde translations. It smashes the theoretical literature on the sublime from Longinus to Kant into Motherless Brooklyn, both the 1999 novel by Jonathan Lethem and its 2019 screen adaptation by Edward Norton, in order to generate out of their collision a series of models—visual, aural/oral, and kinesthetic—for avant-garde literary translation.