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Edited by Martin Dabrowski and Judith Wolf

Das Armutsrisiko ist in Deutschland in den letzten Jahren auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung gestiegen. Statistisch vergrößert sich die Spaltung der Gesellschaft. Die hieraus resultierende Angst in Teilen der Bevölkerung, in die Armut abzugleiten, befördert den Populismus in Deutschland.

Wie sieht ein Blick auf die Armut in Deutschland aber jenseits der rein statistischen Daten aus? Wo sind die tatsächlichen Armutslagen und wie werden sie wirksam bekämpft? Wie können Armutsbekämpfung und Prävention verbessert werden? Der Band greift die vielschichtige Problematik von Armut und sozialer Gerechtigkeit in Deutschland auf und analysiert Lösungs- und Gestaltungsvorschläge zur Verwirklichung von mehr sozialer Gerechtigkeit aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen.

Hans Waldenfels SJ

The handbook of fundamental theology is the result of twenty years of teaching and research and has already appeared in seven different languages; a Chinese edition is on the way. Hans Waldenfels held the chair at the university of Bonn from 1977–1997, where the former Pope Benedict XVI. – Joseph Ratzinger – began his scholarly career. Waldenfels came to Bonn after he had lived and worked in Japan for ten years where he experienced a completely different language and culture.
In Japan as well as in other parts of Asia, inculturation became a life experience for him. Following the three classical topics of fundamental theology – God, Jesus Christ, the Church – Waldenfels asks how they fit into the different contexts of ethnic, cultural, religious and ideological contexts of life. Finally he reflects on the process of Christian theology. The handbook shows that modern Christian theology needs a profound knowledge and analysis of the diversity of human and social life. At the same time an equally deep involvement in the mystery of the divine as it appears in the life and death of Jesus Christ. It calls for a strong connection between historical awareness and an insatiable desire of the infinite Beyond.

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Joseph Höffner

Edited by Ursula Nothelle-Wildfeuer and Jörg Althammer

Es kann den Christen nicht darum gehen, bloß verärgert am Zaun der Welt zuzuschauen – Kirche und theologische Ethik sind für die gerechte Gestaltung von Welt und Gesellschaft mit verantwortlich.
Interessiert und mit großer Sachkenntnis, um Differenzierung bemüht und entschieden in der ethischen Argumentation. Joseph Höffners Einlassungen zur Rolle der Kirche in der Gesellschaft spiegeln die vielfältigen Kompetenzen und Aufgaben wider, die er als Wissenschaftler und Bischof innehatte. Ob es um die Frage nach der Bewertung von Technik und Rationalisierung, die Position der Kirche in einer pluralen Gesellschaft oder die Reaktion auf außereuropäische Anfragen im Gewand der Befreiungstheologie geht: Immer wird sein Ringen um die Frage deutlich, wie sich aus der theologischen und sozialethischen Tradition heraus Konfigurationen finden lassen, die menschliches Zusammenleben unter dem Maßstab der Gerechtigkeit lebbar und lebenswert machen.

Series:

Joseph Höffner

Edited by Ursula Nothelle-Wildfeuer and Jörg Althammer

Aus Überzeugung für Freiheit und Würde des Menschen!
Seit dem 19. Jahrhundert ist der Ausbau des Systems sozialer Sicherheit kontinuierlich vorangeschritten. Joseph Höffner wirbt für ein sozialpolitisches Gesamtkonzept, in dem das angemessene Verhältnis zwischen Eigenverantwortung und gesellschaftlicher Unterstützung mit Blick auf das Gemeinwohl in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht. Die in diesem Band vorgelegten Texte dokumentieren die jeweiligen gesellschaftlichen Diskussionen u.a. zur Gesundheits- und Familienpolitik, lassen zugleich aber auch für heutige Problemstellungen konstitutive Grundlagen sozialpolitischen Agierens deutlich werden.

Die soziale Verantwortung der Christen

Die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle Mönchengladbach

Anton Rauscher

Antworten auf die sozialen Herausforderungen: Die Tätigkeit der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach.
Die deutschen Bischöfe vertrauten die Leitung der 1963 errichteten Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Gustav Gundlach, dem Berater Pius’ XII, an. Als er nach wenigen Monaten starb, übertrug der Bischof von Münster und spätere Kardinal von Köln, Joseph Höffner, Anton Rauscher diese Aufgabe, die er auch nach seiner Berufung auf den Lehrstuhl für Christliche Gesellschaftslehre in Augsburg weiterhin wahrnahm. Große Herausforderungen waren der Streit um die Mitbestimmung, der Wahlhirtenbrief der deutschen Bischöfe, die Auseinandersetzung mit der Theologie der Befreiung, die Arbeitslosigkeit und die Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivvermögen, Europa-Fragen, die Aushöhlung des Grundgesetzes, die Deutsch-Amerikanischen und die Deutsch-Koreanischen Kolloquien. Markenzeichen der KSZ wurde die grüne Reihe »Kirche und Gesellschaft« zu brennenden Fragen

Die Öffentlichkeit der Christus-Krise

Erik Petersons eschatologischer Kirchenbegriff im Kontext der Moderne

Christian Stoll

Erik Peterson (1890–1960) ist kein theologischer Geheimtipp mehr. Die provokativen Einsprüche des Konvertiten für ein selbstbewusstes Kirchenverständnis im Angesicht des Nationalsozialismus sind in der Theologie wieder präsent.
Im Herzen der Theologie Petersons steht die Kirche, verstanden als »Öffentlichkeit« eines eschatologischen Krisenaktes, der Zeit und Kosmos verändert. Das Konzept einer »Öffentlichkeit der Christus-Krise« wird als ekklesiologisches Bildprogramm entschlüsselt, das Peterson im Austausch mit Adolf von Harnack, Karl Barth und Carl Schmitt gewinnt. Es ist ein Stück »Krisentheologie« in zweifachem Sinne, das so im katholischen Diskurs über die Kirche in der Moderne verortet werden kann: als Zeitphänomen der Weimarer Jahre und als pointiert eschatologische Offenbarungstheologie (Karl Barth). Am Ende steht der Versuch, im Anschluss an Peterson ein neues Konzept kirchlicher Öffentlichkeit zu entwickeln, das eine Leerstelle in der katholischen Ekklesiologie nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil schließen kann.

Katholische Laienemanzipation und römische Reaktion

Die Indexkongregation im Literatur-, Gewerkschafts- und Zentrumsstreit

Series:

Jan Dirk Busemann

Vor 100 Jahren suchten selbstbewusste Laien nach neuen Wegen, sich als Katholiken in den Streitfragen des bürgerlichen Lebens zu behaupten. Im Gepäck hatten sie unter anderem die Kulturzeitschrift »Hochland«, Schriften des Theologen Joseph Mausbach und Reden des Zentrumspolitikers Theodor Wacker.
Der Autor arbeitet heraus, wie diese Emanzipationsbestrebungen unter Papst Pius X. als »praktischer Modernismus« bekämpft wurden. Ein zentrales Instrument dieses Kampfes war die Buchzensur. Welche Netzwerke von Gegnern der Laienemanzipation stießen die Zensurprozesse an und beeinflussten sie? Wie argumentierten die Gutachter der Indexkongregation? Und auf welche Weise übten sie Druck aus? Diese Fragen beantwortet der Autor anhand der römischen Archivbestände.

Series:

Edited by Koert van Bekkum, Jaap Dekker, Henk R. van den Kamp and Eric Peels

Since ancient times Leviathan and other monsters from the biblical world symbolize the life-threatening powers in nature and history. They represent the dark aspects of human nature and political entities and reveal the supernatural dimensions of evil. Ancient texts and pictures regarding these monsters reflect an environment of polytheism and religious pluralism. Remarkably, however, the biblical writings and post-biblical traditions use these venerated symbols in portraying God as being sovereign over the entire universe, a theme that is also prominent in the reception of these texts in subsequent contexts.
This volume explores this tension and elucidates the theological and cultural meaning of ‘Leviathan’ by studying its ancient Near Eastern background and its attestation in biblical texts, early and rabbinic Judaism, Christian theology, Early Modern art, and film.

„… dass nur öffentlich predige, wer gesandt ist.“

Kanonistische Nachfragen und Perspektiven zum Verbot der “Laienpredigt“

Series:

Heribert Hallermann

Sind die Bestimmungen zur Laienpredigt eine Anleitung zur Schizophrenie? Das jedenfalls meint ein Autor, der sich zu einer entsprechenden Neuregelung dieser Frage in der Schweiz im Jahr 2015 äußert. Das offizielle Verbot der Laienpredigt sorgt immer noch für Aufregung.
Das kirchenrechtliche und rechtsgeschichtliche Werk fragt nach der Entstehung und Begründung des Laienpredigtverbots. So untersucht es z.B. Entscheidungen mittelalterlicher Synoden, aber auch Dokumente des II. Vatikanischen Konzils. Dabei stellt sich heraus, dass es im Kern gar nicht um die Predigt geht, sondern um einen Streit um das Kirchenbild. Daher wurde die Frage der Laienpredigt immer mehr zu einem Konflikt um die Kompetenzen von Priestern und Laien hochstilisiert. Tatsächlich muss es aber um die Frage gehen, wer eine Sendung zur Predigt erhalten kann. Das Konzil hat hierfür die Türen für Laien weit geöffnet. Der Impuls von Papst Franziskus, manche Fragen auf teilkirchlicher und nicht auf weltkirchlicher Ebene zu lösen, eröffnet neue Perspektiven.

Series:

Jacobus Kok

In New Perspectives on Healing, Restoration and Reconciliation in John, Jacobus (Kobus) Kok investigates the depth and applicability of Jesus’ healing narratives in John’s gospel. Against the background of an ancient group-oriented worldview, it goes beyond the impasse of most Western approaches to interpreting the Biblical healing narratives to date.

He argues that the concept of healing was understood in antiquity (as in some parts of Africa) in a much broader way than we tend to understand it today. He shows inter alia why the interaction between Jesus and the Samaritan woman could be interpreted as a healing narrative, illustrating the ancient interrelationship between healing, restoration and reconciliation.