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An Early-Twelfth-Century German Verse Homiliary. A Thematic and Exegetical Commentary. With the Text and a Translation into English
Author: David A. Wells
The so-called Central Franconian Rhyming Bible (“Mittelfränkische Reimbibel”), although surviving in only a fragmentary condition, is one of the most thematically wide-ranging works of the neglected corpus of Early Middle High German religious poems of the eleventh and twelfth centuries. In its original form the work may have incorporated Christian world-history from the Creation to the Last Judgement. The surviving fragments point to a substantial engagement by a poet from a northwestern dialectal region on the border of High German, Low German, and Middle Dutch with material from the early Old Testament, the Gospels, and the apocryphal and hagiographical legends relating to early Church history. The commentary is the first comprehensive treatment of the theological and literary subject-matter of the work since that of Hugo Busch in 1879/80, and complements the recent linguistic studies of Thomas Klein. The study of sources and analogues conclusively demonstrates that the text – probably of early-twelfth-century date – is a series of homilies, often closely related to German pre-mendicant sermons, and an important witness to the possible existence of a vernacular sermon tradition at an earlier date than existing manuscript evidence suggests. It also includes features of central importance for knowledge of the text tradition of seminal Christian apocrypha. The substantial introduction and conclusion include a comparison with the Old English homiletic corpus of Ælfric of Eynsham. The commentary is also accompanied by the Middle High German text from Friedrich Maurer’s standard edition, and a straightforward prose translation into English intended to make the neglected work accessible to medievalists of different disciplines.
Volume Editors: Ludo Jongen and Sjaak Onderdelinden
Usually memorial volumes presented on the occasion of anniversaries or of the retirement of a respected colleague display little coherence, however hard the editors have tried to cover the diversity with the cloak of charity. The Festschrift for Norbert Voorwinden is no exception to the rule. The wide range of research of the Leiden Germanic and medieval scholar has prompted fourteen contributors to highlight various aspects of Dr Voorwinden's scholarly interests. Naturally attention is paid to the problem of orality, both in time (from the Middle Ages to the present) and in space (from the Middle East to Scotland). The borderland between Holland and Germany is approached from historical, linguistic and literary angles. Besides, Arthurian studies, paleography, philosophy, theology, and Frisia come up for discussion. A bibliographical survey of Norbert Voorwinden's scholarly work concludes this memorial volume.
Volume Editors: Erika Langbroek and Annelies Roeleveld
In der Geschichte von Valentin und Namelos, die nach der Stockholmer Handschrift Holm. Vu 73 diplomatisch neu ediert wird, findet man eine Reihe von Stoffmotiven, die in mittelalterlichen Versepen eine mehr oder weniger wichtige Rolle spielen. So geht es um Zwillingsbrüder, die einander nicht kennen, da sie gleich nach der Geburt ausgesetzt wurden. Valentin, der in einem Kästchen in einen See gelegt wurde, wird von einer Prinzessin gefunden und aufgezogen; um Namelos kümmert sich eine Wölfin, die ihn am Waldrand findet. Als Valentin seinem Bruder später im Kampf begegnet, zeigt sich die wunderbare Kraft ihrer Verwandtschaft. Bei der Suche nach den Eltern bewähren die beiden sich im Kampf gegen viele Verräter und zwei gewalttätige Riesen. Die Zauberkraft von zwei Ringen und die Nähe von zwei Tieren, einem Panther und einer kleinen Schlange, bestimmen die Handlung an wichtigen Erzählmomenten. Der fiktive geschichtliche Hintergrund ist die höfische Welt des französischen Königs Pipping, des ungarischen Königs Crisosmus und der Kampf der Könige gegen die Heiden.
Wahrscheinlich ist die Handschrift aus dem 15. Jahrhundert eine Abschrift einer mittel-niederdeutschen Kurzfassung der Geschichte, die in drei episch breiten mittelniederländischen Textfragmenten ebenfalls überliefert wurde.
Geschichte und Sprache eines ripuarischen Stundenbuches
Author: Karl Tax
Author: Lambertus Okken
Für die neue Auflage wurde die 1984-1985 gedruckte erste Auflage gründlich überarbeitet: Eingefügt wurden die bereits 1988 gedruckten und zahlreiche weiter hinzugekommene Nachträge und Berichtigungen, und durchweg wurde im einzelnen gebessert und ergänzt, wobei manche Aussage breiter und fester dokumentiert wurde; der ganze Kommentar ist neu gesetzt worden.
Author: Lambertus Okken
Für die neue Auflage wurde die 1984-1985 gedruckte erste Auflage gründlich überarbeitet: Eingefügt wurden die bereits 1988 gedruckten und zahlreiche weiter hinzugekommene Nachträge und Berichtigungen, und durchweg wurde im einzelnen gebessert und ergänzt, wobei manche Aussage breiter und fester dokumentiert wurde; der ganze Kommentar ist neu gesetzt worden.
Untersuchungen zu den lateinischen Kommentaren und den deutschen Glossen der Edinburgher Handschrift Adv. Ms. 18.5.10
Author: Erika Langbroek
Die Handschrift Adv. Ms. 18.5.10 (12. Jh.) in der Edinburgher Nationalbibliothek enthält vor allem lateinische Kommentare zu den Werken von Vergil, Horaz, Juvenal, Persius, Lucan, Sedulius und Prudentius. Zu den Textzitaten und Kommentaren wurden deutsche Glossen notiert.
Diese Studie versucht einige Fragen zu beantworten. 1. Welchem Zweck dienten die zusammengestellten Kommentare der Handschrift? 2. In welcher Tradition stehen die Textkommentare? 3. Aus welchen möglichen Vorlagen könnten die deutschen Glossen stammen? 4. Zu welchem Ergebnis kann eine sprachgeographische Auswertung führen? 5. Zu welchen Schlußfolgerungen kann die Studie in bezug auf den Schulunterricht des 12. Jahrhunderts Anlaß geben?
Aus dem Buch der Abenteuer. Hrsg. von Heinz Thoelen
Author: Ulrich Füetrer
Mit der vorgelegten Edition der 'Flordimar'-Branche aus dem Cgm.1 der Bayerischen Staatsbibliothek wird die letzte Erzählung Ulrich Füetrers aus dem 2. Teil des 'Buchs der Abenteuer' in einer dem gegenwärtigen Stand der Forschung und den Möglichkeiten moderner Editionstechnik entsprechenden Ausgabe dem wissenschaftlichen Benutzer an die Hand gegeben.
Zweifellos bietet sich mit Füetrers Werk ein stoffgeschichtlich interessantes Untersuchungsfeld hinsichtlich der Rezeptionsgewohnheiten und der Trivialisierungsprozesse, denen Literatur auch im 15. Jahrhundert unterworfen war.
Als in erster Linie adressiertes Publikum gilt eine für Rittergeschichten begeisterte Hofgesellschaft um den Bayernherzog Albrecht IV. (1447-1508). Füetrers Sprache und die Schreibkonventionen des Tegernseer Scriptoriums, wo der Cgm.1 gefertigt worden ist, sind in vielfacher Hinsicht einzigartige Zeugnisse für den Sprach- und Kulturwissenschaftler.
Festschrift für Hansjürgen Linke zum 65. Geburtstag
Volume Editors: Ulrich Mehler and Anton H. Touber
Volume Editor: Peter Ganz
When Eduard Sievers edited the Old High German translation of Tatian's Diatesseron in 1872, he believed that the manuscript which Franciscus Junius had brought to England was a modern copy of the famous ninth-century codex in St. Gall. Recent work has shown that this was an error. A reprint of Johann Philipp Palthen's first edition of the Old High German text of MS Junius 13 in the Bodleian Library is, therefore, justified on account of its importance in the history of Germanic philology. Moreover, it makes available again the text of an independent witness of a work which must have been important in missionary and pastoral work during the Carolingian period.