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  • History of Linguistics & Philosophy of Language x
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Secondary Content

The Semantics and Pragmatics of Side Issues

Series:

Edited by Daniel Gutzmann and Katharina Turgay

In addition to expressing some main content, utterances often convey secondary content, which is content that is not their “main point”, but which rather provides side or background information, is less prominent than the main content, and shows distinctive behavior with respect to its role in discourse structure and which discourse moves it licenses. This volume collects original research papers on the semantics and pragmatics of secondary content. By covering a broad variety of linguistic phenomena that convey secondary content – including expressives, various particles, adverbials, pronouns, quotations, and dogwhistle language – the contributions show that secondary content is pervasive throughout different aspects of natural language and providing new insight into the nature of secondary content through new semantic and pragmatic analyses.
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Rosa Maria Calcattera

With its emphasis on indeterminacy, ambiguity, uncertainty, and chance, contingentism depicts normativity as one of our human practical possibilities rather than as a metaphysical bottleneck which we should necessary fulfill at the cost of repudiating concrete ways in which we grant epistemic and ethical meaning to our activities. Richard McKay Rorty’s “neo-pragmatism” launched a powerful challenge to entrenched philosophical and pre-philosophical certainties of modernity, allowing us to articulate the powerful picture of normativity as a distinctive exercise and activity of human beings. The book is a critical survey of his philosophy, in the light of various theoretical arguments as well as of his own resourceful attempts to renew philosophy from within its practice by using the conceptual tools and argumentative techniques of both analytic philosophy and pragmatism.
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Zersetzung

Automatismen und Strukturauflösung

Edited by Norbert Otto Eke, Peter Hohlweck and Patrick Hohlweck

Automatismen sind Techniken, Routinen und Praktiken, die sich einer bewussten und zentralen Steuerung entziehen und doch in medialen, kulturellen und sozialen Prozessen zur Entstehung und Verfestigung von Strukturen beitragen.

Das Graduiertenkolleg „Automatismen“ der Universität Paderborn hat entsprechende Mechanismen vor dem Hintergrund der Strukturentstehung und als Kulturtechniken zur Reduzierung von Komplexität
untersucht. Der vorliegende Abschlussband der Schriftenreihe des Kollegs fragt danach, ob, und wenn ja, inwiefern Automatismen in künstlerischen, politischen und ökonomischen Prozessen auch zur Auflösung und Zersetzung von Strukturen beitragen können – etwa in regelhaft auftretenden Prozessen der Erosion, der Abnutzung im Gebrauch, des Formverlusts, des Verfalls oder der Dekomposition.
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Schwangere Musen - Rebellische Helden

Antigenerisches Schreiben. Von Sterne zu Dostoevskij, von Flaubert zu Nabokov

Aage Ansgar Hansen-Löve and Aage A. Hansen-Löve

Wenn es ums Schaffen geht oder gar ums Schöpferische, liegt nichts so nahe wie das scheinbar unerschöpfliche Feld der Geburtsmetaphern, das Reden vom Zeugen und Empfangen, vom Austragen und Gebären eines Werkes, das für das Kind steht – ja dieses gar ersetzen soll.

Die in diesem Band versammelten Überlegungen verknüpfen drei Problemkreise: Es geht um die Projektionsfigur der Musen und ihrer Kollision mit der Dichtergeliebten, um die permanente Autoritätskrise im Verhältnis des Autors zu seinen eigenen Geschöpfen und um die Entdeckung eines Kunstschaffens und Schreibens, das alle genetischen wie generischen Modi der Hervorbringung gegen den Strich dichtet und also konsequent antigenerisch verfährt. Vorgeführt werden diese drei Problemkreise an klassischen Texten des Antigenerischen. Zuletzt bleibt die Frage nach den Musen der Musen und den Paradoxa der Dame Dichterin mit Blick auf ihre Inspirationsquellen.
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Protest und Verweigerung / Protest and Refusal

Neue Tendenzen in der deutschen Literatur seit 1989 / New Trends in German Literature since 1989

Edited by Hans Adler and Sonja E. Klocke

Literatur, die sich in gesellschaftlichen und politischen Prozessen kritisch zu Wort meldet, ist seit 1989 auch in Deutschland wieder deutlicher zu vernehmen. Sie nimmt Stellung zu den dringend anstehenden Problemen wie (Im)Migration, Re-Nationalisierung, Rassismus, Globalisierung, Überwachungsstaat, Neoliberalismus.

Die Formen und Weisen der literarischen Stellungnahmen sind Gegenstand der in diesem Band versammelten Untersuchungen. AutorInnen wie Ulrich Peltzer, Juli Zeh, Kerstin Hensel, Navid Kermani, Uwe Tellkamp, Antje Rávic-Strubel, Ilija Trojanow, aber auch neue und neu inszenierte Erzählgenres wie Dorfgeschichte, Reisebericht oder Kriminalroman werden in eingehenden Analysen auf ihr kritisches Potential hin untersucht.
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Series:

Edited by Maciej Witek and Iwona Witczak-Plisiecka

Normativity and Variety of Speech Actions embraces papers focused on the performative dimension of language. While all texts in the volume recognize speech primarily as a type of action, the collection is indicative of the multifaceted nature of J.L. Austin’s original reflection, which invited many varied research programmes. The problems addressed in the volume are discussed with reference to data culled from natural conversation, mediated political discourse, law, and literary language, and include normativity, e.g. types of norms operative in speech acts, speaker’s intentions and commitments, speaker-addressee coordination, but also speech actions in discursive practice, in literal and non-literal language, performance of irony, presupposition, and meaningful significant silence.

Contributors are: Brian Ball, Cristina Corredor, Anita Fetzer, Milada Hirschová, Dennis Kurzon, Marcin Matczak, Marina Sbisà, Iwona Witczak-Plisiecka, Maciej Witek, and Mateusz Włodarczyk.
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Neo-Latin and the Vernaculars

Bilingual Interactions in the Early Modern Period

Series:

Edited by Florian Schaffenrath and Alexander Winkler

The early modern world was profoundly bilingual: alongside the emerging vernaculars, Latin continued to be pervasively used well into the 18th century. Authors were often active in and conversant with both vernacular and Latin discourses. The language they chose for their writings depended on various factors, be they social, sociolinguist, cultural, or merely aesthetic, and had an impact on how and by whom these texts were received. Due to the increasing interest in Neo-Latin studies, early modern bilingualism has recently been attracting attention. This volumes provides a series of case studies focusing on key aspects of early modern bilingualism, such as language choice, translations/rewritings, and the interferences between vernacular and Neo-Latin discourses.

Contributors are Giacomo Comiati, Ronny Kaiser, Teodoro Katinis, Francesco Lucioli, Giuseppe Marcellino, Marianne Pade, Maxim Rigaux, Florian Schaffenrath, Claudia Schindler, Federica Signoriello, Thomas Velle, Alexander Winkler.
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Verhinderte Meisterwerke

Gescheiterte Projekte in Literatur und Film

Edited by Andrea Bartl, Corina Erk and Martin Kraus

Unter der Überschrift Verhinderte Meisterwerke versammelt der Band literatur- und filmwissenschaftliche Aufsätze, die sich mit nicht-verwirklichten künstlerischen Vorhaben beschäftigen.

Die thematisierten Projekte aus Literatur und Film sind alle – aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedene Weise – gescheitert: Aus Ideen wurden keine Texte, Textversuche blieben Fragmente, Entwürfe wurden vergessen, vernichtet oder gingen verloren. Vielleicht hätten diese Anläufe zu kanonischen Romanen oder Filmklassikern werden können.
Bisher fand die Auseinandersetzung mit solchen Fällen des Scheiterns vorwiegend im Rahmen textkritischer Werkaufarbeitungen, in biographischen Einzelstudien oder in essayistischen Beiträgen statt. Der Sammelband will sie nun nebeneinanderstellen und auf wissenschaftlicher Ebene diskutieren.
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Edited by Mireille Schnyder, Nicola Gess, Johannes Bartuschat and Hugues Marchal

Staunen als eine Emotion, die mit Verwirrung und Verunsicherung, aber auch Begehren und Genuss verbunden wird, ist weder begrifflich noch phänomenologisch leicht zu fassen. Sie ist nicht nur der Anfang der Philosophie und der Ethnologie, sondern auch Anfang und Ziel von Dichtung.

Im Staunen sitzt der Keim der Imagination, und das Staunen der Zuhörer – vor der Kunst des Erzählers wie vor der darüber entstehenden Größe des Erzählten – ist erklärtes Ziel der Poetiken und implizites Ziel der Texte. Im Staunen verschränken sich der Philosophos und der Philomythos, wie schon Aristoteles sagte. Der vorliegende Band untersucht Poetiken des Staunens von der Antike über das Mittelalter bis ins späte 18. Jahrhundert; die Beiträge verhandeln einschlägige Beispiele der lateinischen, englischen, deutschen, italienischen und französischen Literatur.
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Gespenster des Realismus

Zur literarischen Wahrnehmung von Wirklichkeit

Elisabeth Strowick

Die Gespenster des Realismus – so die These – sind Gespenster der Moderne. Nicht nur situieren die Wahrnehmungsgespenster Realismus in epistemischen Formationen der Moderne; aus ihrem Bezug zum Gespenstischen generieren realistische Texte zudem eine moderne Poetologie und Epistemologie.

Die Studie untersucht Wahrnehmung dabei als grundlegendes Darstellungs- und Experimentierfeld der Literatur des Realismus. Wie die Lektüren der Inszenierung von Wahrnehmung bei Stifter, Storm und Fontane zeigen, erweist sich Wahrnehmung nicht nur als konstitutiv für Wirklichkeit, sondern überdies als Schauplatz eines Gespenstischen. Es scheint mit anderen Worten, dass sich Realismus gerade dadurch auszeichnet, dass ihm „Wirklichkeit“ epistemologisch radikal problematisch geworden ist.