Browse results

You are looking at 1 - 10 of 779 items for :

  • 19th & 20th Century Philosophy x
  • Search level: Titles x
Clear All
Der zweite Band der Edition der Schriften von Susan Taubes umfasst ihre 1956 abgeschlossene, bisher unveröffentlichte Dissertation Der abwesende Gott. Eine Studie über Simone Weil sowie ihre Aufsätze und Rezensionen, die zwischen 1951 und 1959 in renommierten Zeitschriften wie The Journal of Religion oder The Review of Metaphysics erschienen sind.
Ausgehend von den Grundlinien der Moderne untersucht Susan Taubes in ihren philosophischen Schriften Gnosis und Tragödie als kulturgeschichtliche Konstellationen und spürt verschwiegene Verbindungen zwischen jüdischer Erfahrung und deutscher Philosophie auf. Sie entwirft eine Theorie der Tragödie (Das Wesen der Tragödie, 1953), erschließt Die gnostischen Grundlagen von Heideggers Nihilismus (1954) und kommentiert Das Rätsel Simone Weil (1956). Methodisch zwischen Religionsphilosophie und Kulturwissenschaft angesiedelt, wird in Susan Taubes’ theoretischen Arbeiten aus der kritischen Auseinandersetzung mit Themen wie Entfremdung und Revolte, Nihilismus und Theologie einer Kulturtheorie der Moderne skizziert.
Selbstverständlichkeiten in Verständlichkeiten überführen – dies ist das Credo der Phänomenologie Husserls. Ein zentrales Anliegen des phänomenologischen Programms ist es, die „vermeintlichen Selbstverständlichkeiten“ des Positivismus aufzudecken und zu klären; zugleich gibt Selbstverständlichkeit Anlass zu inhaltlichen Analysen, denn sie fungiert als Geltungsmodus des alltäglichen Lebensvollzugs, gespiegelt im Sinnbild von Boden und Horizont der Lebenswelt. Die Studie stellt Geltung, Einstellung und Perspektivwechsel als jene begrifflichen Werkzeuge heraus, mit denen Husserl dieses schwer greifbare Phänomen systematisch erschließt und methodisch wie inhaltlich in die Spannungsfelder von Theorie und Praxis, Doxa und Episteme, Lebenswelt und Wissenschaft einbettet. Darüber hinaus ergänzt sie mit dem psychopathologischen Ansatz Wolfgang Blankenburgs, was die Beschreibungsmacht der Phänomenologie an ihre Grenzen bringt: die Erfahrung der Selbstverständlichkeit im Lebensvollzug.
This book presents an analysis of the social aspects of Carl Gustav Jung's thought and its followers, the interpretation of the phenomena of contemporary social life (social imagery) from the perspective of the main categories of this thought (archetype, unconscious, collectivity, mass society, mass man). It also contains an attempt of their application for understanding contemporary social and political phenomena (e.g. Brazilian sebastianism, Balkan conflicts, virtual-imagery sphere of communication, figures of imagery in popular culture, and others). The authors examine the relationship between Jung’s and Jungians' (E. Neumann, J. Hillman, J. L. Henderson) conceptions and many accompanying them (e.g. Frankfurt school, Bachelard’s philosophy, American cultural psychoanalysis) and the background of contemporary conceptions of social psychology, sociology, and cultural anthropology.
A celebration of the importance and significance of Albert Camus’s first philosophical essay The Myth of Sisyphus, this collection of essays, from some of the world’s leading Camus scholars, examines the impact on philosophy that Camus’s The Myth has had in the past 80 years. This collection will be of interest to students and scholars of existentialism, phenomenology and the history of philosophy, as well as those looking to better understand one of the most important philosophical concepts of the twentieth century. The book is intended as an impetus to inspire a new generation of Camus scholars.
In 1906, Jan Łukasiewicz, a great logician, published his classic dissertation on the concept of cause, containing not only a thorough reconstruction of the title concept, but also a systematization of the analytical method. It sparked an extremely inspiring discussion among the other representatives of the Lvov-Warsaw School. The main voices of this discussion are supplemented here with texts of contemporary Polish philosophers. They show how the concept of cause is presently functioning in various disciplines and point to the topicality of Łukasiewicz’s method of analysis.
Perspektiven der Philosophie. Neues Jahrbuch eröffnet Forschern, denen die philosophische Begründung des Denkens wichtig ist, eine Publikationsmöglichkeit. Wir verstehen uns nicht als Schulorgan einer philosophischen Lehrmeinung, sondern sehen unsere Aufgabe darin, an der Intensivierung des wissenschaftlichen Philosophierens mitzuwirken. Besonders fördern wir den wissenschaftlichen Nachwuchs und laden ihn zur Mitarbeit ein.

Mit Beiträgen von: Arantzazu Saratxaga Arregi, Artur R. Boelderl, Elke Brock, Angelo Cicatello, Steffen Dietzsch, Christian Fernandes, Jutta Georg-Lauer, Rolf Kühn, Salvatore Lavecchia, Andrea Le Moli, Thorsten Lerchner, Rosa Maria Marafioti, Harald Seubert und Thorsten Streubel.
Author: James Furner
In Rescuing Autonomy from Kant, James Furner argues that Marxism’s relation to Kant’s ethics is not one of irrelevance, complementarity or incompatibility, but critique. Although Kant’s formulas of the categorical imperative presuppose a belief in God that Kant cannot motivate, the value of autonomy can instead be grounded by appeal to an antinomy in capitalism’s basic structure, and this commits us to socialism.
Zur poetischen Argumentation in Nietzsches Also sprach Zarathustra
Die Studie präsentiert eine neue Lektüre von Nietzsches philosophischem Hauptwerk „Also sprach Zarathustra“. Der Text hat seit seinem ersten Erscheinen (1883–1885) extreme und stark divergierende Reaktionen hervorgerufen: Galt Nietzsche um 1900 als ‚Dichter-Philosoph‘, so bot zugleich die anti-demokratische und elitistische Haltung Anlass für vehemente politische Kritik. Die französische Philosophie der 1960er und -70er Jahre fand in Nietzsche hingegen den Kritiker und Freigeist par excellence. Den Sprachwitz von Nietzsches Text sowie dessen ironischen und parodistischen Charakter betonten poststrukturalistische Lesarten der 1980er und -90er Jahre. Vor dem Hintergrund einer bis heute fortwirkenden Spannung zwischen dekonstruktiven und hermeneutischen Zugriffen auf den Text unternimmt die Studie eine neue und konsequente Rekonstruktion der eigenwilligen Poetik von „Also sprach Zarathustra“.