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Das vierbändige Werk „Eine Globalgeschichte der Lyrik“ rekonstruiert die Geschichte der Lyrik aus den Quellen. Es nimmt die Lyrik in allen schriftlich dokumentierten Sprachen in den Blick und erfasst einen Zeitraum von ca. 4500 Jahren. Das Werk zeigt mit wissenschaftlichen Mitteln, seit wann, wo überall, wie genau und wozu es diese Art der Sprachverwendung eigentlich gab und gibt, die wir als ‚Lyrik‘ bezeichnen. Die Globalgeschichte der Lyrik ist darüber hinaus ein Beitrag zur Epistemologie des komparatistischen Kulturvergleiches und stellt ein Modell für komparatistische globale Literaturgeschichtsschreibung dar.
Gegenstand des ersten Bandes ist die Lyrik zwischen ca. 2500 v.u.Z. und ca. 1500 u.Z. – von den Anfängen im Alten Orient bis zum europäischen Mittelalter. Der zweite Band knüpft an die Untersuchung von Lyriken in unterschiedlichen Sprachräumen und Schriftkulturkreisen an und behandelt den Zeitraum zwischen ca. 1500 und ca. 1800 u. Z. Der dritte Teil der Untersuchung befasst sich mit der globalen Lyrik zwischen ca. 1800 und der Gegenwart und der zunehmenden Verflechtung der Lyriken miteinander. Der vierte Teil schließt die Globalgeschichte als Registerband ab.

Das Werk wird voraussichtlich Anfang 2023 als XML-basierte Datenbank auf der BrillOnline Reference Works Plattform zur Verfügung stehen.
Eine arabische Intellektuellengeschichte, 1968–1994
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Anhand der Biografie der Beiruter Zeitschrift Mawaqif (1968–1994) erzählt das Buch die bewegte Geschichte einer arabischen Intellektuellengeneration im späten 20. Jahrhundert. Hauptschauplatz ist die Stadt Beirut, der damalige Hotspot einer transarabischen Intelligenzija und ihrer Zeitschriftenpublizistik. In der postkolonialen arabischen Welt galt die politisch-literarische Zeitschrift, genau wie in Europa, als das Leitmedium des sogenannten Intellektuellen. In der vorgelegten Studie wird erstmals die historische Verflechtung dieser Sozialfigur mit der modernen arabischen Zeitschrift als einer ‚Krisengattung‘ und als konstitutiver Praxis dieses Intellektuellen diskutiert. Vor dem Hintergrund des Sechs-Tage-Kriegs, der palästinensischen Widerstandsbewegung, der iranischen Revolution, des Bürgerkriegs im Libanon und der Exilbewegungen der 1980er Jahre spiegelt Mawaqifs Lebenslauf den einer arabischen kulturellen Linken nach 1967 und das Scheitern ihres einst revolutionären Projekts.
Volume Editors: and
Christian-Muslim Relations, a Bibliographical History 20 (CMR 20), covering Iran, Afghanistan, Armenia, Azerbaijan and Georgia in the period 1800-1914, is a further volume in a general history of relations between the two faiths from the 7th century to the early 20th century. It comprises a series of introductory essays and the main body of detailed entries. These treat all the works, surviving or lost, that have been recorded. They provide biographical details of the authors, descriptions and assessments of the works themselves, and complete accounts of manuscripts, editions, translations and studies. The result of collaboration between numerous new and leading scholars, CMR 20, along with the other volumes in this series, is intended as a fundamental tool for research in Christian-Muslim relations.

Section Editors: Ines Aščerić-Todd, Clinton Bennett, Luis F. Bernabé Pons, Jaco Beyers, Emanuele Colombo, Lejla Demiri, Martha Frederiks, David D. Grafton, Stanisław Grodź, Alan Guenther, Vincenzo Lavenia, Arely Medina, Diego Melo Carrasco, Alain Messaoudi, Gordon Nickel, Claire Norton, Reza Pourjavady, Douglas Pratt, Charles Ramsey, Peter Riddell, Umar Ryad, Cornelia Soldat, Charles Tieszen, Carsten Walbiner, Catherina Wenzel.
Volume Editors: and
Editors Robert Reid and Joe Andrew present eleven contributions by international scholars which highlight Tolstoi’s influence on his contemporaries and posterity through his fiction and thought. A figure of Tolstoi’s intellectual stature has naturally inspired an impressive range of responses. These encompass stage versions of his novels (War and Peace and Resurrection), communes founded in his name, and translations which have sought to capture the essence of his works for successive generations. Tolstoi is also compared in this volume with his contemporaries in chapters on Dostoevskii, Veselitsakaia, Rozanov and Elizabeth Gaskell. The reader of this work will gain new and unique insights into an unparalleled genius of world literature, especially into his immense cultural reach which continues to this day.

Contributors: Carol Apollonio, Katherine Jane Briggs, Elena Govor, Nel Grillaert, Susan Layton, Cynthia Marsh, Henrietta Mondry, Richard Peace, Alexandra Smith, Olga Sobolev, Willem Weststeijn, Kevin Windle.
Author:
Wie kam die europäische Lyrik nach Amerika? Wie kam sie nach Asien und Afrika? Und auf welche indigenen Lyriken stieß sie hier? Wie entwickelten sich die Lyriken in slavischen Sprachen? Wie entstand ein ostasiatischer Lyrikkulturkreis? Solche und weitere Fragen stellt der zweite Teil des vierbändigen Werks „Eine Globalgeschichte der Lyrik“. Er behandelt die globale Lyrik in der Zeit zwischen ca. 1500 und ca. 1800 unserer Zeit und untersucht neben den arabischen, turksprachlichen, iranischen, ost- wie südasiatischen und slavischen Lyriken besonders die lateinische Lyrik und die volkssprachlichen Lyriken innerhalb Europas. Ebenso werden lateinschriftliche Lyriken außerhalb Europas, in Süd- und Nordamerika, in der Karibik, in Ozeanien und in Afrika in den Blick genommen.