Powerful Arguments

Standards of Validity in Late Imperial China

Series:

Edited by Martin Hofmann, Joachim Kurtz and Ari Daniel Levine

The essays in Powerful Arguments reconstruct the standards of validity underlying argumentative practices in a wide array of late imperial Chinese discourses, from the Song through the Qing dynasties. The fourteen case studies analyze concrete arguments defended or contested in areas ranging from historiography, philosophy, law, and religion to natural studies, literature, and the civil examination system. By examining uses of evidence, habits of inference, and the criteria by which some arguments were judged to be more persuasive than others, the contributions recreate distinct cultures of reasoning. Together, they lay the foundations for a history of argumentative practice in one of the richest scholarly traditions outside of Europe and add a chapter to the as yet elusive global history of rationality.

Translation at Work

Chinese Medicine in the First Global Age

Series:

Edited by Harold J. Cook

During the first period of globalization medical ideas and practices originating in China became entangled in the medical activities of other places, sometimes at long distances. They produced effects through processes of alteration once known as translatio, meaning movements in place, status, and meaning. The contributors to this volume examine occasions when intermediaries responded creatively to aspects of Chinese medicine, whether by trying to pass them on or to draw on them in furtherance of their own interests. Practitioners in Japan, at the imperial court, and in early and late Enlightenment Europe therefore responded to translations creatively, sometimes attempting to build bridges of understanding that often collapsed but left innovation in their wake.

Contributors are Marta Hanson, Gianna Pomata, Beatriz Puente Ballesteros, Wei Yu Wayne Tan, Margaret Garber, Daniel Trambaiolo, and Motoichi Terada.

Visualizing Coregency

An Exploration of the Link between Royal Image and Co-Rule during the Reign of Senwosret III and Amenemhet III

Series:

Lisa Saladino Haney

In Visualizing Coregency, Lisa Saladino Haney explores the practice of co-rule during Egypt’s 12th Dynasty and the role of royal statuary in expressing the dynamics of shared power. Though many have discussed coregencies, few have examined how such a concept was expressed visually. Haney presents both a comprehensive accounting of the evidence for coregency during the 12th Dynasty and a detailed analysis of the full corpus of royal statuary attributed to Senwosret III and Amenemhet III. This study demonstrates that by the reign of Senwosret III the central government had developed a wide-ranging visual, textual, and religious program that included a number of distinctive portrait types designed to convey the central political and cultural messages of the dynasty.

Geschichte Europas im Mittelalter

Aufbruch in die Vielfalt

Series:

Hubertus Seibert

Reliquien

Eine Rückfrage der Tradition an die fundamentaltheologische Vernunft

Andreas Matena

Im philosophisch geprägten Begründungsdiskurs der Fundamentaltheologie spielen die Leiber der Heiligen gegenwärtig keine Rolle, zu oft haftet an ihnen der Status des »Exotischen«. Der Verdacht liegt nahe, dass die »Krise der Reliquie« und ihre zunehmende Musealisierung zugleich eine »Krise des Leiblichen« im Christentum anzeigt, also auch ein Schlaglicht auf die Ernsthaftigkeit christologischer Diskurse wirft, auf die Frage nach der Gestalt der Erlösung zwischen Inkarnation communio sanctorum auf der einen sowie einer Ubiquität des Heiligen auf der anderen Seite.
Das Buch bringt die Tradition der Reliquien und die theologische Vernunft in ein Gespräch miteinander und versucht sich anhand der Krise der Reliquienverehrung an der theologischen Standortbestimmung eines Christentums zwischen Leiblichkeit und Mythos.

Chor-Denken

Sorge, Wahrheit, Technik

Sebastian Kirsch and Sebastian Kirsch

Epiphanien

Religiöse Erfahrungen in deutschsprachiger Prosa der ästhetischen Moderne

Series:

Hendrick Heimböckel

Seit den frühen Schriftzeugnissen ist die religiöse Erfahrung ein wesentlicher Topos von Literatur: in kosmologischen und prophetischen Texten über philosophische Dialoge bis hin zu Epos, Drama und Lyrik.In der deutschsprachigen Prosa der Romantik zeichnet sich ein Funktionswandel von religiösen Erfahrungen ab, der sich durch die ästhetische Moderne zieht. Diesen Auswirkungen widmet sich die hier vorliegende Studie anhand der systematischen Analyse von Epiphanien in deutschsprachiger Prosa der Romantik und der 1920er bis 1950er Jahre.

Series:

Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen. Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen. Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.

Partizipation ohne Demokratie

Über die Folgen der Netz- und Geopolitik von Facebook, Google, Amazon & Co.

Manfred Faßler

Series:

Philipp Otto Runge

Edited by York-Gothart Mix

Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.