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In: Die schönen und die nützlichen Künste
In: Medium und Material
In: Die schönen und die nützlichen Künste
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In: Medium und Material
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In: Theoriegeschichte der Photographie
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Film und Kunst
Dass die bewegten Bilder des Films unter ästhetischen wie bildtheoretischen Gesichtspunkten betrachtet werden können, mag kaum verblüffen. Umso erstaunlicher scheint es, dass die Kunstgeschichte bislang keine umfassende und systematische Erschliessung des Films vorgelegt hat. Ziel der Autoren ist daher, die versierte methodische und theoretische Kompetenz der Kunstgeschichte als Bildwissenschaft aufzuzeigen, um die ausserordentlich spannende Bandbreite ihrer unterschiedlichen Herangehensweisen vorzuführen. Filme von Antonioni, Lynch, Tarkowskij und Renoir bilden dabei das Ausgangsmaterial für kunstgeschichtliche Betrachtungen der Filmgeschichte, der filmischen Praxen sowie der gesellschaftlich-institutionellen und medial-technischen Rahmenbedingungen des Kino-Dispositivs
Das Fernsehen hat den Weltzugriff der späten Moderne bestimmt. Es hat eine globale Wahrnehmung ermöglicht, dabei neue synthetische und spezifische Zeitverhältnisse ausgebildet und Bedingungen für den Konsens festgelegt. Es hat Wahrnehmung und Kommunikation organisiert und mit ihnen und zwischen ihnen auch das Denkvermögen. Es hat das Denken unter Bedingungen gesetzt und ein eigenes Denken in Bewegung gebracht. Die Formen des Fernsehens sind zugleich Medium solcher Denkbewegungen. Sie verdichten sich zu philosophischen Figuren dort, wo sie die Reflexion des Mediums auf sei-ne eigenen Denkmöglichkeiten und Denkbedingungen freilegen. Fernsehen arbeitet und denkt dabei in den Kategorien des Bildes, des Ereignisses und der Serie. Philosophie des Fernsehens ist der Versuch, diese dem Fernsehen eigenen Formen durch begriffliche Reflexion zu modellieren und sie im Medium der Theoriesprache zu rekonstruieren, ohne sie ihr aber zu unterwerfen oder zu subsumieren. Aus dem Inhalt: Ludwig Nagl Philosophische Perspektiven des Fernsehens Alexander Roesler Warum es keine Philosophie des Fernsehens geben kann Ralf Adelmann Das Bild des Fernsehens Claudia Blümle Blue Box Richard Dienstag Still Life and Real Time Oliver Fahle Das Bild und das Sichtbare Markus Stauff Caldwell und das Fernsehbild Mary Ann Doane Information, Crisis, Catastrophy Lorenz Engell Das Ende des Fernsehens Kay Kirchmann Das Fernsehen als konjunktivistisches Medium Matthias Thiele Der ganz normale Wahnsinn Hartmut Winkler Nicht handeln Wolfgang Beilenhoff Serien und Formen Heidemarie Schuhmacher Gefühle in Serie Vrääth Öhner Von der Gewöhnlichkeit des Unheimlichen Jürgen Trinks Phantasie – Möglichkeit – Serialität
Zur Geschichte und Theorie des Hörfunks - Deutschland/USA
Radio existiert seit 1920 und ist ein Medium der Wandlung und Übertragung von Stimme, Geräusch und Musik. So einfach diese Definition klingen mag, – die Entwicklung des Mediums Radio zum Massenmedium Hörfunk verläuft in den USA und in Europa von Beginn verschieden und gegensätzlich. Am vorläufigen Ende dieser Entwicklung, etwa seit Mitte der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts, beginnt eine kulturtechnische Invasion von Praktiken und Formaten des in den USA entstandenen Massenmediums Hörfunk in die europäische Medienkultur. Der medienepistemologische Background in den USA ist die ›Radiotelefonie‹. Vor diesem Horizont bilden sich in der Immigrationsgesellschaft starke formative Strukturen des Programms heraus (›Serials‹, ›DeeJays‹, ›Top Forty‹), von denen diesseits des Atlantiks nicht eine einzige entstanden ist. Medienepistemologisch war nämlich die Voraussetzung des Radios in Deutschland/Europa der ›imperiale Äther‹. Dieser Horizont hat eine gesellschaftliche Emergenz des Massenmediums Hörfunks politisch unmöglich gemacht. Sowohl in Weimar als auch in Nazi-Deutschland war Radio ein weitgehend unbefragtes Instrument der Staatsverschaltung des Volkes, aber kein Massenmedium. Der Hörfunk als Massenmedium existiert politisch formell erst seit Gründung der BRD. Als Funktionssystem der Gesellschaft aber hat sich der Hörfunk erst etabliert durch den Import von Formaten, die in einer völlig anderen Kultur entstanden sind.
Auge, Blick und Bühnenform
In der Auseinandersetzung mit Hubert Damisch, Svetlana Alpers, Gérard Simon, Rosalind Krauss, Leonhard Schmeiser und immer wieder auch Foucault und Lacan wird das historische Verhältnis zwischen Auge und Blick aufgewiesen, wie es sich im ersten Experiment Brunelleschis als Paradigma der Perspektive in die Welt setzt. Unter dem Titel von Auge und Blick werden unterschiedliche Modi von Darstellen und Wahrnehmen begriffen, die im historischen Verlauf ihre Funktion, ihre Form und ihren Stellenwert ändern, ohne jedoch ihren wechselseitig geregelten und systematischen Bezug zueinander aufzugeben – solange das Paradigma der Perspektive für die Welt unserer visuellen Erscheinungen verantwortlich zeichnet. Eine neue Lektüre Lacans unterstützt diesen Befund, der zunächst theoretisch vorgestellt und diskutiert wird, um dann für die Darstellungen des historisch jeweils konkreten Zusammenhangs von Bühnenform und Wahrnehmung eine Rolle zu spielen. Von Vitruv über das Ähnlichkeitsdenken und das Harlekin-Prinzip bis hin zur detaillierten Beschreibung der barocken Bühnenarchitektur und -technik wird Theatergeschichte als Mediengeschichte geschrieben und eine Mediengeschichte vorgeführt, deren jüngstes Produkt vielleicht 'Matrix reloaded' heissen könnte.
Die Beweglichkeit des fotografischen Apparats, seine Möglichkeiten verschiedene Blickwinkel und Einstellungen zu erproben, die Option, ein Objekt ferner oder näher zu rücken, haben Proust dazu verlockt, diese visuellen Techniken in das Medium der Literatur zu transportieren. Der Band widmet sich einer Neuentdeckung dieses intermedialen Potentials in Prousts Recherche und der wahrnehmungsästhetischen Relevanz heterogener medialer Dispositive wie Telefon, Laterna Magica, Fotografie und Postkarte, die Prousts écriture kennzeichnen. Die Beiträge fokussieren die intermediale Ästhetik der Recherche und deren filmische Transformationen am Beispiel der Proust-Filme von Percy Adlon, Volker Schlöndorff, Raoul Ruiz und Chantal Akerman sowie der unverfilmten Proust-Drehbücher von Luchino Visconti und Harold Pinter. Das breite Spektrum der Beiträge bereichert die traditionelle Proust-Lektüre um neue visuelle, textuelle, akustische und sinnliche Erfahrungen.
Faszinationstypen von der Antike bis heute
Woher rührt die universale Faszination an Medien, die sich gegen die Evidenz durchsetzt, dass Bilder, Texte und Filme nie mehr sein können als bloße Zeichen? Exakt aus dieser Irritation heraus muss der Frage 'wie Medien wirken' zunächst ein 'warum' vorangestellt werden: Warum also gelingt es den Zeichen, sich zur Suggestionskraft des Wirklichen aufzuschwingen? Und wie erzeugen Medien das Phantasma eines 'Mehr-werts', welches uns veranlasst, nicht Zeichen zu decodieren, sondern Stimmen zu hören oder an Gefühlen zu partizipieren? Anhand einer historisch breiten Materialanalyse unterschiedlicher medialer Faszinationstypen wird das Feld der Medienwirkungsforschung neu erschlossen. Aus dem Inhalt I. Die Wirkungsmacht der Medien II. Der Reiz der Simulation III. Der Reiz des Mysteriösen IV. Der Reiz des Erlebens V. Der Reiz des Archaischen VI. Der Reiz des Echten
This series focuses on contemporary contributions in Germanistik / German Studies. Essay collections and monographs are welcome in either German or English.

The Amsterdamer Beiträge zur neueren Germanistik (founded in 1972) is a series for themed-anthologies and monographs offering state-of-the-art research in the field of German-language literature(s) and cultural studies from 1700 onwards. Our mission remains to publish high quality research including new discussions of established authors, research on heretofore neglected masterpieces, as well as the consideration of German literary studies as a discipline both within and beyond the academy. Consequently, the series offers a venue for a variety of genres rediscovered in literature and cultural studies, including the study of the essay, literary biographies and periodicals. We also welcome studies in which German literature is treated in connection with other disciplines such as media studies, the fine arts, as well as the natural sciences.

All submissions are subject to a double blind peer review process prior to publication.


Authors are cordially invited to submit proposals and/or full manuscripts to the publisher at BRILL, Masja Horn.


The series published an average of 1,5 volumes per year over the last 5 years.
Krimis - intermedial
Editor: Jochen Vogt
Lange Zeit wurde die Kriminalerzählung als mehr oder weniger skurrile literarische Sonderform angesehen und von der etablierten literaturwissenschaftlichen Forschung weithin missachtet. Inzwischen hat sie sich nicht nur als postavantgardistisches Erfolgsgenre in der Literatur durchgesetzt, sondern beherrscht auch in vielerlei Variationen und Adaptionen unseren alltäglichen Medienkonsum. Eben dies drückt ja auch das umgangssprachliche Allerweltswort 'Krimi' ganz treffend aus. Systematische Forschung zu solchen Krimis in den audiovisuellen Unterhaltungsmedien ist aber immer noch die Ausnahme. Dieser Band macht einen Anfang, indem er Überblicke und exemplarische Analysen zum Kriminalfilm, zu Fernseh-Krimiserien, zum Krimihörspiel, zu Krimi-Videospielen, aber auch zur Thematisierung der Medien im literarischen Krimi vorlegt. Seine Beiträge sind aus einem interdisziplinären Gespräch zwischen 'Krimifans' aus Literaturwissenschaft, Erzählforschung, Film- und Fernsehwissenschaft und Medienpädagogik, aber auch aus Soziologie, Kulturgeographie und Informatik hervorgegangen.
Untersuchungen zur amourösen Rede im Film von Eric Rohmer
Das filmische Werk Eric Rohmers ist symptomatisch für die oft konstatierte Fraktalität und Hybridisierung der Liebessprache im 20. und 21. Jahrhundert und stellt eine archäologische Fundgrube für eine Diskursgeschichte des Wandels der amourösen Rede dar. Ausgehend von den Theoremen, die Roland Barthes, Niklas Luhmann und Michel Foucault entwickelt haben, untersucht Uta Felten die Liebeskommunikation in Rohmers Filmen aus einer diskursanalytischen und archäologischen Perspektive. Die sich bei Rohmer manifestierenden Liebesdiskurse erweisen sich als déjà-dit, als recycelte Redebruchstücke aus dem Reservoir der verfügbaren Codes des abendländischen Liebesthesaurus. In der Rohmerschen Liebeskommunikation lassen sich drei zentrale Codes unterscheiden: der Code der Libertinage, der Code Drague und der Code der romantischen Liebe. Das zunehmende Hin- und Her-Switchen zwischen den einzelnen Codes indiziert einerseits die Umbrüche und Zusammenbrüche der amourösen Rede im 20. Jahrhundert und steht anderseits für die Spielfreiheit des Liebenden, der sich seinen amourösen Baukasten selbst zusammenbasteln kann.
Geschichte und Gegenwart des Bertelsmann-Konzerns
Bertelsmann, einer der größten und am besten vernetzten internationalen Konzerne in Privatbesitz, hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten die Medienkonzentration gewaltig vorangetrieben und ist heute eines der weltweit führenden Medienunternehmen. Vom christlichen Kleinverlag im Umfeld einer radikalprotestantischen Erweckungsbewegung im 19. Jahrhundert über den 'NS-Musterbetrieb' (Heinrich Mohn) in der Zeit des Nationalsozialismus, die Reorganisation des Hauses nach 1945, von den Buch- und Medienclubs, den Zeitschriftenverlagen, bis hin zur Musikvermarktung und der Film-, Fernseh- und Hörfunkunternehmungen liest sich seine Geschichte wie eine beinahe ununterbrochene Erfolgsstory. Überraschenderweise gab es über dieses 'Kraftwerk der Kreativität', wie der alte Vorstandsvorsitzende Thomas Middelhoff sein Unternehmen bezeichnete, bisher keine ausführliche Darstellung auf wissenschaftlichem Niveau. Diese Lücke schließt nun Thomas Lehnings brillant geschriebene Untersuchung, die – ohne den biographischen 'Blick durch das Schlüsselloch' – aus so abstrakten Daten wie Umsatz- und Mitarbeiterzahlen, internationalen Verflechtungen und Kapitalflüssen, technischen Innovationen und Umgestaltungen der Märkte, aber natürlich auch aus hausinternen Erfolgsgeschichten, Führungsberichten und Nachrichten über interne Machtkämpfe exemplarisch den Aufstieg eines Medienhauses rekonstruiert, dessen unternehmerische Brillanz nicht von der Hand zu weisen ist, das aber auch zeigt, wie die wirtschaftliche Einflußnahme auf die Medien immer mehr zunimmt. Dabei zeichnet sich der gemeinhin als 'liberal' geltende Konzern durch eine fast schon wieder Besorgnis erregende Interesselosigkeit bezüglich der Inhalte aus, ist aber durch seine gewaltige Medienkonzentration auch fast ein Beweis für McLuhans These, daß das Medium selbst die Botschaft ist.
Medien in der digitalen Kultur
Series: Forum
Längst ist der Computer keine Rechen- oder Schreibmaschine mehr, sondern ein Mehrzweck-Medium, das zunehmend mehr Funktionen integriert. Schon jetzt fungiert ein Computer als Telefon, Fax, Fernsehgerät, Kamera, persönlicher Assistent, Einheit zur Videokonferenz oder Spielzeug. Eingebunden in das Internet dient er als Nachschlagewerk und Wissensquelle. Der Band geht in zwölf Texten den Spuren der digitalen Evolution nach. Sie beschäftigen sich in historischen Analysen mit den Veränderungen, die die Medien durch die Digitalisierung erfahren, prognostizieren zukünftige Entwicklungen und geben theoretische Ausblicke.
Der Digital Divide in ethischer Perspektive
Das digitale Netz vernetzt nicht nur, sondern spaltet zugleich; die digitale Kommunikation verbindet nicht nur, die trennt auch: Der afrikanische Kontinent hat eine geringere Netzpräsenz als allein die Stadt New York. Die Angestellten der Weltbank verfügen über mehr Telefonleitungen und Modems als ganz Ruanda. Am Beginn des 21. Jahrhunderts hat etwa die Hälfte der Menschheit noch niemals telefoniert. Ist das aber ein Problem? Ja, sagen die einen und unternehmen alle Anstrengungen, um Informations- und Kommunikationstechnologien in die entlegensten Teile der Welt zu bringen. Nein, sagen die anderen, und verweisen auf die Innovationsdynamik der ICTs, die das Problem von selbst lösen werde. Falsch gefragt, sagen die Dritten, denn den entsprechenden Ländern fehlen nicht ICTs, sondern Wasser und Medikamente. Die Einbindung in die Weltgesellschaft durch ICTs zerstört allenfalls unsere Kultur, setzen wiederum andere hinzu und demonstrieren gegen Globalisierung. Der vorliegende Band widmet sich aus ethischer Perspektive diesen und weiteren Fragen der Spaltung durch Vernetzung. Er bringt die einzelnen Positionen zur Sprache und in einen Dialog miteinander. Dabei integriert er diskursethische, gerechtigkeitstheoretische, ästhetische, systemtheoretische, poststrukturalistische, kulturtheoretische und symboltheoretische Zugänge und bietet durch interne Vernetzung der Texte ein komplexes Bild möglicher Antworten. Politische Aktualität gewinnt der Band zudem mit einer der ersten wissenschaftlichen Gesamtanalysen der DOT-Force-Initiative der G8, die jüngst ihren Abschlussbericht vorgelegt hat, und mit dem MISTICA-Dokument, das die digitale Spaltung von der anderen Seite her, aus lateinamerikanisch-karibischer Sicht behandelt und hier erstmals im deutschsprachigen Raum vorgestellt wird. Der 3. Band der Schriftenreihe des International Center for Information Ethics zeigt deutlich: Der Digtial Divide ist nicht allein unter technischen oder kommerziellen Gesichtspunkten bewertbar. Er verlangt nach einer ethischen Verortung.