Contra Faustum Manichaeum

Wider den Manichhäer Faustus, Bücher 1-11

Series:

Edited by Bernhard Neuschäfer

Erstmals überhaupt ins Deutsche übersetzt: eines der Hauptwerke Augustins. Angekündigt wird hier der erste von insgesamt fünf Bänden „Contra Faustum Manichaeum“. Nicht nur seines gewaltigen Umfangs wegen nimmt das 33 Bücher umfassende Werk eine Sonderstellung innerhalb der antimanichäischen Schriften Augustins ein: es stellt, ca. 400 – 402 entstanden, in gewissem Sinne die Summe seiner seit 388 intensiv geführten Auseinandersetzung mit der im lateinischen Westen als „Christentum“ sich präsentierenden Religion des Mani dar. Zugleich markiert es einen Gipfelpunkt in Augustins Bemühen, vermöge einer hochkomplexen Hermeneutik und Exegese die christliche „Usurpation“ des Alten Testaments als ebenso berechtigt wie lebensnotwendig für die abendländische Kirche zu erweisen. Herausgefordert zu diesem opus grande sah sich der Bischof von Hippo Regius durch ein von brillanter Beherrschung rhetorisch-dialektischer Argumentationsstrategien zeugenden Werk des ihm persönlich bekannten Manichäerbischofs Faustus, der Manis Botschaft den heidnisch geprägten Menschen seiner Zeit als radikal heidenchristliche Alternative zum katholischen Christentum plausibel zu machen suchte. Der erste Band enthält neben einer ausführlichen Einleitung (ca. 100 Seiten) in das Gesamtwerk den lateinischen Text und die kommentierte deutsche Wiedergabe der Bücher 1-11. Er hat eine Bibliographie und ein Quellenverzeichnis, aber kein Register; das Gesamtregister wird in Band 5 enthalten sein.

Edited by Martin Stingelin and Susanne Holl

Friedrich Kittler ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Denker von internationalem Rang. Seine Arbeiten zur Literatur- und Kulturwissenschaft, zur Technik- und Kriegsgeschichte, Philosophie, Mathematik und Musik und vor allem der von ihm begründeten historischen Medienwissenschaft wurden bis heute in über ein Dutzend Sprachen übersetzt. Während er für die Einen längst zum Kanon der Maîtres-penseurs zählt, bleibt er für Andere ein enfant terrible, dessen provokanter Zugriff auf unser Geistes- und Kulturerbe nach wie vor irritiert. Unbestritten aber ist, dass Kittlers Schreiben und Reden über vier Dekaden die akademische Welt gründlich verändert hat.
Sein reichhaltiger Nachlass, der im Deutschen Literaturarchiv Marbach zusammengeführt und gepflegt wird, bildet die Grundlage für die Herausgabe seiner Werke. Die Medien, in denen und über die er gearbeitet hat, sollen spezifisch zum Tragen kommen. Das Programm seiner Gesammelten Werke lautet: »Gesammelte Schriften, Stimmen, Hard- und Software«. Die bei Wilhelm Fink erscheinenden »Gesammelten Schriften« umfassen alle zu Lebzeiten publizierten Texte und Unveröffentlichtes aus dem Nachlass sowie ausgewählte Vorlesungen und Interviews; unter »Stimmen« sollen auf audiovisuellen Medien Vorlesungen, Seminare und Interviews zugänglich gemacht werden; unter »Hard- und Software« sollen Schaltpläne und Source-Codes dokumentiert, erschlossen und auf einem Server zugänglich gemacht werden.
Die Edition der »Gesammelten Schriften« wird voraussichtlich dreizehn Monografien, dreizehn Aufsatz- und drei Interviewbände enthalten. Der Editionsplan geht auf Absprachen zurück, die Friedrich Kittler noch zu Lebzeiten mit seiner Frau Susanne Holl und seinem Verleger Raimar Zons getroffen hat. Als Gesamtherausgeber konnte Martin Stingelin gewonnen werden, der auch den ersten, jetzt im Frühjahr erscheinenden Band (Der Traum und die Rede) ediert. Im Herbst 2014 erscheint Musik und Mathematik II, »Roma aeterna«, aus dem Nachlass herausgegeben und kommentiert von Gerhard Scharbert.


Monographien:

1. Hebbels Einbildungskraft
2. Der Traum und die Rede
3. Aufschreibesysteme 1800/1900
4. Grammophon Film Typewriter
5. Optische Medien
6. Eine Kulturgeschichte der Kulturwissenschaft
7. Unsterbliche
8. Musik und Mathematik I.1, »Aphrodite«
9. Musik und Mathematik I.2, »Eros«
10. Musik und Mathematik II (Nachlass), »Roma aeterna«
11. Musik und Mathematik III und IV (Nachlass)
12. Philosophien der Literatur
13. Radio

Series:

Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen. Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen. Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.

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Edited by Philip G. Altbach, Edward Choi, Matthew R. Allen and Hans de Wit

Although an entirely unknown part of higher education worldwide, there are literally hundreds of universities that are owned/managed by families around the world. These institutions are an important subset of private universities—the fastest growing segment of higher education worldwide. Family-owned or managed higher education institutions (FOMHEI) are concentrated in developing and emerging economies, but also exist in Europe and North America. This book is the first to shed light on these institutions—there is no other source on this topic.

Who owns a university? Who is in charge of its management and leadership? How are decisions made? The answers to these key questions would normally be governments or non-profit boards of trustees, or recently, for-profit corporations. There is another category of post-secondary institutions that has emerged in the past half-century challenging the time-honored paradigm of university ownership. Largely unknown, as well as undocumented, is the phenomenon of family-owned or managed higher education institutions. In Asia and Latin America, for example, FOMHEIs have come to comprise a significant segment of a number of higher education systems, as seen in the cases of Thailand, South Korea, India, Brazil and Colombia. We have identified FOMHEIs on all continents—ranging from well-regarded comprehensive universities and top-level specialized institutions to marginal schools. They exist both in the non-profit and for-profit sectors.

Series:

Edited by York-Gothart Mix

Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.

Ikonologie der christlichen Kunst

Gesamtausgabe: 4 Bände

Series:

Hans Georg Thümmel

Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert. Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. In der Einleitung werden die Prinzipien der Arbeit erläutert. Teil 1 (Alte Kirche) behandelt die Entstehung einer christlichen Bildkunst am Grabe (auf Sarkophagen und in Katakomben) und den späteren Übergang in die Kirchdekoration. Nach gleichen Prinzipien werden in Teil 2 die Bildkunst des Mittelalters, in Teil 3 die der Neuzeit und in Teil 4 die andersartige Entwicklung in der Ostkirche geschildert.

Kanonisches Recht

Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici. Band I-IV

Series:

Winfried Aymanns and Klaus Mörsdorf

Edited by Ludger Müller

Das Lehrbuch in vier Bänden bietet einen umfassenden Überblick über die seit der Promulgation von 1983 neue Gesetzeslage im Kirchenrecht.
In einem Ergänzungsband wird die Neufassung des Ehenichtigkeitsverfahrens dargestellt, die durch berichtigende Eingriff Papst Franziskus‘ notwendig geworden war.
Das Werk soll in erster Linie der kirchlichen Praxis im akademischen Studium, in Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung der Kirche dienen.

Series:

Edited by Heribert Hallermann, Thomas Meckel, Michael Droege and Heinrich de Wall

Aufgrund der kirchlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in den letzten Jahren stehen das Kirchen- und das Religionsrecht vor großen Herausforderungen und Modifikationen. Die Herausgeber haben daher ein neues Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht erarbeitet, dessen Ziel es ist, den Nutzern fundierte Orientierung und Informationen auf dem neuesten Stand der Forschung zum geschichtlich gewachsenen, geltenden eigenen Recht der Kirchen und Religionsgemeinschaften und zu deren rechtlichen Verhältnissen zum Staat zu liefern.

Das Lexikon für Kirchen- und Religionsrecht (LKRR) erscheint in vier Bänden, print und online in deutscher Sprache, und bietet in über 2,600 Lemmata bzw. Stichworten zuverlässige und prägnante Informationen zu den grundlegenden Fragen des internen Rechts von Kirchen und Religionsgemeinschaften und des Religionsrechts.

Neben Fragen des staatlichen Rechts und des Kirchenrechts der katholischen und der evangelischen Kirche werden auch zentrale Inhalte des Kirchenrechts der orthodoxen Kirchen sowie des Rechts des Judentums und des Islams behandelt. Das Lexikon ist einer interreligiösen und ökumenischen Perspektive verpflichtet und eröffnet dem Anwender die Möglichkeit, die verschiedenen Rechtsbereiche zu vergleichen. Die Mitarbeit von namhaften Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des staatlichen Rechts, des Religionsrechts sowie des katholischen, evangelischen, orthodoxen, jüdischen und islamischen Rechts garantiert fundierte und kompetente Informationen. Das Lexikon ist sowohl für Theologen als auch für Juristen im Studium, in der Wissenschaft, in der staatlichen und kirchlichen Verwaltung sowie in der Seelsorge und beruflichen Praxis eine verlässliche und unerlässliche Informationsquelle.

Series:

Reinhard Hoeps

Edited by Stock and Reinhard Hoeps