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  • German Idealism x

Michael Quante

Hegel’s philosophy of mind is a systematically current conception due to its consistent anti-scientism and its multifaceted rejection of all forms of philosophical scepticism and its being a conception that has many references to pragmatism.

In its detailed examination of Hegelian texts this book offers various systematic references to current philosophy of mind. From the starting point of a basis of action theory the specific moves of Hegel’s concept of mind are developed: The antidualistic synthesis of corporality and spirituality and the genuine sociability of the human mind create the framework in which Hegel develops a modern conception of concrete freedom.
The primary goal of this book is to turn Hegel’s philosophy of mind into fertile terrain for the addressing of central problems of the present by bringing his systematic views into a dialogue with philosophical positions which have proponents today.

“Quante’s Hegel deserves to play a significant role in discussions of the most important contemporary issue in philosophy: the nature and importance of human freedom.” (Robert Pippin)

Pariser und Kölner Lebensjahre (1802-1808)

Zweiter Teil (Januar 1806–Juni 1808). Text

Series:

Barbara Otto and Friedrich Schlegel

Edited by Barbara Otto

Vom Neujahrsbrief 1806 an August Wilhelm Schlegel bis zur Verwirklichung der vermeintlichen Zukunftsverheißung ‚Österreich‘ durch Friedrichs Aufbruch in die Haupt- und Residenzstadt Wien 1808 vermittelt der Band detaillierte Einblicke in die letzten zweieinhalb ‚Kölner Jahre‘, die in gleicher Weise eine ‚Sattelzeit‘ für Österreich waren.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt der Jahre 1806/07 bilden Friedrichs indologische Studien, die Korrespondenz mit seinem Bruder August Wilhelm wie die Kommunikation mit führenden Verlegern und Gelehrten der Zeit. Als belastende biographische Motivkonstante imponieren die stets scheiternden Bewerbungsanläufe für Professuren und neuzugründende Universitäten, die auch die opulente Freundschaftskorrespondenz Friedrichs durchzieht. Auch die vergeblich vor der Presse geheim gehaltene Konversion des Ehepaars Schlegel zum Katholizismus wird in den Briefen thematisiert.

Metaphysics of Freedom?

Kant's Concept of Cosmological Freedom in Historical and Systematic Perspective

Series:

Edited by Christian H. Krijnen

Freedom is one of the main issues of modern philosophy and Kant’s philosophy of freedom a major source for comprehending it. Whereas in contemporary debates Kant’s concept of practical freedom is addressed frequently, the cosmological foundation of it is much less discussed and even mostly taken for granted. In Metaphysics of Freedom?, by contrast, Kant’s concept of cosmological freedom is scrutinized both in a historical and a systematic perspective. As a result, a deeper and broader understanding of Kant’s conception of freedom, its presuppositions, and problems emerges.

Der senile Kant?

Zur Widerlegung einer populären These

Maja Schepelmann

Dieses Buch vertritt eine provokative neue These: Kant befand sich bis kurz vor seinem Tode durchaus im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Die detaillierte Analyse seiner Schreibstrategien und die Interpretation zweier hier erstmals Kant zugeschriebenen Schriften belegen dies eindrucksvoll.
Im Verlauf der Interpretationsgeschichte der kantischen Werke wurde zunehmend die Einschätzung kolportiert, Kant habe sich in der letzten Phase seines Lebens aus Altersschwäche zurückgezogen und sei senil gewesen. Maja Schepelmann weist demgegenüber detailliert auf, dass bestimmte Äußerungen Kants vor dem Hintergrund seiner methodischen Skepsis in Werk und Selbstverständnis als ironische, satirische und parodierende Äußerungen zu lesen sind: Kant präsentiert sich in seinen späten Schriften und vor allem in den Briefen, die bisher als Belege für seine Senilität galten, als rhetorisch und literarisch sehr geschickter, teils subtil ironischer Autor.
So gelingt es Kant in zwei umfangreicheren Schriften, die die Autorin aufgrund ihrer souveränen Kant-Kenntnis erstmals Kant zuschreiben kann, seine Philosophie überzeugend gegen Anfeindungen und Unverstand zu verteidigen. Sein Ziel, dass die Philosophie insgesamt durch die Fähigkeit der Vernunft zur Selbstkritik zu einer systematischen Geschlossenheit finden solle, wurde allerdings seit 1795 durch das Aufkommen einer kriegerischen Stimmung unter den Philosophen in Deutschland massiv torpediert. Ihr Gezänk und lautes Gebaren stand in einem bislang nie analysierten Kontrast zu dem durch Ironie und in Form von anonymen Veröffentlichungen eher stillen Protest Kants. Dieser Kontrast entfaltete eine nachhaltige Wirkung auf die Arbeit der Philosophiehistoriker im 19. Jahrhundert, was die unhaltbare These der Senilität Kants befestigen half.

Das "Princip der Subjektivität überhaupt"

Fichtes Theorie des Selbstbewusstseins (1794–1799)

Series:

Suzanne Dürr

Im Zentrum des Buchs steht Fichtes Subjektivitätsmodell in den ersten beiden Versionen der Wissenschaftslehre, der Grundlage der gesamten Wissenschaftslehre und der Wissenschaftslehre nova methodo.

Beleuchtet wird die Konzeption von Subjektivität als Prinzip von Fichtes System, als transzendentaler Grund unseres Wirklichkeitsbezugs im Denken und Handeln. Erst über eine Aufklärung der Struktur von Subjektivität kann unser Bezug auf eine objektive Wirklichkeit verständlich gemacht werden. Fichtes Modell wird als produktive Reflexion interpretiert, insofern es eine Begründung von Erfahrung in der Selbstbestimmung des Ichs leisten will. Hierbei wird die Genese des Modells vor dem Hintergrund seiner Systemkonzeption und seiner Auseinandersetzung mit dem Skeptizismus analysiert. Schließlich wird dieses auch in Bezug auf die Modelle Kants und Hegels verortet.

Series:

Edited by Christoph Enders, Michael Kahlo and Andreas Mosbacher

Napoléon war nicht nur der „Usurpator“. Er setzte den Anfang einer europäischen Neuordnung, die vom Modernisierungsschub revolutionärer Ordnungsprinzipien bis heute profitiert. Doch wie beständig ist diese gemeineuropäische Grundorientierung in einer Zeit, in der Europa vor vielfältigen Herausforderungen steht?
Mit Napoléon hat nicht nur für Frankreich, sondern gerade auch für Deutschland und Europa vieles begonnen, indem durch die napoleonische Herrschaft und in deren Gefolge neue Ordnungsparameter geprägt wurden. Was wird davon aber bleiben in einer Zeit, in der das Programm der Europäischen Integration als Form allgemeiner Freiheit und eines dauerhaften Friedens auf dem Prüfstand steht? Die Untersuchungen dieses Bandes thematisieren das Schicksal der europäischen Friedens- und Freiheitsordnung.

The Art of Hegel's Aesthetics

Philosophy and the Perspectives of Art History

Series:

Edited by Michael Squire and Paul A. Kottman

This volume explores Hegel’s 1820s »Vorlesungen über die Ästhetik«. The objective is two-fold: first, to ask how Hegel’s work might illuminate specific periods and artworks in light of contemporary art historical discussions; and second, to explore how art history might help us to make better sense (and use) of Hegelian aesthetics.
Given the recent resurgence of interest in ›global‹ art history, and calls for more comparative approaches to »visual culture«, the volume asks what role Hegel has played or could play within the field. What can a historical treatment of art accomplish? How should we explain the »need« for certain artistic forms at different historical junctures? Has art history been »Hegelian« without fully acknowledging the fact? Indeed, in what ways have art historians shirked the fundamental questions that Hegel raised?

Das Problem des Absoluten in der Philosophie Hegels

Entwicklungsgeschichtliche und systematische Untersuchungen zur Hegelschen Metaphysik

Series:

Rafael Aragüés

Rafael Aragüés dringt mit diesem Buch in den Kern des Hegelschen Idealismus ein. Dabei eröffnet seine Auslegung frische Perspektiven. Denn nicht das All-Eine, sondern Vernunft und Freiheit sind das große Thema der Philosophie Hegels. Ein Buch, das den Hegel-Kenner nicht unberührt lassen wird. Die Mehrheit der aktuellen Hegel-Forschung versteht die Hegelsche Philosophie als eine Philosophie des Absoluten. Doch was ist dieses Absolute, dieses All-Eine, diese ursprüngliche Einheit von allem? Hegel entwickelt in seiner Wissenschaft der Logik diesen Gedanken wie kaum ein anderer Denker. Die vorliegende Untersuchung befasst sich hinsichtlich dieser Frage mit umfangreichen Passagen der Logik sowie mit früheren Werken aus Hegels Frankfurter und Jenaer Zeit.

Grounds of Pragmatic Realism

Hegel's Internal Critique and Reconstruction of Kant's Critical Philosophy

Series:

Kenneth Westphal

Grounds of Pragmatic Realism argues that Hegel’s philosophy from the 1807 Phenomenology of Spirit through his last Berlin lectures on philosophical psychology demonstates how Kant’s critique of rational judgment across his Critical corpus can be disentangled from Kant’s failed Transcendental Idealism and developed into a cogent, pragmatic realism, within which the social and historical aspects of rational inquiry and justification are shown to justify realism about the objects of empirical knowledge. Hegel’s demonstration reveals how deeply contemporary epistemology remains beholden to pre-Critical options, none of which are adequate to the natural sciences, nor to commonsense. Hegel recognised and justified (independently) Kant’s semantics of singular cognitive reference to particulars within space and time. Hegel’s analysis of mutual recognition develops Kant’s insights into the self-critical and inter-subjective aspects of rational judgment and justification, to show that none of us can be properly rational judges, nor can we properly justify our judgments rationally, without constructive self-criticism and without acknowledging and benefitting from constructive critical assessment by others.