Hidden Dimensions

Explorationen zur Latenz und Aktualität tabuartiger Normen.

Edited by Kristiane Hasselmann

Westliche Gesellschaften geben sich heute in weiten Bereichen betont als tabufrei. Doch die gleichen Gesellschaften sind durchzogen von impliziten Verhaltensmaßgaben, die unser Fühlen, Denken und Handeln reglementieren und vorgeben, was tolerierbar ist und was als schamlos, bedrohlich und »sittenwidrig« zu gelten hat.
Was heute noch tabuartig wirksam ist, liegt selten offen zutage; es verbirgt sich in den kultur- und mentalitätengeschichtlichen Latenzzonen einer Gesellschaft, kann jedoch unter dem Einfluss sozio-kultureller und ästhetischer Ereignisse sichtbar werden. Aus den Reaktionen, die solche Ereignisse hervorrufen, lassen sich kollektiv unbewusste Prozesse und Wertsetzungen indiziell ableiten. Diese Form des Indizienschlusses macht nicht nur derzeitige gesellschaftliche Meidezonen ablesbar. In ihm werden auch die Auswirkungen einer Wandlung der historischen Dialektik von Tabu und Tabubruch sicht- und reflektierbar.

Philipp Otto Runge

Edited by York-Gothart Mix

Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.

Edited by York-Gothart Mix

Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.

Edited by Hubert Wolf

Dieses Register ist der Schlüssel für die Arbeit mit den anderen Bänden der Grundlagenforschung zur Römischen Buchzensur 1542 bis 1700. Es verbindet das Repertorium, die „Personen und Profile“ und die Edition der Bandi. Es ist auf einen Blick zu erkennen, wer sich wann mit welchen Büchern beschäftigt hat. Dieses wichtige Hilfsmittel ermöglicht damit einen schnellen Einstieg in die Recherche und erschließt die Geschichte der Römischen Buchzensur für die weitere Forschung.

Aramaic Incantation Bowls in Museum Collections

Volume One: The Frau Professor Hilprecht Collection of Babylonian Antiquities, Jena

Series:

James Nathan Ford and Matthew Morgenstern

The Frau Professor Hilprecht Collection of Babylonian Antiquities at Friedrich-Schiller-Universität Jena houses one of the major European collections of incantation bowls. Forty bowls bear texts written in the Jewish, Manichaean Syriac or Mandaic scripts, and most of the rest (some twenty-five objects) in the Pahlavi script or in various pseudoscripts. The present volume comprises new editions of the Aramaic (and Hebrew) bowl texts based on high-resolution photographs taken by the authors, together with brief descriptions and photographs of the remaining material. New readings are often supported with close-up photographs. The volume is intended to serve as a basis for further study of magic in late Antiquity and of the Late Eastern Aramaic dialects in which the texts were composed.

Series:

Nobuto Yamamoto

In Censorship in Colonial Indonesia, 1901–1942 Nobuto Yamamoto examines the institutionalization of censorship and its symbiosis with print culture in the former Dutch colony. Born from the liberal desire to promote the well-being of the colonial population, censorship was not practiced exclusively in repressive ways but manifested in constructive policies and stimuli, among which was the cultivation of the “native press” under state patronage. Censorship in the Indies oscillated between liberal impulse and the intrinsic insecurity of a colonial state in the era of nationalism and democratic governance. It proved unpredictable in terms of outcomes, at times being co-opted by resourceful activists and journalists, and susceptible to international politics as it transformed during the Sino-Japanese war of the 1930s.

Series:

Various Authors & Editors

Brill's Classical Studies E-Books Online, Collection 2020 is the electronic version of the book publication program of Brill in the field of Classical Studies in 2020.

Coverage:
Ancient Philosophy, Ancient History, Ancient Religion, Greek and Roman Literature, Epigraphy & Papyrology, Archeology

This E-Book Collection is part of Brill's Classical Studies E-Books Online Collection.

The title list and free MARC records are available for download here.

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Series:

Heather McAlpine

In this book, Heather McAlpine argues that emblematic strategies play a more central role in Pre-Raphaelite poetics than has been acknowledged, and that reading Pre-Raphaelite works with an awareness of these strategies permits a new understanding of the movement’s engagements with ontology, religion, representation, and politics. The emblem is a discursive practice that promises to stabilize language in the face of doubt, making it especially interesting as a site of conflicting responses to Victorian crises of representation. Through analyses of works by the Pre-Raphaelite Brotherhood, Christina Rossetti, Dante Gabriel Rossetti, Gerard Manley Hopkins, A.C. Swinburne, and William Morris, Emblematic Strategies examines the Pre-Raphaelite movement’s common goal of conveying “truth” while highlighting differences in its adherents’ approaches to that task.