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In La Diplomatie byzantine, de l’Empire romain aux confins de l’Europe (Ve-XVe s.), twelve studies explore from novel angles the complex history of Byzantine diplomacy. After an Introduction, the volume turns to the period of late antiquity and the new challenges the Eastern Roman Empire had to contend with. It then examines middle-Byzantine diplomacy through chapters looking at relations with Arabs, Rus’ and Bulgarians, before focusing on various aspects of the official contacts with Western Europe at the end of the Middle Ages. A thematic section investigates the changes to and continuities of diplomacy throughout the period, in particular by considering Byzantine alertness to external political developments, strategic use of dynastic marriages, and the role of women as diplomatic actors.
Contributors are are Jean-Pierre Arrignon, Audrey Becker, Mickaël Bourbeau, Nicolas Drocourt, Christian Gastgeber, Nike Koutrakou, Élisabeth Malamut, Ekaterina Nechaeva, Brendan Osswald, Nebojša Porčić, Jonathan Shepard, and Jakub Sypiański.
Gewerkschaften, migrantische Kämpfe und soziale Bewegungen in Westdeutschland 1960–1980
Migration und soziale Bewegung in ›dynamischen Zeiten‹

Die Geschichte der sozialen Bewegungen in der Bundesrepublik kann nicht ohne die Migrationsgeschichte gedacht werden. Denn die Kämpfe von Gewerkschaften, Arbeiterbewegung und ›Achtundsechzigern‹ formten sich zu großen Teilen erst durch die Präsenz und das Engagement von Migrantinnen und Migranten.
In den 1960er und 1970er Jahren sahen sich in der Bundesrepublik sowohl die Gewerkschaften als auch die ›Neue Linke‹ dem traditionellen Internationalismus der Arbeiterbewegung verbunden. Doch während in den Gewerkschaften die Anwerbung von Arbeitskräften im Ausland zunächst mit Besorgnis und Ablehnung betrachtet wurde, sahen die ›Neuen Linken‹ in den Migrantinnen und Migranten eine Chance, ihre Revolte an den Universitäten auch in die Betriebe zu tragen. Tatsächlich führte die Migration schließlich zu neuen kämpferischen Allianzen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Industriebetriebe. Denn die ausländischen Aktivistinnen und Aktivisten prägten nachhaltig Themen und Formen der internationalistischen Proteste und Arbeitskämpfe.
Gustav Hilger – Diplomat im Zeitalter der Extreme
Author: Jörn Happel
»Deutsche Staatschefs und deutsche Botschafter in Moskau kamen und gingen – aber Gustav Hilger blieb.« – Mit diesen Worten umschrieb Stalin jenen Mann, dessen Biografie im Mittelpunkt von Jörn Happels Studie steht. Als Experte, Diplomat und Dolmetscher war der gebürtige Moskauer von 1918 bis 1941 aus den deutsch-sowjetischen Beziehungen nicht wegzudenken. Er beriet zahlreiche Politiker und Wirtschaftsvertreter und übersetzte für Stalin und Molotov, Hitler und Ribbentrop. Ab 1941 arbeitete Hilger in Berlin als Ost-Experte gegen die Sowjetunion; diese Tätigkeit setzte er nach dem Krieg für die USA fort. Ab 1953 erklärte er im bundesdeutschen Auswärtigen Amt die Politik in Osteuropa. Folgt man der Perspektive Hilgers, kann die Position der Sowjetunion im 20. Jahrhundert in einer deutsch-sowjetisch-amerikanischen Verflechtungsgeschichte neu bestimmt werden. Seine Biografie eröffnet unerwartete Perspektiven auf die internationale Politik des 20. Jahrhunderts.
Immenses Vermögen, transnationale Mobilität, ein globales Familiennetzwerk und erbitterte Konflikte sind die Kennzeichen der Familie Thyssen im 20. Jahrhundert. Ihr Vermögen bietet den zentralen Schlüssel für das Leben der Thyssens seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts. Es ermöglichte extravagante Lebensweisen in Europa, den USA und Südamerika. Es stand im Zentrum heftiger Konflikte innerhalb der Familie; ihm galt in Kriegs- und Krisenzeiten aber auch die gemeinsame Sorge. Um es zu erhalten und zu mehren, entwickelten die Thyssens Strategien, ihr Vermögen international möglichst unsichtbar zu streuen. Sie nahmen dabei Praktiken vorweg, die in manchem dem globalen Finanzkapitalismus der Gegenwart nahe kamen. Erstmals nimmt die Studie das ganze Spektrum der Beteiligten im Zusammenspiel von Familie und Vermögen in den Blick – von den männlichen und weiblichen Thyssens über ihre Hausangestellten bis hin zu ihren zahlreichen Rechts- und Finanzberatern.
Seit Kriegsende ranken sich Verschwörungstheorien und verklärende Legenden um die Wewelsburg in der Nähe von Paderborn. Dieses Buch klärt auf über Hintergründe, Inhalte und Verbreitungswege des Wewelsburg-Mythos.
Im »Dritten Reich« sollte das westfälische Schloss eine zentrale Versammlungsstätte für höhere SS-Führer werden. Gerüchte über okkulte Riten der SS an diesem Ort haben Deutschlands einzigartige Dreiecksburg in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Wallfahrtsort der rechten Szene gemacht. Esoteriker sehen in der Anlage einen besonderen »Kraftort«. Die »Schwarze Sonne«, abgeleitet von einem Sonnenrad-Ornament im Nordturm, ist zum weltweit populären Heils- und Erkennungszeichen der Rechtsextremen geworden. Im Mythos um die Wundertechnologie der »Reichsflugscheiben«, im Neuheidentum, in der Black Metal-Szene und sogar in Superhelden-Comics sind die Wewelsburg und die »Schwarze Sonne« Bestandteile einer bedenklichen Sparte der Popkultur geworden.
In dem reichhaltig illustrierten Band werden erstmals umfassend Entstehungsgeschichte, Spielarten und Wirkungen des Mythengeflechtes um die Wewelsburg rekonstruiert, das sich parallel zum Aufbau der heute dort beheimateten Erinnerungs- und Gedenkstätte für die Opfer der SS-Verbrechen entwickelt hat.
»Stahlverein« und »Baron-Konzern« im Zweiten Weltkrieg
Author: Thomas Urban
Thomas Urban untersucht den Zwangsarbeitereinsatz bei Thyssen erstmals in großer Breite - von den Hüttenwerken und einer Zeche im rheinischen Ruhrgebiet bis zu zwei Werften in Norddeutschland. Der Name Thyssen steht für eine der bekanntesten deutschen Unternehmerfamilien. Doch welche Rolle spielten die Unternehmen beim „Arbeitseinsatz“ im Zweiten Weltkrieg? Neben dem Ausmaß und der Eingliederung von Zwangsarbeit in die Kriegsproduktion widmet sich der Autor vor allem dem Handeln der Akteure – vom Eigentümer Baron Thyssen-Bornemisza über Vorstände und Meister bis hin zum Lagerpersonal. Dabei wird deutlich, dass die Verantwortlichkeiten im „Stahlverein“ und „Baron-Konzern“ höchst individuell waren und dass Täter durch die Entnazifizierung nach 1945 zu bloßen „Mitläufern“ wurden.
The Reformation is often alluded to as Gutenberg’s child. Could it then be said that the Counter-Reformation was his step-child? The close relationship between the Reformation, the printing press and books has received extensive, historiographical attention, which is clearly justified; however, the links between books and the Catholic world have often been limited to a tale of censorship and repression. The current volume looks beyond this, with a series of papers that aim to shed new light on the complex relationships between Catholicism and books during the early modern period, before and after the religious schism, with special focus on trade, common reads and the mechanisms used to control readership in different territories, together with the similarities between the Catholic and the Protestant worlds.

Contributors include: Stijn Van Rossem, Rafael M. Pérez García, Pedro J. Rueda Ramírez, Idalia García Aguilar, Bianca Lindorfer, Natalia Maillard Álvarez, and Adrien Delmas.
New Views on Medieval Constitutionalism
Volume Editor: Richard Kaeuper
How law is made, how governance works, and the response of the governed remain crucial modern questions whose roots in many parts of the world reach deep into the past of medieval England. Scholars have long discussed these issues and new perspectives regularly emerge. This volume brings together contemporary views from leaders in the field and from younger scholars, both historians and literary critics. Classic themes and incidents are creatively revisited and new avenues of approach are suggested.
A History of the Development of Manual Intaglio Printmaking Processes
Author: Ad Stijnman
This book surveys the history of the techniques of engraving, etching and plate printing – i.e. that of manual intaglio printmaking processes – from its beginning in the 1430s until today. These developments are observed in the light of the coherence between the technique of the intaglio print (such as its materials and methods of production); the 'style' or outward appearance of the print; the creator of the print; and the fashion typical of a particular social group, place and time. Economic, educational and social aspects are discussed, as well as the worldwide dissemination of the trade of intaglio printmaking.
The author shows how intaglio printmaking developed steadily from the mid-fifteenth century, with the invention of the roller press and the etching of printing plates. By 1525 intaglio printmaking techniques could be said to have reached maturity and spread east and west following the European trade routes and colonisation. Further developments in plate-making resulted from a series of inventions and reinventions. After the abolition of the guilds on the European continent around 1800, and the introduction of photography and the expansion of the graphic industry, the engraving of images became a mere mechanical procedure. The handcrafted print made way for the large-scale mechanised graphic industry which emerged in the middle of the nineteenth century. Consequently artist-etchers withdrew to an elite position to concentrate on the manual aspects of printmaking, which is the situation today.
This comprehensively illustrated study is the first of its kind to cover all elements of the trade of engraving and etching throughout six centuries. Based on an exhaustive number of primary sources it will be an essential resource for collectors, curators, conservators, printmakers and students of technical art history.
Goebbels' Starregisseur
Author: Ingrid Buchloh
Ingrid Buchloh zeichnet ein neues und facettenreiches Bild eines Menschen und bedeutenden Künstlers, der immer noch vielen als »williger Diener der Nazis« gilt: Ein besessener Künstler zwischen Anpassung und Widerstand. Goebbels hielt Harlan für den Fähigsten aller deutschen Regisseure und hatte erkannt, dass sich Harlan-Filme aufgrund ihrer Emotionalität für eine subtile Vermittlung von NS-Botschaften nutzen ließen. Präzise Filmanalysen sowie die kritische Auswertung wichtiger Quellen und unbekannter Dokumente belegen, wie Goebbels die Entstehung der Filme bis hin zu kleinsten filmischen Details kontrollierte und solange korrigierend eingriff, bis sie seinen propagandistischen Absichten dienlich waren. Veit Harlans Versuche, durch Verweigerung, Taktieren oder künstlerische Gestaltung Goebbels’ Befehle zu unterlaufen, misslangen. Er stand jedoch bis zum Schluss zu seinen jüdischen Freunden und setzte sich im Beruf für Verfolgte des NS-Regimes ein. Die Politisierung des »Falls Veit Harlan« nach dem Krieg erlaubt einen Einblick in den Prozess der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit in der Nachkriegszeit und den ersten Jahren der Bundesrepublik Deutschland.