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Interdisziplinäre Perspektiven auf Migration und Gesellschaft
Aus verschiedenen Fachperspektiven werden gesellschaftliche Probleme und Debatten rund um aktuelle Fragen von Migration und Integration beleuchtet.
Beiträge aus Politik, Soziologie, Jurisprudenz, Geschichtswissenschaft, Pädagogik, Psychologie, Medienwissenschaft, Literatur- und Kulturwissenschaft reflektieren anhand historischer Fallstudien, empirischer Untersuchungen und theoretischer Modelle, wie die Erfahrung von Fremdheit und Vielfalt in der modernen globalisierten Welt von unterschiedlichen Beteiligten wahrgenommen wird und welche Handlungsmöglichkeiten und ethischen Maximen sich für die Vision einer gesellschaftlichen Integration ergeben (können). Dabei werden die öffentliche Diskussion und die Darstellung in den Medien ebenso untersucht wie ideale Lösungsstrategien und praktische Handlungsanweisungen.
Volume Editors: Natalie Khazaal and Núria Almiron
The contributors of Like an Animal challenge most fundamental concepts in the fields of racism, dehumanization, borders, displacement, and refugees that rest on the assumption of humanism. They show how we can bend the arc of the moral universe toward justice at the border. The goal of this interdisciplinary collection is twofold. First, to invite border/migration studies to consider a broader social justice perspective that includes nonhuman animals. Second, to start a discussion if nonhumans maybe refugees of a kind and how humans can address nonhumans’ interests and needs from the perspective of addressing refugee issues. As capitalism and the climate crisis are taking a catastrophic toll on the planet, this timely volume exposes the alternative origins of violence that lie at the heart of the planet’s destruction.
Uno Kōzō’s Theory of ‘Pure Capitalism’ in Light of Marx’s Critique of Political Economy
Value without Fetish presents the first in-depth English-language study of the influential Japanese economist Uno Kōzō‘s (1897-1977) theory of ‘pure capitalism’ in the light of the method and object of Marx’s Critique of Political Economy. A close analysis of the theories of value, production and reproduction, and crisis in Uno’s central texts from the 1930s to the 1970s reveals his departure from Marx’s central insights about the fetish character of the capitalist mode of production – a departure that Lange shows can be traced back to the failed epistemology of value developed in Uno’s earliest writings. By disavowing the complex relation between value and fetish that structures Marx’s critique, Uno adopts the paradigms of neoclassical theories to present an apology rather than a critique of capitalism.
Series Editors: Michael Quante and Giga Zedania
Die als Jahrbücher erscheinenden thematischen Sammelbände behandeln gesellschaftliche Herausforderungen im Spannungsfeld von Demokratie, Menschenwürde und Religion. Sie sind als Kooperationsprojekt gedacht, um den Dialog zwischen deutschen und georgischen Wissenschaftlern zu fördern. Im interdisziplinären Austausch sollen, insbesondere im Fokus der Praktischen Philosophie, zentrale normative Fragen in internationaler Perspektive erörtert werden. Die Jahrbücher wollen damit einen Beitrag zur normativen und kulturellen Selbstverständigung in Europa leisten. Zugleich werden sie auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern ein Forum bieten, um so die Diskussion der gesellschaftlichen Fragen auf eine breite Basis zu stellen.
Volume Editors: Tamar Tsopurashvili and Thomas Gutmann
Der erste Band der Reihe „Deutsch-georgische Jahrbücher“ bietet Perspektiven auf die gemeinsamen Debatten um Menschenrechte und Menschenwürde, die in den beiden Ländern in unterschiedlichen Kontexten geführt werden.
Den Blick zwischen Georgien und Deutschland hin- und herwendend blickt der Band u.a. auf das Verhältnis von Menschenrechten und Demokratie, auf die Spannung zwischen der historischen Entwicklung menschenrechtlicher Forderungen und ihrem Anspruch auf Irreversibilität, auf die Ressourcen zur Begründung von Menschenrechten, auf unterschiedliche Konzeptionen menschlicher Würde, auf den Zusammenhang von Würde und Selbstachtung sowie auf kommunitaristische und christlich-orthodoxe Blickwinkel auf die dynamischen Forderungen, die in den Debatten um Menschenrechte und Menschenwürde sowie um die Anerkennung kultureller Identitäten erhoben werden.
Naturrecht, Moralphilosophie und Eigentumstheorie in Kants "Naturrecht Feyerabend"
In recent decades, Kant's philosophy of law has increasingly moved into the focus of moral-philosophical discussions. In this context, the "Naturrecht Feyerabend" is of particular importance. On the one hand, it is the only surviving transcription of the lectures on natural law that Kant gave twelve times between 1767 and 1788; on the other hand, it is based on his lectures in the summer semester of 1784 and thus provides important evidence of Kant's reflections during an important phase in the development of his moral philosophy. Despite this special significance, the text has received little attention in previous research. Dieter Hüning, Stefan Klingner and Gianluca Sadun Bordoni present here a volume that emphasizes this special significance. The ten contributions in the volume ask about the relationship of "Naturrecht Feyerabend" to the tradition of natural law as well as its relationship to critical moral philosophy and the late "Doctrine of Right".

Contributors are: Manfred Baum, Franz Hespe, Philipp-Alexander Hirsch, Dieter Hüning, Stefan Klingner, Markus Kohl, Gabriel Rivero, Gianluca Sadun Bordoni, Michael Städtler, and Gideon Stiening.

Kants Rechtsphilosophie ist in den letzten Jahrzehnten wieder zunehmend in das Zentrum moralphilosophischer Diskussionen gerückt. Dabei kommt dem sogenannten „Naturrecht Feyerabend“ eine besondere Bedeutung zu. Denn einerseits stellt diese Nachschrift die einzige erhaltene Transkription der Vorlesungen über Naturrecht dar, die Kant zwischen 1767 und 1788 immerhin zwölfmal hielt; zudem geht sie andererseits auf seine Vorlesungen aus dem Sommersemester 1784 zurück und ist damit ein wichtiges Zeugnis der Überlegungen Kants aus einer besonders wichtigen Phase in der Entwicklung seiner Moralphilosophie. Trotz dieser besonderen Bedeutung wurde dem Text in der bisherigen Forschung wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dieter Hüning, Stefan Klingner und Gianluca Sadun Bordoni legen hier einen Band vor, der die besondere Bedeutung des „Naturrechts Feyerabend“ herausstellt. Die zehn Beiträge des Bandes fragen dabei nach dem Verhältnis des „Naturrechts Feyerabend“ zur Naturrechtstradition sowie nach dessen Verhältnis zur kritischen Moralphilosophie und zur späten „Rechtslehre“.
Anxiety, Modern Society, and the Critical Method interrogates the historical intersections of political economy, technology, and anxiety. By analyzing and building upon the tools developed by critical theorists to diagnose the symptoms of modern life—such as alienation, anomie, the Protestant ethic, and repression—Joel Michael Crombez convincingly argues for a revitalization of critical social science to better confront the anxiety of life in modern societies.

With anxiety typically falling under the purview of psychology and its biomedical approach to treatment, here anxiety is demonstrated to have origins in the totalizing logics of modern society. As such, Crombez provides an interdisciplinary roadmap to diagnose and treat anxiety—which he calls critical socioanalysis—that accounts for the psychosocial complexity of its production.
Migration bildet den Anlass für eine der zentralen Kontroversen unserer Zeit: Zuwanderung bleibt ein Topthema der Politik. Moralische und politische Standpunkte befehden einander scharf. Nicht wenige sind geneigt, ihr Urteil über Migration anhand von Alltagstheorien zu fällen. Auch bei der Frage, wie Entwicklungspolitik Fluchtursachen beseitigen kann, gehen die Meinungen auseinander. Auf eine Verständigung im Streit um Migration lässt sich nur hoffen, wenn es gelingt, die einander gegenüberstehenden Positionen im Lichte universalisierbarer Grundsätze zu vermitteln. Dabei führt nur eine interdisziplinäre Vorgehensweise weiter, die positiv-rechtliche, philosophische und empirische Erkenntnisse fruchtbar aufeinander bezieht. Dieser Band spiegelt diese Multiperspektivität.