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Erwerbsarbeitslosigkeit in der Gegenwartsliteratur
Author: Lydia Mühlbach
Lydia Mühlbach untersucht literarische Verhandlungen des Themas Nicht-Arbeit in zeitgenössischen Romanen und diskutiert ihre Befunde in Auseinandersetzung mit sozialtheoretischen Gouvernementalitätskonzepten.
Im gegenwärtigen Diskurs gelten Arbeitslose als in besonderem Maße aktivierungsbedürftig („Fördern und Fordern“). Entsprechende Aktivierungsbemühungen der arbeitsmarktpolitischen Institutionen und ihre psychosozialen Auswirkungen beleuchten die von Mühlbach analysierten Texte von Jakob Hein, Anna Weidenholzer und Robert Naumann. Mit literarischen Mitteln spielen sie Konzepte, Ästhetiken und Werthaltungen zur Nicht-Arbeit durch, bringen Unterschiede zwischen erstem und zweitem Arbeitsmarkt in den Blick, problematisieren Kommunikationsweisen der Arbeitslosenverwaltung, experimentieren mit Formen programmatisch gewählten Nicht(s)tuns und leisten damit einen kritischen Beitrag zur Debatte.
Diagnosen der Moderne zwischen Honoré de Balzac und Henry James
Author: Helmut Pfeiffer
Der Roman und die politischen und ökonomischen Krisen der Moderne zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg.
Gegenstand der Interpretation sind französische und englische Romane zwischen dem Realismus und der Moderne. Die Fragestellung zielt auf die fiktionale Verarbeitung des kritischen Verhältnisses ethischer Orientierungen, politischer Instabilität und ökonomischer Transformation vor dem Hintergrund der neuen Formen gesellschaftlicher Differenzierung. Die vier ausgewählten Autoren (Honoré de Balzac, Gustave Flaubert, Joseph Conrad, Henry James) reagieren auf spezifische epochale Problemlagen. Sie stehen über die Grenzen der jeweiligen nationalliterarischen Traditionen hinaus in intensiven Wirkungs- und Rezeptionsverhältnissen, in denen sich die dynamische Evolution der Gattung Roman abbildet.
El discurso interior en las novelas de Javier Marías: los ojos de la mente ofrece una perspectiva novedosa del universo narrativo de uno de los autores contemporáneos más destacados de España. Con el fin de ahondar en el origen y significado de los modos del discurso interior (psiconarración, monólogo o fluir de conciencia) en sus ficciones, este libro presenta una interpretación crítica de todas sus novelas, desde El siglo (1983) hasta Berta Isla (2017).

El discurso interior en las novelas de Javier Marías: los ojos de la mente offers a fresh perspective on the narrative universe of one of Spain’s most distinguished contemporary authors. In order to delve into the origin and meaning of inner speech modes (psychonarration, monologue or stream of consciousness) in his fictions, this book presents a critic interpretation of all his novels, from El siglo (1983) to Berta Isla (2017).
Networks in Literature, Visual and Performing Arts, and other Cultural Practices
This co-edited volume offers new insights into the complex relations between Brussels and Vienna in the turn-of-the-century period (1880-1930). Through archival research and critical methods of cultural transfer as a network, it contributes to the study of Modernism in all its complexity.
Seventeen chapters analyse the interconnections between new developments in literature (Verhaeren, Musil, Zweig), drama (Maeterlinck, Schnitzler, Hofmannsthal), visual arts (Minne, Khnopff, Masereel, Child Art), architecture (Hoffmann, Van de Velde), music (Schönberg, Ysaÿe, Kreisler, Kolisch), as well as psychoanalysis (Varendonck, Anna Freud) and café culture. Austrian and Belgian artists played a crucial role within the complex, rich, and conflictual international networks of people, practices, institutions, and metropoles in an era of political, social and technological change and intense internationalization.

Contributors: Sylvie Arlaud, Norbert Bachleitner, Anke Bosse, Megan Brandow-Faller, Alexander Carpenter, Piet Defraeye, Clément Dessy, Aniel Guxholli, Birgit Lang, Helga Mitterbauer, Chris Reyns-Chikuma, Silvia Ritz, Hubert Roland, Inga Rossi-Schrimpf, Sigurd Paul Scheichl, Guillaume Tardif, Hans Vandevoorde.
Die romanische Renaissance-Epik der Entdeckungs- und Eroberungsfahrten als Ort der Verhandlung von Globalisierungsprozessen
Author: Helga Thalhofer
Das Epos ist der wichtigste poetische Ort der Verhandlung von Globalisierungsprozessen in der Frühen Neuzeit.
Die europäische Expansion setzte in der Frühen Neuzeit mit den Entdeckungs- und Eroberungsfahrten der Portugiesen und Spanier ein. Die Motivation für erdumspannende Prozesse zu dieser Zeit ist die Suche nach der Neuen Welt, im Geflecht von curiositas, Mission und ökonomischem Interesse. Die Studie konzentriert sich auf die geographische, rhetorische und visuell-mediale Erschließung und Darstellung von Erde und ,Neuer Welt‘ in den Epen Os Lusíadas von Camões und La Araucana von Ercilla und berücksichtigt zudem Ariosts Orlando furioso, Tassos Gerusalemme liberata und frühneuzeitliche dokumentarische Texte.
„Weltliteratur in der longue durée“ ist eine Zusammenschau weltliterarischer Fallstudien aus den letzten zehn Jahren.
Einerseits greifen sie bestehende Diskussionen auf, andererseits denken sie darüber nach, wie Theorien zur Weltliteratur in Zeiten von Migration und Globalisierung aussehen könnten. Welche Rolle spielen Mobilität, Übersetzungen und die doppelte Zugehörigkeit von Texten zu einer lokalen wie auch weltliterarischen Tradition? Wie lässt sich Weltliteratur außerhalb des Kanons denken? Ausgehend von diesen Fragen rücken Aspekte wie Mündlichkeit, Eurozentrismus, Institutionalisierung, Kanon und Wertung in den Blick. Dabei liegt die Besonderheit des Bandes nicht nur in der zeitlichen Verlängerung eines Konzepts von Weltliteratur, der „longue durée“, sondern auch in dem interdisziplinären Zugang aus Perspektive der Literatur- und Medienwissenschaften, der Ethnologie und der Folkloristik.
Volume Editor: Alfred Hiatt
Medieval Christian European and Arabic-Islamic cultures are both notable for the wealth and diversity of their geographical literature, yet to date there has been relatively little attempt to compare medieval Christian and Islamic mapping traditions in a detailed manner. Cartography between Christian Europe and the Arabic-Islamic World offers a timely assessment of the level of interaction between the two traditions across a range of map genres, including world and regional maps, maps of the seven climes, and celestial cartography. Through a mixture of synthesis and case study, the volume makes the case for significant but limited cultural transfer.
Contributors are: Elly Dekker; Jean-Charles Ducène; Alfred Hiatt; Yossef Rapoport; Stefan Schröder; Emmanuelle Vagnon.